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"Ein toller Start"

Sechs Jahre am Stück stand der 26-jährige Dominik Bahiense de Mello im Kader der DEUTSCHE BANK SKYLINERS (jetzt FRAPORT SKYLINERS), spielte sich durch alle Nachwuchs-Nationalmannschaften und war bis vor kurzem auch in der EM-Vorbereitung des deutschen Nationalteams aktiv.
1314353690/img_Predrag_Krunic_548.jpgIm Sommer 2011 wechselte de Mello schließlich zu den EWE Baskets Oldenburg. Momentan durchläuft er in der Hitze von Rogla (Slowenien) gemeinsam mit seinem neuen Team ein anstrengendes Trainingslager. Im Interview äußert er sich über seine ersten Eindrücke von Oldenburg und die Vorbereitung auf die neue Saison.

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Dominik, nach sechs Jahren am Main bist Du an die Hunte nach Oldenburg gewechselt. War es eine Reise ins Unbekannte?
Die ersten Eindrücke von Oldenburg habe ich bereits sechs Jahre lang als Gegner im Frankfurter Dress gesammelt. Wobei sich diese Impressionen natürlich auf die Wahrnehmung des sportlichen Erfolges, die Atmosphäre in der Halle und die Professionalität des Clubs beschränkten. Diese Eindrücke waren sehr positiv. Die Stimmung in der Halle ist toll und das sportliche Abschneiden kann sich ja auch sehen lassen. Darüber hinaus haben die Erzählungen von Freunden, die in Oldenburg gespielt haben, diese Eindrücke bestätigt. Bevor ich meinen Vertrag in Oldenburg unterschrieben habe, war es mir wichtig, mit Leuten zu sprechen, die mit dem Umfeld vertraut sind – und die allgemeine Resonanz war durchweg positiv!

Hast Du Dir schon einen Eindruck von der Stadt verschaffen können?

Nach meiner Vertragsunterschrift bin ich für drei Tage nach Oldenburg gereist, um mir ein Bild von meinem zukünftigen Umfeld zu machen und nach einer passenden Wohnung zu suchen. Denn außer der Halle habe ich zuvor ehrlich gesagt nicht viel von der Stadt mitbekommen. Zwar habe ich mir die obligatorische Lektüre zu Oldenburg besorgt, aber diese muss man durch persönliche Eindrücke mit Leben füllen. Vom ersten Moment an ist es mir leicht gemacht worden, mich wohl zu fühlen, denn Unterstützung habe ich von allen Seiten bekommen. Egal mit welchen Fragen oder Anliegen ich gekommen bin, es war stets jemand zur Stelle, der mir völlig ungezwungen geholfen hat. Danach bin ich ein weiteres Mal zusammen mit meiner Verlobten, die sich auch gerne die Stadt angucken wollte, nach Oldenburg gefahren. Glücklicherweise haben wir dann auch die passende Bleibe gefunden und zwei schöne Tage verbracht. Wir haben viel gesehen und nach den ganzen Besichtigungen konnte ich mich mittlerweile auch deutlich besser orientieren.

Gerüchten zu Folge landet man bei den Baskets ja auch nicht in einer nackten Wohnung.

Als ich zum Trainingsauftakt angereist bin und in meine Übergangswohnung gebracht wurde, da wir erst nach dem Trainingslager in Rogla in unser neues Heim können, war ich völlig geplättet. Nicht nur, dass ich im Wohnzimmer einen Begrüßungstisch vorgefunden habe, selbst in der Küche hat es an nichts gefehlt. Blumen standen auf dem Tisch, der Kühlschrank war gefüllt, eine Internetverbindung war schon eingerichtet und man konnte es sich, ohne großen Stress zu haben, erst mal bequem machen. Alles in allem also ein toller Start. Kein Wunder, dass ich von der Organisation und speziell von den Mitarbeitern im Office extrem angetan bin. Man merkt direkt, dass die Leute mit Herzblut bei der Sache sind und Spaß bei der Arbeit haben. Das überträgt sich natürlich auch auf die Spieler, die ja oftmals auf deren Hilfe angewiesen sind.

Was denkst Du bislang über Dein neues Team?

Unsere Mannschaft ist super zusammengestellt worden. Wir verstehen uns alle sehr gut und haben gleich zu Beginn schon als Team was unternommen. Da die meisten schon in der Beko BBL gespielt haben, konnte man schnell Verbindungen ziehen und viele Erfahrungen austauschen. Die ersten Tage in Oldenburg waren zwar sehr anstrengend, aber auch äußerst unterhaltsam. Natürlich freuen wir uns auf Robin und Christopher, die jetzt zum Team stoßen werden.

Wie gestaltet sich das Trainingslager?

Das Trainingscamp in Rogla läuft sehr gut, aber ist wie erwartet sehr anstrengend. Wir haben mittlerweile einige Trainingseinheiten hinter uns gebracht und hatten am Donnerstag einen Tag zur Erholung. Vormittags steht primär die Athletik im Vordergrund. Wir machen koordinative Übungen und Tempoläufe auf der Laufbahn nebenan, gehen dann zum Krafttraining und werfen anschließend. Abends steht dann das Mannschaftstraining in der Halle auf dem Programm. Am Mittwoch hatten wir unser erstes Testspiel gegen die kroatische Mannschaft Cedevita Zagreb, das unentschieden endete. Die Stimmung und der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft waren schon erstaunlich gut. Den Donnerstag haben wir genutzt, um uns ein wenig die landschaftliche Umgebung anzuschauen, uns auszuruhen und behandeln zu lassen.

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Quelle: EWE Baskets Oldenburg
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