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"Freak City" freut sich auf Berlin

Der amtierende Meister und Pokalsieger aus Bamberg empfängt am Sonntag (15:45 Uhr/SPORT1 live) zum ersten Finalspiel der „Best-of-five“-Serie um die Deutsche Meisterschaft den ehemaligen Serienmeister ALBA BERLIN. Die Brose Baskets setzten sich in fünf ...
1307099610/img_Brian_Roberts_Brose_Baskets.jpg... Spielen gegen Halbfinalgegner Artland Dragons durch. Bamberg wahrte auch in dieser Serie seinen Heimnimbus und blieb zuhause ungeschlagen. Berlin bleiben maximal drei Spiele, um das erste Bundesligateam zu werden, das in dieser Saison ein Spiel aus der Bamberger Stechert Arena entführt.

Zuversicht können die Hauptstädter aus ihrer Halbfinalserie schöpfen. Berlin setzte sich über fünf Spiele gegen die Deutsche Bank Skyliners durch und schrieb dabei Bundesliga-Geschichte. Zum ersten Mal rückte eine Mannschaft vor, die alle drei Auswärtsspiele gewann. Bei der Stärke der Mannschaft von ALBA, war Fleming „ganz und gar nicht überrascht“, vom Finaleinzug der Berliner.

Dass Berlin wieder in der Erfolgsspur ist, ist vielleicht sogar der Stärke der Brose Baskets zuzurechnen. Das Team von Head Coach Chris Fleming fügte den Berlinern in der Stechert Arena dieser Saison die höchste Niederlage in ihrer Vereinsgeschichte zu. Nach dem 103:52 rissen die Berliner Verantwortlichen das Ruder herum, ersetzten Cheftrainer Luka Pavicevic durch Muli Katzurin und nahmen auch am Kader einige Anpassungen vor. Zwar gewannen die Bamberger auch ihr Auswärtsspiel in Berlin (97:93), die "Albatrosse" zeigten aber bereits wieder, dass mit ihnen gerechnet werden muss.

Brose Baskets Head Coach zu den Stärken des Gegners: „Berlin ist sehr tief besetzt. ALBA sieht immer gut aus, wenn sie schnell spielen können. Sie haben viele gute Einzelspieler und sind deshalb schwer auszurechnen. Aber wie bei jeder Mannschaft gibt es auch bei ALBA BERLIN Sachen, die sie gut, und Sachen, die sie weniger gut machen. Ich glaube, dass beide Halbfinalserien gezeigt haben, dass das Team, das mehr Energie investiert, das aggressiver spielt, gewinnt.“

Bis auf das reservierte Gästekartenkontingent waren die Heimspiele innerhalb weniger Minuten komplett ausverkauft. Die Karten, die aus dem Gästekontingent zurückkommen, sind am Samstag ab 9:00 Uhr an allen bekannten Etix-Vorverkaufsstellen sowie auf brosebaskets.de erhältlich. Sport1 überträgt das Spiel live ab 15:40 Uhr. Ebenso überträgt Radio Bamberg live aus der Stechert Arena. Netradio auf radio-bamberg.de.

Das Bayerische Fernsehen zeigt einen Vorbericht auf das erste Spiel am Samstag. 4. Juni 2011 ab 17:05 Uhr.

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Quelle: Brose Baskets

"Traumfinale" beginnt am Sonntag in Bamberg

ALBA BERLIN

Das "Traumfinale" der Beko Basketball Bundesliga ist perfekt: Drei Tage nach dem 87:68-Auswärtssieg in Frankfurt, mit dem das Team von Trainer Muli Katzurin sich für die letzte Runde um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert hat, startet die Finalserie gegen den großen Erzrivalen und Titelverteidiger Brose Baskets am kommenden Sonntag (5.6., 15:45 Uhr, live auf Sport1) in Bamberg. Drei Tage später (Mittwoch, 8. Juni, 19 Uhr) folgt Spiel zwei in Berlin.

1307091213/img_Bryce_Taylor_ALBA_BERLIN.jpgNicht nur durch die historischen drei Auswärtssiege in einer Best-of-Five-Serie, auch mit dem Erreichen des Finales hat ALBA einen neuen Rekord aufgestellt. Kein anderer Club stand seit der Einführung der Playoffs öfter in der Endspielserie als die Berliner. Hinter ALBA (14x im Finale) und Bayer Leverkusen (13x) folgen bereits die Bamberger (7x), die jedoch nach 2003 (da siegte ALBA 3:0) erst zum zweiten Mal eine Finalserie gegen die Berliner bestreiten.

Waren die Franken im Finale vor acht Jahren gegen ALBA der Außenseiter, so steht das neue Aufeinandertreffen unter umgekehrtem Vorzeichen – nicht nur, weil die Brose Baskets um Ex-Albatros Casey Jacobsen und Nationalcenter Tibor Pleiß als Titelverteidiger und mit dem Heimvorteil in die Serie best-of-5 starten.

Trainer Chris Fleming ist es nach dem Gewinn der letzten Meisterschaft nämlich gelungen, sein Meisterteam nicht nur beisammen zu halten, sondern es wurde durch die US-Stars Kyle Hines und Reyshawn Terry sogar noch verstärkt. Das damit wohl beste Bamberger Team aller Zeiten marschierte mit 32:2 Siegen nahezu unanfechtbar durch die Punktrunde wie das zuletzt nur ALBA BERLIN vor zehn Jahren (25:1 in der Saison 2000/2001) gelungen war. Auch die Albatrosse zogen in der abgelaufenen Punktrunde zweimal gegen die Bamberger den Kürzeren.

Doch nachdem die Franken im Viertelfinale gegen Bremerhaven noch kurzen Prozess machten (3:0), wurde es im Halbfinale schon deutlich enger. Gegen die Artland Dragons kam es, nachdem in den ersten vier Spielen das Heimteam jeweils deutlich siegte, ebenfalls zu einem entscheidenden fünften Spiel wie zwischen ALBA und Frankfurt. Das gewannen die Bamberger am vergangenen Dienstag gegen verletzungsgeplagte Quakenbrücker in eigener Halle allerdings sehr deutlich mit 83:55.

Mit vier Playoff-Auswärtssiegen (einer in Oldenburg, drei in Frankfurt) im Rücken kann sich ALBA gewappnet fühlen, die makellose Heimbilanz der Brose Baskets anzugreifen, die in dieser Saison keines ihrer bisher 24 Heimspiele in Liga, Pokal und Playoffs verloren haben. Um Meister zu werden, führt für die Berliner kein Weg an einem Auswärtssieg in Bamberg vorbei, weil die Brose Baskets den Heimvorteil auf ihrer Seite haben.

Hinter der Souveränität, die das Team von Trainer Chris Fleming in dieser Saison für viele Experten überraschend nahezu ohne Durchhänger durchgehend ausstrahlte, steht vor allem die große Ausgeglichenheit im Bamberger Team, in der sich kein Spieler zu schade ist, sein Können voll und ganz in Dienst der Mannschaft zu stellen. Sieben Spieler erzielen im Schnitt acht oder mehr Punkte, keiner jedoch mehr als 13. Auf ALBAs Verteidigung wartet somit eine komplett andere Aufgabe als gegen die Frankfurter, deren Spiel ganz auf ihren großen Star DaShaun Wood zugeschnitten war.

Mit einer Quote von 39,8 Prozent stellt Bamberg das gefährlichste Team der Liga an der Dreierlinie, verlässt sich aber trotzdem nicht auf diese Treffsicherheit, sondern stützt sein Spiel in erster Linie auf eine sehr gut harmonierende Teamverteidigung, die den Gegner von der ersten Minute an stark unter Druck setzt. In der Punktrunde kassierte Bamberg pro Spiel nur 65,1 Punkte, in den Playoffs nur 71,5. Aus dieser Defense und guter Reboundarbeit heraus entwickeln die Bamberger ihre sich auf Schnellangriffe wie auf geduldiges Setplay gleichermaßen verstehende Offensive.

Brose Baskets: Bisherige Resultate in den Playoffs 2011
01.05. Bamberg (1) – Bremerhaven (8) 91:80 (S) 1. Viertelfinale (1:0)
04.05. Bremerhaven – Bamberg 84:88 (S) 2. Viertelfinale (2:0)
08.05. Bamberg – Bremerhaven 86:58 (S) 3. Viertelfinale (3:0)
17.05. Bamberg (1) – Quakenbrück (4) 85:73 (S) 1. Halbfinale (1:0)
21.05. Quakenbrück – Bamberg 86:72 (N) 2. Halbfinale (1:1))
25.05. Bamberg) – Quaklenbrück 84:61 (S) 3. Halbfinale (2:1)
28.05. Quakenbrück – Bamberg 75:59 (N) 4. Halbfinale (2:2)
31.05. Bamberg – Quakenbrück 83:55 (S) 5. Halbfinale (3:2)

ALBAs Gesamtbilanz gegen Bamberg
43 Siege – 21 Niederlagen (in Berlin 26–5)
BBL: 27-15 / Playoff: 14-4 / Pokal 2-2
Höchster Sieg: 95:51 am 17. September 1999 in Berlin (BBL)
Höchste Niederlage: 52:103 am 18. Dezember 2010 in Bamberg (BBL)

Spiele der Punktrunde 2010/2011
18.12.10: Bamberg - ALBA 103:52 (Terry 27, Gavel 16 – Allen 13, McElroy 10)
26.03.11: ALBA - Bamberg 93:97 (Jenkins 24, Taylor 17 – Suput 34, Roberts 20)

Frühere Playoff-Serien gegen Bamberg (Bilanz 4:1 für ALBA)
1991 Halbfinale: ALBA (2) – Bamberg (3) 3:1 (99:74, 82:74, 58:74, 85:79)
1995 Halbfinale: ALBA (2) – Bamberg (3) 3:0 (88:73, 80:79, 84:81)
1999 Viertelfinale: ALBA (1) – Bamberg (8) 3:0 (85:57, 92:64, 91:63)
2003 Finale: ALBA (2) – Bamberg (5) 3:0 (73:69, 81:75, 74:70)
2004 Halbfinale: ALBA (1) – Bamberg (5) 2:3 (57:69, 73:82, 73:63, 90:84, 68:93)

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Quelle: ALBA BERLIN

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