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"Die Art und Weise ist einmalig"

Das Maß aller Dinge in der Beko-BBL ist derzeit ohne Frage Bamberg. Daran änderte auch die erste Saisonniederlage gegen die Gloria GIANTS aus Düsseldorf nichts. Was das Team aber aus der Niederlage mitnehmen kann, ist, dass der weitere Saisonverlauf kein Selbstläufer ...
image_1294820573346.jpeg... wird - aus der Sicht betrachtet, vielleicht eine hilfreiche Niederlage.

Dennoch, die Art und Weise wie die Brose Baskets bisher ihre Spiele gewonnen hat, ist in Deutschland einmalig. Und wenn sie dieses Niveau, diese Einstellung und vor allem den Druck in der Defensive beibehalten, bin ich überzeugt davon, dass es auch bei dieser einen Saisonniederlage bleibt.

Aber auch die anderen Mannschaften schlafen eben nicht, entwickeln ihre Teams und Konzepte weiter. Das beste Beispiel dafür lieferte uns die Partie zwischen den DEUTSCHE BANK SKYLINERS und den EWE Baskets Oldenburg mit all ihren vielen schönen und attraktiven Szenen.

Was für ein unglaublich erfrischendes Spiel: Die Frankfurter zeigten vor heimischem Publikum eine engagierte Leistung und beeindruckten vor allem im dritten Viertel. Aber auch Oldenburg hat sich gehörigen Respekt verdient. Am Ende hätten beide den Sieg verdient gehabt.

Besonders hervorheben muss ich Frankfurts DaShaun Wood. Mit seiner Gala-Vorstellung hat er maßgeblich zum Sieg der Hessen beigetragen. Doch ist er nicht der Einzige. Ein weiterer Spieler, der mich im Team von Gordon Herbert beeindruckt, ist Roger Powell. Er war lange Zeit verletzt und hat bei den Hessen einen bis Mitte Januar laufenden Zeitvertrag, muss sich also empfehlen.

Beide Fakten dürften in seinem Kopf eine große Rolle spielen - sicherlich keine einfache Situation für ihn. Doch ich bin überzeugt, dass Powell für die Frankfurter sehr wichtig werden kann, weil er ein Spieler ist, der ständig für Überraschungen sorgt und aufgrund seiner immensen Athletik eine Macht unter dem Korb ist.

Ich freue mich auch über die Rückkehr von Heiko Schaffartzik zu ALBA BERLIN. Wenn ein deutscher Nationalspieler in die BBL wechselt, ist das natürlich eine Verstärkung - nicht nur für ALBA, sondern auch für die komplette Liga. Er hat eine grandiose EM gespielt und ich hoffe, dass er weiter diese Basketball-Begeisterung puscht, die in Deutschland nach und nach wächst. Wenn er es schafft, seine eigenen und die Ziele des Vereins zu vereinen, steht einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit ALBA nichts im Wege.

Wenig erfolgreich läuft es gerade in Gießen, dennoch halten die Verantwortlichen an Vladimir Bogojevic als Trainer fest. Nun ist es immer eine gefährliche Sache, als Außenstehender über Konstellationen und Trainersituationen in anderen Teams zu sprechen, weil man nie so nah dran ist, wie man das vor Ort wäre.

Dennoch kann ich sagen, dass ich "Vladi" als harten Arbeiter kenne, der mit sehr guten Trainern zusammengearbeitet und sich eine Menge an Wissen und Können angeeignet hat. Insofern traue ich ihm zu, dass er die Situation in Gießen zum Guten wendet, wie er es schließlich auch schon letztes Jahr getan hat.

Euer Stephan Baeck

Stephan Baeck, 45, erzielte in 133 Länderspielen 1210 Punkte für Deutschland und wurde 1993 in einem dramatischen Finale gegen Russland Europameister. Der Shooting Guard holte zudem drei Meistertitel mit Bayer 04 Leverkusen, zwei mit dem BSC Saturn Köln und einen mit ALBA BERLIN. Mit den "Albatrossen" gewann er 1995 zudem den Korac-Cup. Von 2000 bis 2009 arbeitete Stephan Baeck als Geschäftsführer, Sportdirektor und Head Coach für das Kölner Bundesliga-Team und führte es zu drei Pokalsiegen und zum Meistertitel 2006.

Mit freundlicher Genehmigung von SPORT1

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