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"Das Momentum in der Serie zurückgeholt"

Die Halbfinalserie zwischen Frankfurt und ALBA BERLIN steht weiter auf dem Kopf: Auch im dritten Spiel der Serie best-of-five am Mittwoch in Frankfurt triumphierte mit ALBA das Auswärtsteam. Dadurch in der Serie 2:1 in Führung, fehlt den Berlinern jetzt nun nur noch ...
... ein Sieg, um den Einzug ins Finale um die Meisterschaft perfekt zu machen. Die erste Chance, diesen Sieg zu erringen, bietet sich am kommenden Sonntag (29. Mai, 18 Uhr) in der heimischen o2 World, die von den zahlreichen ALBA-Fans (bis Donnerstag wurden bereits 11.000 Karten abgesetzt) wieder ganz in die gelben Clubfarben getaucht werden soll.

Vor allem die von seinem Team in Frankfurt gezeigte starke Verteidigung macht Trainer Muli Katzurin dabei zuversichtlich, dass sein Team die Serie schon am Sonntag – auch entgegen dem Gesetz der Serie – mit einem Heimsieg beenden kann: „Mit dieser guten und mannschaftlich sehr geschlossenen Verteidigungsleistung haben wir uns am Mittwoch das nötige Selbstvertrauen und auch das Momentum in der Serie zurückgeholt.“

Center Yassin Idbihi, mit insgesamt 46 Punkten ALBAs Topscorer in den ersten drei Halbfinalspielen gegen Frankfurt, setzt ebenfalls darauf, dass am Sonntag endlich der Heimvorteil zum Tragen kommt: „Schon im Viertelfinale gegen Oldenburg hat man gesehen, dass es sehr schwer ist, uns in einer Serie zweimal in der O2 World zu schlagen.“

Gleichwohl ist der Respekt vor den Frankfurtern trotz des deutlichen 68:52 vom Mittwoch bei Idbihi unvermindert groß: „Das ist ein wirklich starker und gefährlicher Gegner, den wir nur schlagen können, wenn wir nicht nur drei Viertel lang, sondern über die vollen 40 Minuten konzentriert zur Sache gehen.“

Tatsächlich dürfen sich die Albatrosse nicht von dem klaren Sieg im dritten Spiel blenden lassen. Zwar hatte ALBAs intensive Verteidigung, die die Frankfurter oft wegen der heruntertickenden Wurfuhr zu schwierigen Notwürfen zwang, großen Anteil an der schwachen Wurfquote der Skyliners. Aber den Frankfurtern klebte am Mittwoch auch bei offenen Würfen das Pech regelrecht an den Fingern: Ungewöhnlich viele Bälle sprangen wieder aus dem Korb heraus. Mit nur 25,5 Prozent aus dem Feld verzeichneten die Frankfurter ausgerechnet in diesem so wichtigen Spiel ihre mit Abstand schwächste Wurfquote der gesamten Saison. Umgekehrt markieren Frankfurts 25,5 Prozent ALBAs beste Verteidigungsleistung der laufenden Saison.

Im Zentrum der Berliner Verteidigung muss dabei am Sonntag ohne Frage erneut der wieselflinke Skyliners-Spielmacher DaShaun Wood stehen, der als Dreh- und Angelpunkt des Frankfurter Spiels fungiert und vor einer Woche beim Frankfurter 80:72 eindrucksvoll bewiesen hat, dass er nur wenige Minuten benötigt, um ein verloren geglaubtes Spiel noch aus dem Feuer zu reißen. Seine Kreise entscheidend einzuengen (Wood kam „nur“ auf 10 Punkte und 4 Assists), war für ALBA am Mittwoch das entscheidende Erfolgsrezept, das zu wiederholen am Sonntag aber nicht leicht wird. Zum einen wird der ehrgeizige MVP (er wurde als bester Spieler der Liga ausgezeichnet) alles daran setzen, sich gegen ALBA zu revanchieren. Zum anderen wird Frankfurts Trainer Gordon Herbert nach Alternativen Ausschau halten, die Woods Part übernehmen bzw. ihn entlasten können.

Neben dem vielseitigen US-Guard Jimmy McKinney könnte dabei im Backcourt die Routine des Ex-Nationalspielers Pascal Roller bedeutend werden, der seine Karriere im Sommer zu beenden gedenkt und damit am Sonntag voraussichtlich zum letzten Mal in Berlin auflaufen wird. Im klein aufgestellten Frankfurter Frontcourt muss ALBA vor allem auf Roger Powell achten, der mit seiner Athletik der beste Rebounder der ersten drei Halbfinalspiele war (sieben pro Spiel).

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