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"Scharfschütze" wechselt an den Rhein

Heute Vormittag waren die Unterschriften perfekt: Die Telekom Baskets Bonn haben mit Benas Veikalas ihren zweiten neuen Spieler für die Beko BBL-Saison 2011/2012 verpflichtet. Der 27-jährige Litauer stand die letzten beiden Spielzeiten im Kader des tschechischen ...
... Spitzenteams und EuroChallenge-Teilnehmers BK Prostejov und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass Prostejov zweimal in Folge ins Finale Tschechiens einzog. Im Telekom Dome hat Veikalas auch schon gespielt, als er in der EuroChallenge 2010/11 beim 81:75-Sieg Prostejovs mit 21 Punkten Topscorer seines Teams war.

„Nach Center Chris Ensminger und Spielmacher Jared Jordan ist Scharfschütze Veikalas nun die dritte Korsettstange, die wir im neuen Baskets-Team für die nächsten zwei Jahre eingezogen haben", freute sich Baskets-Präsident Wolfgang Wiedlich, denn der Litauer unterschrieb ebenfalls bis Ende der Saison 2012/13.

Tatsächlich gilt der Litauer als begnadeter und hochprozentiger Werfer von der Freiwurflinie (über 81 % / EuroChallenge: 85,7 %) und insbesondere aus der Ferndistanz: Mit 47,1 % in der tschechischen Liga und respektablen 43,5 % in der EuroChallenge liegt seine Dreierquote im jeweiligen TOP-10-Bereich. In vier Ligaspielen netzte Veikalas gleich sechs Dreier ein und fand gegen aggressive Verteidiger auch erfolgreich den Weg ans Brett. National spielte Veikalas bis vergangenes Wochenende noch um die tschechische Meisterschaft.

Im Finale musste sich Prostejov nach einer intensiven Serie allerdings dem großen Favoriten aus Nymburk mit 2:4 geschlagen geben. Über die komplette Saison 2010/11 legte Veikalas 13,9 Punkte (EuroChallenge: 15,7), 2,9 Rebounds und 1,7 Assists pro Partie auf, wobei er meistens sogar von der Bank kam. Bei den Telekom Baskets plant ihn Cheftrainer Michael Koch allerdings als Starter auf der Position des Shooting Guard ein.

Koch: „Benas hat in Prostejov über zwei Jahre gute Zahlen aufgelegt und diese auch im internationalen Wettbewerb regelmäßig bestätigt. Er kann auch in wenigen Minuten viel produzieren und weiß, dass er dem Team mit seinen Qualitäten als Schütze enorm weiterhelfen kann." Man habe Veikalas „bei den Spielen gegen die Baskets genau beobachtet: Was ist er für ein Spielertyp? Wie verhält er sich gegenüber seinen Mitspielern? Wie bewegt er sich mit und ohne Ball?" Die Antworten führten zu einem Zwei-Jahresvertrag bei den Baskets. Koch: „Für uns war wichtig, dass er seine nationalen Quoten auch gegen hochklassige Mannschaften im internationalen Wettbewerb dauerhaft bestätigt hat." Bei den Baskets werde Veikalas aber nicht nur als reiner Werfer auflaufen, sondern werde als fertig ausgebildeter Spieler verstärkt auch den gegnerischen Korb attackieren.

Veikalas spielte nach seiner Rückkehr vom Metro State College (Denver/USA) bei Kedainiai Nevezis in der 1. Liga Litauens und wechselte 2007 in die 1. Liga Tschechiens.

Baskets-Kader 2011/12: Chris Ensminger, Fabian Thülig, Jonas Wohlfarth-Bottermann, Jared Jordan, Benas Veikalas.

Telekom Baskets 2011/2012 ohne Alex King

Die Telekom Baskets Bonn werden 2011/2012 ohne Alex King in der Beko Basketball Bundesliga-Saison antreten. Der athletische Forward war vor drei Jahren von den DEUTSCHE BANK SKYLINERS auf den Hardtberg gewechselt und hatte sich unter Headcoach Michael Koch zu einem wichtigen Rollenspieler entwickelt. Der Trainerstab sowie die Geschäftsführung der Telekom Baskets Bonn danken dem 26-Jährigen für sein Engagement in den vergangenen drei Spielzeiten und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

Alex King kam zur Saison 2008/2009 vom Main ins Rheinland, wo er gleich einen Beitrag zur Finalteilnahme Bonns beitrug. In jedem seiner drei Jahre unter Coach Michael Koch stiegen sowohl die Spielanteile als auch die offensive Ausbeute des ehemaligen Junioren-Nationalspielers. In der jüngst abgelaufenen Saison 2010/2011 kam der 2,00 Meter-Mann in durchschnittlich über 18 Minuten auf 4,9 Punkte und 2,3 Rebounds pro Partie. Am 10 November 2010 stellte er beim 75:71-Auswärtserfolg über die Eisbären Bremerhaven mit 17 Punkten eine neue persönliche Bestleistung auf. In Bonn entwickelte sich der variable Forward zu einem ehrlichen Arbeiter, der sich in Angriff und Verteidigung in den Dienst der Mannschaft stellt.

Alex King: „Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen, denn in Bonn hatte ich meine bisher schönste Basketballzeit. Ich bedanke mich bei Fans, Verein, Coaches und Betreuer für drei wunderschöne Jahre."

Baskets Headcoach Michael Koch: „Wir hätten gerne mit Alex King weiter gearbeitet, respektieren aber natürlich seine Entscheidung und wünschen ihm viel Erfolg auf seinem weiteren Weg."

Weitere Abgänge
Neben Alex King stehen weitere Abgänge fest. So werden auch Jeremy Hunt, Jacobs Jaacks, Nice Wise, Sajmen Hauer, Vincent Yarbrough, Mark Tyndale und Tim Ohlbrecht in der kommenden Saison nicht mehr zum Kader gehören. Die Telekom Baskets Bonn wünschen ihnen, insbesondere dem ehemaligen Teamkapitän Vincent Yarbrough, alles Gute für die Zukunft.

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