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"Giganten" stehen unter Druck

Am 32. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga empfangen die Gloria GIANTS Düsseldorf am Freitag, den 15. April, die Mannschaft von ratiopharm Ulm. Hochball im Burg- Wächter Castello ist um 19:30 Uhr. Wollen die Giganten ihre Chance auf den Klassenerhalt noch wahren, ...
1302708746/img_DeAndre_Haynes_548.jpg... so ist ein Sieg gegen das Team von Headcoach Mike Taylor Pflicht.

Murat Didin sagte im Bezug auf das Spiel gegen die Mannen aus Ulm: „Die Spiele gegen die Telekom Baskets Bonn und den Mitteldeutschen BC haben unsere Hoffnung auf den Klassenerhalt verstärkt. So minimal die Chance auch sein mag und wie oft in den letzten Wochen auch darüber gesprochen wurde, wir werden versuchen diese geringe Chance zu nutzen. Wir werden die drei restlichen Spiele hart kämpfen und Alles geben das „Wunder“ wahr werden zu lassen.“

Ein großes Problem der Gäste, was sich für die GIANTS als positiv entpuppen kann, ist eine ausgeprägte Auswärtsschwäche, die sich über die gesamte Spielzeit erstreckt und den „Spatzen“eine bessere Positionierung in der Tabelle verwehrt. Mit einer Bilanz von 2-14 weist Ulm neben den Gloria GIANTS Düsseldorf die schlechteste Auswärtsbilanz der Liga auf. Und so ist für die Ulmer diese Saison auch nicht mehr drin, als der 14 Rang.

Mit knapp 82 kassierten Punkten pro Spiel ist ratiopharm Ulm, nach Hagen, die zweit schlechteste Defensiv Mannschaft der Liga. Dabei ist zweifelsfrei das Offensivpotential vorhanden, um in der Beko Basketball Bundesliga weit höher mitzuspielen. Mit durchschnittlich 81 Punkten pro Spiel ist Ulm hinter Phoenix Hagen (85,3), ALBA BERLIN (82,2) und den Brose Baskets Bamberg (81,6) die viertstärkste Angriffsmannschaft der Liga. Der größte Vorteil der Truppe von der Donau liegt in der Dominanz beim Kampf um verworfene Bälle. Mit 38,3 Rebounds pro Partie führt Ulm das Ranking aller Erstliga- Vereine an. Allerdings führt Ulm mit 15,3 Turnover pro Spiel auch das Ranking um die meisten Ballverluste in der Liga an.

Die wichtigsten Leistungsträger von ratiopharm Ulm sind Robin Benzing (15,3 ppg), John Bryant (14,4 ppg/ 11 rpp), Per Günther (12,4ppg) und Roderick Trice (11,1ppg). Roderick „Rocky“ Trice wird allerdings gegen Düsseldorf weder seine 11 Punkte noch seine knapp 6 Rebounds einsetzen können. Der 26-jährige Shooting Guard zog sich im Training einen Innenbandriss und eine Teilruptur des hinteren Kreuzbandes zu und fällt für den Rest der Saison aus. Robin Benzing ist der sechst-beste Schütze der Liga. Sein Mannschaftskollege John Bryant führt mit durchschnittlich 11 Rebounds die Rebound- Bestenliste an, gleichzeitig ist er der zweitbeste „Blocker“ der Liga mit 1,7 Blocks pro Spiel und bei einem Wert von 20,9 der effektivste Spieler der Beko Basketball Bundesliga.

„Der Schlüssel wird sein, Benzing und Bryant zu stoppen. Die Ulmer spielen sehr gut Pick and Roll und wenn wir Per Günther und John Bryant daran hindern ihr Spiel zu machen, haben wir sehr gute Chancen das Duell zu gewinnen. Wir müssen Ulm ihre Dominanz am Brett nehmen. Vor allem Bryant müssen wir daran hindern zu rebounden. Ein Sieg gegen Ulm ist für uns Pflicht, um die minimal Chance auf den Klassenerhalt leben zu lassen. Nun ist es nicht mehr ganz in unserer Hand. Wir müssen zwar die kommenden drei Spiele gewinnen, aber zudem müssen wir auch hoffen, dass MBC und Bayreuth bei allen anstehenden Begegnungen als Verlierer vom Parkett gehen,“ so der selbstbewusste Marin Petric vor dem Spiel gegen die „Spatzen“.

Ratiopharm Ulm weiß die Qualitäten ihrer Spieler und Trainer zu schätzen und ist ein sehr beständiger Verein der langfristig Spieler verpflichtet und damit mehr als nur einen eingespielten Mannschaftskern besitzt. Mike Taylor ist bereits seit sieben Jahren Cheftrainer der Ulmer. Zudem haben sie 10 Spieler, die mindestens seit der Vorsaison im Dress der „Spatzen“ aktiv sind, gehalten und die Mannschaft nur mit wenigen Neuzugängen verstärkt. Als bester Neuzugang entpuppte sich John Bryant, der aus dem Kader der Ulmer nicht mehr wegzudenken ist. Und so wollen die Verantwortlichen den 2,11 m großen Center, wie auch den Point Guard Per Günther auf lange Sicht an den Verein binden und haben beiden Spielern vor kurzem die Verträge bis 2013 verlängert.

Patrick Pope hatte sich bei der Begegnung gegen die Telekom Baskets Bonn am 8. April verletzt und hat nun nach ärztlicher Diagnose die Gewissheit, dass er sich in der Oberschenkel Rückseite einen Bündelriss zugezogen hat. Der Point Guard fällt nun neben seinen Mannschaftskollegen Ransford Brempong und Olumuyiwa Famutimi ebenfalls bis zum Ende der Saison aus.

Sollte die Truppe von Mike Taylor am Freitag ein „durchschnittliches“ Spiel machen und damit 81 Punkte erzielen und dabei 82 kassieren, dürften die Düsseldorfer mit dem Ergebnis zufrieden sein.

Die Gloria GIANTS Düsseldorf hoffen auch weiterhin auf die Treue ihrer Fans und dass sie uns auch bei den letzten beiden Heimspielen, so gut unterstützen, wie in der Vergangenheit!

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Quelle: Gloria GIANTS Düsseldorf

Mit voller Energie nach Düsseldorf

ratiopharm Ulm

Vor dem letzten Auswärtsspiel der Saison 2010/11 blickt Coach Taylor auf ein aufregendes Jahr zurück, und fordert von seinem Team in Düsseldorf (Freitag, 20 Uhr) vollen Einsatz. Saisonticketvorverkauf startet mit gewaltiger Resonanz.

1302717664/img_Mike_Taylor_548.jpgWenn ratiopharm Ulm am kommenden Freitag in Düsseldorf aufläuft, endet ein Teil der Saison 2010/11. Denn das Gastspiel am Rhein ist das letzte, das Head Coach Mike Taylor mit seinem Team in der Fremde bestreiten muss.

Zeitgleich zur letzten Pressekonferenz vor einem Roadtrip fand in der Geschäftsstelle von Basketball Ulm der erste Verkaufstag für Saisontickets für die kommende Spielzeit statt - und zwar mit einer enormen Nachfrage. Für Coach Taylor war dies Grund genug, den Blick sowohl zurück als auch nach vorn zu richten.

Bis zur unglücklichen 68:71-Niederlage vom 29. Spieltag in Bonn war Mike Taylor mit der Saison seiner Mannschaft zufrieden. "Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir in jedem Spiel eine echte Siegchance, doch als in Bonn klar wurde, dass die Play-offs ohne uns stattfinden, ist unser Energielevel abgefallen." Was es bedeutet, wenn nur "drei Prozent fehlen", musste Taylor in Bayreuth beobachten. Gegen die aufopfernd um den Klassenerhalt kämpfenden Franken hatte ratiopharm Ulm keine Chance (65:84). Auch am darauffolgenden Spieltag, als Ludwigsburg in Ulm um seine letzte Play-off-Chance kämpfte, "haben wir nicht gut genug verteidigt", erklärt Taylor die 85:95-Niederlage. Was in beiden Partien fehlte, ist für den 38-jährigen Coach klar: "Die nötige Energie. Wir haben einfach mit zu wenig Power gespielt."

Das soll sich am kommenden Freitag in Düsseldorf ändern. Bei den Gloria Giants Düsseldorf will das Team von ratiopharm Ulm den dritten Auswärtserfolg der Saison klar machen. "Dabei geht es hauptsächlich um uns: Wir sind für unsere Leistung verantwortlich", nimmt Taylor seine Spieler in die Pflicht. Dabei ist die Aufgabe beim Tabellenletzten nur vermeintlich einfach. "Alle erwarten von uns, dass wir dieses Spiel ohnehin gewinnen", so Taylor, "das ist gefährlich". Vor allem deshalb, weil die stark abstiegsbedrohten Rheinländer in den letzten Wochen zum Schlussspurt angesetzt haben. So konnten zwei der letzten fünf Spiele gewonnen werden; zuletzt überrascht Düsseldorf zuhause Bonn mit einem 64:68-Erfolg. Zu den bundesligaerfahrenen Guards DeAndre Haynes (Paderborn) und Steven Wright (Tübingen, Braunschweig) hat Coach Murat Didin mit dem 2,10 Meter großen Esmir Rizvic (Bosnien) vor wenigen Wochen einen Center hinzugefügt, der dem dünnbesetzten Frontcourt mehr Tiefe verleiht.

Doch bei allem Respekt vor dem Gegner wiederholt Taylor seine Forderung: "Es liegt an uns. Wir sind dafür verantwortlich, dass wir diese Saison stark beenden." Denn der Blick auf das "Große Ganze" könnte besser kaum sein. Dazu zählen nicht nur die Vertragsverlängerungen von Big John Bryant und Per Günther und der Umzug in die ratiopharm arean am 10. Dezember, sondern auch die Resonanz auf den ersten Verkaufstag für Saisontickets. "Der Andrang war wirklich gewaltig, das hätte ich so nicht für möglich gehalten", freut sich Geschäftsführer Andreas Oettel über die vielen XXL-Saisonticketinhaber, die bereits die erste Option auf eine Dauerkarte in der ratiopharm arena wahrgenommen hatten. Der Ansturm, der schon weit vor dem offiziellen Verkaufsbeginn um 10 Uhr gewaltig war, führte dann zeitweise zu längeren Schlangen und Wartezeiten. "Dass es zu Verzögerungen kam, tut uns leid, ließ sich allerdings nicht anders lösen. So haben wir an drei Verkaufsplätzen in den ersten acht Stunden rund 600 Saisontickets verbucht", erklärt Oettel.

Doch nicht nur die drei Verkäufer arbeiteten im Akkord. Um die Wartezeit so angenehm wie möglich zu gestalten, versorgte Basketball Ulm die Fans mit Pizza, Butterbrezeln und Getränken. Von Donnerstag, den 14. April bis Freitag, den 15. April (13 Uhr bis 19 Uhr) geht der Vorverkauf für XXL-Kunden dann in die zweite Runde. Weitere Informationen zum Saisonticketvorverkauf sind auf www.basketball-ulm.com hinterlegt.

Heberlein unterschreibt für zwei Jahre

Der 20 jährige Forward erhält bei ratiopharm Ulm einen Vertrag bis 2013, soll aber parallel auch beim Kooperationspartner in Weißenhorn (ProB) Spielzeit erhalten.

In der Beko BBL stand er für ratiopharm Ulm dieses Jahr dreimal auf dem Parkett; gepunktet hat er dabei allerdings nur einmal. Trotzdem hat der 20-jährige Marcel Heberlein seit seiner Ankunft Ende Januar in Ulm, bzw. beim Kooperationspartner Weißenhorn, einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Als "sehr intelligent und ehrgeizig" beschreibt ihn Head Coach Mike Taylor.

Das gute Zwischenzeugnis hat dem Linkshänder nun einen Zweijahresvertrag verschafft. Heberlein, der am 16. Juli 1990 in Bamberg geboren wurde, soll ab der kommenden Saison sowohl für ratiopharm Ulm auflaufen, als auch das Trikot der BG Illertal-Weißenhorn in der ProB tragen. "In den Play-offs war Marcel der beste Spieler für Weißenhorn. Ich bin mir sicher, dass er sich in den nächsten zwei Jahren auch in der Bundesliga Einsatzzeit erkämpfen wird", so Manager Dr. Thomas Stoll.

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Quelle: ratiopharm Ulm
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