FB Twitter Instagram YouTube Google+

"Nicht nur eins von 34 Spielen"

Am Samstag (19. Februar) um 20 Uhr wartet ein ganz wichtiges Spiel auf die Mannschaft der LTi GIESSEN 46ers und ihre Fans. Mit den Gloria GIANTS Düsseldorf gastiert der Tabellenletzte in der Sporthalle Gießen-Ost. Mit einem Sieg würden die LTi 46ers dem Ziel ...
... Klassenerhalt drei Wochen nach dem 86:82-Erfolg beim Tabellenvorletzten BBC Bayreuth wieder ein gutes Stück näher kommen. Der Vorsprung auf die Gloria GIANTS könnte auf acht Pluspunkte ausgebaut werden.

Angesichts dieser Aussichten werden die von Murat Didin gecoachten Düsseldorfer in der Osthalle sicher alles daran setzen, um nicht als Verlierer vom Parkett zu gehen. „Wir wissen, zu was Düsseldorf an guten Tagen fähig ist: Sie haben Bamberg geschlagen und Frankfurt am Rande einer Niederlage gehabt. Sie haben angekündigt, dass die Partie in Gießen für sie ein Vier-Punkte-Spiel ist, sie haben einen neuen Center verpflichtet und wir glauben, dass ein weiterer Spieler bei ihnen ein Try-Out absolviert. Auch wenn es für die Giants der dritte Auftritt innerhalb von sieben Tagen ist: Wir gehen davon aus, das sie am Samstag voller Energie stecken und bereit sein werden“, erwartet LTi 46ers-Chefcoach Steven Key einen Gegner, der von der ersten bis zur letzten Minute erbitterten Widerstand leisten wird, um seine Chance zu wahren, dem Abstieg in die Pro A doch noch zu entgehen.

Doch auch die LTi 46ers wissen, was die Stunde geschlagen hat. „Auch wir werden bereit sein. Es ist nicht nur eins von 34 Spielen in der Saison, es ist eines der wichtigeren Spiele in der Saison, ein Spiel von großer Bedeutung. Ich bin mir sicher, dass das jeder am Samstagabend spüren wird“, so Key, dessen Mannen den Ausrutscher vom vergangenen Wochenende (80:100 in Ulm) vergessen machen wollen. „Die fehlende Konstanz in der Defensive hat uns in dieser Saison bislang weh getan. Wir sind aber fähig, mehr Konstanz in unsere Verteidigungsleistung zu bekommen und arbeiten daran. Gegen Düsseldorf wollen wir dafür sorgen, dass wir mit dem selben defensiven Engagement und genau so konzentriert zu Werke gehen wie in unserem letzten Heimspiel gegen Oldenburg.“

Eine wichtige Rolle für den Ausgang der Begegnung wird am Samstag auch wieder die Unterstützung der Fans in Gießens „Gudd Stubb“ spielen. Key war nicht nur über die vor zwei Wochen unglücklich zustande gekommene 69:70-Niederlage gegen Oldenburg selbst sehr enttäuscht, sondern auch darüber, dass die Fans für ihre tolle Unterstützung, die sie dem Team beim vorangegangenen Auswärtsspiel in Bayreuth und in der Partie gegen Oldenburg gegeben hatten, nicht mit einem Heimsieg belohnt wurden: „Unsere Anhänger hätten uns nicht besser unterstützen können. Wenn sie in jedem Spiel so hinter uns stehen wie gegen Oldenburg, ist es für jeden Gegner in der Osthalle ganz schwer.“

Die Gloria GIANTS haben drei ihrer bisher absolvierten 22 Saisonspiele gewonnen. Am letzten Wochenende kassierte das Team aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt eine 65:91-Heimniederlage gegen die Artland Dragons. Dabei wurden die "Giganten" allerdings von erheblichen Verletzungsproblemen geplagt. Neben den beiden langzeitverletzten, Forward Olumuyiwa Famutimi (12,5 Punkte und 5,5 Rebounds pro Spiel) und Point Guard Jamaal Tatum (7,3 PpS), war mit Forward/Center Ransford Brempong (9,4 PpS, 4,9 RpS) ein weiterer Leistungsträger aufgrund einer Knieverletzung nicht einsatzfähig.

Auch am Mittwoch bei der 51:66-Niederlage im Nachholspiel bei den New Yorker Phantoms Braunschweig wurde der sehr bewegliche und sprungstarke Brempong nicht eingesetzt. Cheftrainer Didin deutete aber bereits in der Pressekonferenz nach dem Artland-Spiel an, dass der seiner Meinung nach defensivstärkste Akteur seiner Mannschaft in dem „sehr wichtigen Spiel in Gießen“ (Didin) wohl auflaufen wird. Zudem gab in Braunschweig der Anfang der Woche verpflichtete 29-jährige Center Esmir Rizvic sein Comeback im Trikot der Gloria GIANTS. Der 2,10 Meter lange Bosnier, der zuvor in seiner Heimat für KK Kakanj gespielt hatte, stand in der Startformation und lieferte in 32 Minuten neun Punkte und neun Rebounds ab.

Dass die Düsseldorfer unter besseren personellen Voraussetzungen als zuletzt in der Beko Basketball Bundesliga alles andere als Kanonenfutter sind, haben sie in dieser Saison bereits hinlänglich unter Beweis gestellt. Anfang Januar kassierten die Brose Baskets aus Bamberg ihre bislang einzige Beko BBL-Saisonniederlage bei den Gloria GIANTS. Und auch gegen den Tabellenzweiten, die DEUTSCHE BANK SKYLINERS aus Frankfurt, hatten die Düsseldorfer Ende Januar in eigener Halle alle Chancen auf den Sieg und verloren erst in letzter Sekunde mit 66:68.

Telekombasketball.de

Alle Spiele LIVE und in HD!

easyCredit Telekom TipBet Spalding Kinder plus Sport