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"Die Arena muss zur Festung werden"

„Die Arena muss zur Festung werden“, so hatte es Kapitän Jerry Green bereits zu Saisonbeginn gefordert und auch am Freitag im Duell mit den New Yorker Phantoms Braunschweig setzen die Profis der EnBW Ludwigsburg voll und ganz auf die Unterstützung ihrer Anhänger.
1302709255/img_Alex_Harris_1_548.jpg„Die Fans sind so wichtig für uns, das kann in so einem entscheidenden Spiel den Unterschied machen“, ist John Bowler froh im Endspiel gegen die Niedersachsen das heimische Publikum im Rücken zu haben. Nach den Erfolgen gegen Ulm und Düsseldorf geht es am Freitag um 19.30 Uhr noch einmal ums Ganze für die Mannschaft von Trainer Markus Jochum und zusammen mit den Zuschauern in der Arena Ludwigsburg will man der ersten Playoff-Teilnahme seit 2007 einen großen Schritt näher kommen.

Während des insgesamt durchwachsenen Saisonstarts gab es in der heimischen Arena nur einen Sieg aus den ersten vier Spielen und Kapitän Jerry Green wünschte sich schon in die Rundsporthalle zurück: „Früher waren wir zuhause eine Macht, jetzt müssen wir auch die Arena zur Festung machen!“. Gesagt, getan, denn in den nächsten vier Monaten sollte man das Feld nur noch ein einziges Mal als Verlierer verlassen. Lediglich dem Tabellenführer aus Bamberg musste man sich geschlagen geben, während man die Derbys gegen Ulm und Tübingen, sowie die Duelle mit der direkten Playoff-Konkurrenz aus Bonn, Göttingen und Bremerhaven für sich entscheiden konnte. Auch das Topteam von ALBA Berlin wurde mit Hilfe des Ludwigsburger Publikums in die Knie gezwungen und erst die Donnervögel aus Oldenburg schafften es vor zwei Wochen die Serie von zwischenzeitlich fünf Heimsiegen hintereinander im ersten TV-Spiel der laufenden Saison zu beenden.

Green & Co. sind zuhause also zurück zu alter Stärke und nach dem Heimsieg gegen Düsseldorf vergangenen Sonntag auch wieder auf einem Playoff-Platz in der Beko Basketball Bundesliga. Am Freitag kommt nun mit den New Yorker Phantoms Braunschweig der Tabellenfünfte in die Arena Ludwigsburg und bei einem Sieg von mindestens fünf Zählern würden die Gelben Riesen am Vizepokalsieger 2011 vorbeiziehen lassen. Es kommt also zum wichtigsten Spiel der Saison, deshalb sind die EnBW-Profis froh die Phantoms in diesem entscheidenden Duell vor heimischem Publikum empfangen zu können. „Die Fans geben uns viel Energie. Wenn die Halle voll ist und uns die Zuschauer nach vorne schreien hilft uns das ungemein“, erklärt Aufbauspieler David McCray, der gegen Braunschweig auf volle Ränge in der Arena hofft. Publikumsliebling John Bowler setzt ebenfalls auf den Heimvorteil und weiß dabei genau wem er diesen zu verdanken hat: „Die Fans sind es, die Heimspiele zu etwas besonderem werden lassen. Die vertraute Halle, die kurze Anfahrt, das ist alles schön und gut aber letztlich pusht dich nichts mehr als die Unterstützung deiner Anhänger. Wir sind alle heiß auf das Spiel am Freitag aber das ist Braunschweig auch, da ist es unser Publikum das den Unterschied machen kann.“

Die Gelben Riesen stecken also bereits voller Vorfreude auf das vorletzte Heimspiel der Hauptrunde, das am Freitag um 19.30 Uhr in der Arena Ludwigsburg stattfinden wird. Tickets sind wie immer erhältlich an allen Eventim Vorverkaufsstellen, unter der Ticket-Hotline 01805 / 99 11 18 (kostenpflichtig), im Online Ticket Shop oder direkt in der Geschäftsstelle der EnBW Ludwigsburg.

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Quelle: EnBW Ludwigsburg

Auf zum Schlüsselspiel nach Ludwigsburg

New Yorker Phantoms Braunschweig

Es geht schon in Richtung erster Matchball für die New Yorker Phantoms. Mit einem Sieg am morgigen Freitagabend, 15. April, bei EnBW Ludwigsburg (19:30 Uhr, Arena Ludwigsburg) hätten Braunschweigs Basketballer nicht nur Platz fünf verteidigt, sondern wären den Playoffs einen riesigen Schritt näher gekommen.

1302786638/img_Kevin_Hamilton_548.jpgPhantoms-Kapitän Nils Mittmann, der am Sonntag seinen 32. Geburtstag gefeiert hatte, hängt den Stellenwert der Partie des 32. Spieltages gegen seinen Ex-Klub hoch auf.

„Das ist natürlich ein absolut wichtiges Spiel für uns. Ein Sieg über den direkten Konkurrenten katapultiert uns meilenweit in Richtung Playoffs“, so Mittmann, der auf der anderen Seite am liebsten gar nicht erst den Rechenschieber bemühen würde. „Wir müssen einfach die nächsten Spiele gewinnen, dann brauchen wir auch nicht mehr viel zu rechnen.“

Hauchdünn mit 80:76 hatten Marcus Goree & Co. das Hinspiel in der heimischen Volkswagen Halle gegen den aktuellen Tabellenachten für sich entschieden. Die Ludwigsburger hoffen jetzt, mit zwei Punkten Rückstand auf die Braunschweiger, noch auf den Playoff-Zug aufspringen zu können – dies wäre die erste Teilnahme der Runde der letzten Acht seit 2007. Für die Barockstädter standen zuletzt zwei Siege auswärts bei ratiopharm Ulm (95:85) und zuhause gegen die Gloria GIANTS Düsseldorf (103:93) zu Buche.

Die Mannschaft von Marcus Jochum besteht aus einer Reihe gestandener Beko BBL-Spieler. Haudegen John Bowler beispielsweise wechselte im Sommer von den Telekom Baskets Bonn an den Neckar. 11,9 Punkte und fast exakt fünf Rebounds pro Partie stehen beim bulligen 2,04 Meter großen Center zu Buche. Für die meisten Zähler sorgt jedoch US-Kollege Alex Harris mit durchschnittlich 15,8 Punkten je Spieltag. Weit oben mit dabei ist auch der kantige Balte Donatas Zavackas, der aus Litauens Hauptstadtklub Rytas Vilnius nach Ludwigsburg wechselte und es auf 13 Zähler (5,5 Rebounds) bringt. Ein deutliches Signal war die Verpflichtung von Rückkehrer Jerry Green, der auf Anhieb wieder zu den Identifikationsfiguren in Ludwigsburg zählt und mit 4,6 Vorlagen pro Spiel bester Passgeber im gelben EnBW-Trikot ist. Der athletische Forward Toby Bailey kam von den Artland Dragons in den Süden. Als deutsches Talent holten die Ludwigsburger Johannes Lischka aus Gießen.

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