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"Wir waren nah dran und haben uns tapfer geschlagen" - Knappe Niederlage für Frankfurt

Mit Michael Thompson, Jimmy McKinney, Quantez Robertson, Tim Ohlbrecht und Jermareo Davidson eröffnet Muli Katzurin die Partie gegen Banvit BK. Intensiv umkämpft beginnt das Spiel, doch Banvit nutzt ein kurzes Momentum und zieht nach Sprungwurf des ehemaligen ...
1321396304/img_Jimmy_McKinney_FRAPORT_SKYLINERS.jpg... Frankfurters Keith Simmons auf 5:13 (6. Minute) davon. Cheftrainer Muli Katzurin reagiert mit der Auszeit. Danach läuft es besser für seine Mannschaft und das Spiel gestaltet sich nun ausgeglichener - 11:17 (8.).

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Über zwei Dreier in Folge, Michael Thompson und Tim Ohlbrecht als Verantwortliche, kämpft sich die Mannschaft vor der Schlussminute wieder auf 17:21 heran. Nach einigen Freiwürfen in den letzten Sekunden hat sich das Team der FRAPORT SKYLINERS bis zum Viertelende wieder auf 20:22 genähert.

Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts kämpft die Frankfurter Mannschaft beherzt weiter. Johannes Herber findet Teamkollegen Quantez Robertson für den Dreier - 25:28 (14.). Die Gastgeber forcieren das Spiel nun mehr in Richtung Korb und können dabei nur durch Fouls gestoppt werden. Dank treffsicherer Schützen von der Linie können sie die gute Frankfurter Phase wieder stoppen und selbst auf 27:35 (16.) davon ziehen. Aber erneut beweist die Mannschaft um Kapitän Marius Nolte Charakter und gibt mit einem rasanten 5:0 Lauf die richtige Antwort. Der türkische Trainer Orhun Ene muss zur Auszeit greifen, um den Lauf zu unterbrechen - 32:35 (18.). Zur Halbzeit gehen beide Mannschaft beim Stand von 34:39 in die Kabinen.

Das dritte Viertel beginnt mit einigen schnellen Punkten auf beiden Seiten. Nach zwei gespielten Minuten steht es 40:46. Nach seinem fünften Rebound spielt Michael Thompson seinen fünften Assist und findet Jermareo Davidson für dessen Punkte 12 und 13 - 44:46 (23.). Den Ausgleich zum 46:46 durch Davidson kontert Banvit mit einem Dreier von Cliff Hammonds. Schlag auf Schlag geht es weiter, jeder Versuch eines Zwischenspurts wird auf beiden Seiten gekonnt beantwortet. In der 28. Minute kann Tim Ohlbrecht mit einem krachenden Dunking die erste Frankfurter Führung des Spiels erobern - 54:52. Sechs Punkte erzielt der junge Nationalspieler in Folge und bringt seine Mannschaft noch weiter in Front, bevor Banvit die Auszeit nehmen kann - 58:54 (29.). Tatsächlich gelingt dem türkischen Team die Aufholjagd, so dass es mit 58:59 in das finale Viertel geht.

Jimmy McKinney läuft in den ersten Minuten des vierten Viertels heiß und kann zwei Dreier und einen Halbdistanztreffer durch den gegnerischen Korb drücken - 66:65 (33.). In der 35. Minute zieht sich der bis hierhin stark spielende Michael Thompson (6 Punkte, 5 Rebounds und 6 Assists bis zu diesem Zeitpunkt) sein viertes Foul zu, bleibt aber auf dem Feld. Vor allem Jimmy McKinney und Jermareo Davidson übernehmen nun noch mehr Verantwortung, ziehen Fouls, rebounden und halten die Mannschaft im Spiel. Zwei Minuten vor Schluss stellt der lange Centerspieler per Dunking erneut den Ausgleich her - 72:72. Die letzten Sekunden werden zum Nervenkrimi. Lance Williams steht für die Türken 20 Sekunden vor Schluss an der Freiwurflinie, trifft jedoch nur einen zum 72:73. Muli Katzurin nimmt seine letzte Auszeit. Doch der letzte Dreipunkteversuch des formidabel spielenden Jimmy McKinney will nicht ins Ziel. So steht es am Ende 72:73, doch die Mannschaft der FRAPORT SKYLINERS kann auf eine b eherzte und kämpferische Leistung zurückblicken.

Stimme zum Spiel

Kamil Novak (Sportdirektor FRAPORT SKYLINERS): "Wir waren nah dran und haben uns tapfer geschlagen. Das war eine ordentliche Leistung der Mannschaft. Wir haben sogar besser gereboundet als Banvit und sie nicht in ihren Rhythmus kommen lassen. Am Ende hatten wir es selbst in der Hand. Schade, dass es nicht geklappt hat."

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Quelle: FRAPORT SKYLINERS

ALBA startet mit Auswärtssieg in den Eurocup

ALBA BERLIN

1321396351/img_Kyle_Weaver_ALBA_BERLIN.jpgALBA hat sein Eurocup-Auftaktspiel am Dienstag Abend bei Dexia Mons-Hainaut mit 78:74 gewonnen. Das Team von Gordon Herbert erlebte in Belgien dabei in einem irren Krimi ein wahres Wechselbad der Gefühle. Marko Simonovic wurde am Ende zum Crunchtime-Held.

Noch kurz vor dem Ende des dritten Viertels sah ALBA in Mons mit 18 Punkten Vorsprung schon wieder der sichere Sieger aus. Aber ein 0:20-Lauf und neun Minuten ohne Korberfolg brachten die Berliner kurz vor Schluss plötzlich wieder mit zwei Zählern in Rückstand. Nach einem schwachen 10:22-Start im ersten Viertel hatten die Albatrosse über konsequentes Fastbreakspiel eine große Schwachstelle bei Mons aufgetan und dadurch eigentlich klar die Kontrolle über das Spiel übernommen. Aber zu lange hielten die Berliner im Schlussviertel an ihrem Tempospiel fest, so dass gegen die dann besser aufgestellte Verteidigung der Belgier kaum noch gut herausgespielte Würfe zustande kamen. Der Nervenstärke von Marko Simonovic, der sein Team in den letzten beiden Minuten mit einem entscheidenden Dreier und zwei Freiwürfen erlöste, hatten es die Albatrosse zu verdanken, doch noch mit einem so wichtigen Auswärtssieg in den Eurocup gestartet zu sein.

Wood und Weaver waren mit je 17 Zählern Topscorer der Albatrosse. Torin Francis markierte einen Double-Double aus 10 Punkten und 10 Rebounds und auch Idbihi kam auf 10 Zähler. Marko Simonovic erzielte 9 Punkte und 7 Rebounds. Mons bester Werfer war Ahmad Nivins (20). ALBA entschied zwar das Reboundduell klar für sich (35:26) und konnte auch gute Wurfquoten vorweisen (21/37 2er, 8/20 3er und 12/12 Freiwürfe), leistet sich aber mit 18 zu viele Ballverluste.

Spielverlauf: Den Albatrossen unterlief in Mons ein kompletter Fehlstart. Während die Belgier alle ihre ersten Angriffe erfolgreich abschlossen, gelang ALBA gar nichts. So führten die Gastgeber erst 8:0 und wenig später 12:2. Nach einer Auszeit von Gordon Herbert steigerten sich die Hauptstädter und kamen mit einem 8:2-Lauf endlich auch in der Partie an. Doch die Belgier bereiteten ALBA weiter mit ihren harten Zügen zum Brett Probleme. Vor allem der athletische Center Ahmad Nivis erzielte Punkt um Punkt und brachte die Berliner wieder zweistellig in Rückstand. Ein Buzzerdreier von Heiko Schaffartzik macht das Viertelergebnis mit 17:24 noch etwas erträglicher.

Doch auch im zweiten Spielabschnitt gaben zunächst nur die Hausherren den Ton an. Die Albatrosse verloren mehrmals den Ball gegen ihre druckvolle Verteidigung und schon war Mons wieder auf 31:20 davon gezogen. Eine erneute Auszeit von Coach Herbert legte den Schalter bei seinem Team schließlich endlich um. ALBA steigerte sich beim Rebound und spielte vorne nun mit viel Tempo und Fastbreaks. Die Außenspieler trafen entweder für Drei oder fanden Idbihi unter dem Korb und kamen Stück für Stück heran. In der 18. Minute erzielte Dashaun Wood per Dreipunktewurf schließlich die erste ALBA-Führung. Sein Team hatte in kurzer Zeit einen 18:4-Run hingelegt und die Partie war wieder komplett ausgeglichen. Ein offener Schlagabtausch in den letzten beiden Minuten endete mit einer knappen 43:31 Führung zur Halbzeitpause für die Albatrosse.

Auch nach dem Seitenwechsel führten die Berliner ihr Tempospiel fort, schalteten blitzschnell von Verteidigung auf Angriff um und kamen zu vielen leichten Punkten. Idbhi sorgte für die erste zweistellige Führung und Wood und Weaver erhöhten weiter. Mons fand kein Mittel, ALBA zu stoppen und lag kurz vor dem Ende des Abschnitts schon 49:67 zurück. Doch schon jetzt begannen die Albatrosse, es mit ihren schnellen Abschlüssen zu übertreiben.

Das setzte sich im Schlussviertel fort. Mons stand jetzt viel aggressiver in den Passwegen und ALBA gelang es nicht, Ruhe ins Spiel zu bringen, sondern machte sich mit überhasteten Aktionen das Leben selbst schwer. Die Belgier holten – nun selbst mit einfachen Punkten aus Ballgewinnen – Punkt um Punkt auf und die offensive Durstrecke der Berliner wuchs immer weiter an. Am Ende waren es neun Minuten, in denen die Hauptstädter nicht einen Punkt erzielten, während Mons Ronell Taylor die Gastgeber nach einem 20:0-Lauf 69:67 in Führung brachte. Doch die Albatrosse zeigten Moral und kämpften sich nochmals in die Partie zurück. In den letzten beiden Minuten wurde endlich auch noch ein Zahn in der Defense zu gelegt und vorne nahm Marko Simonovic das Heft in die Hand. Er erzielte den wohl wichtigsten Dreier des Spiels, holte einen entscheidenden Rebound und traf zwei Freiwürfe. Da auch Wood und Weaver nervenstark an der Freiwurflinie blieben (als Team 6/6 in der Schlussphase und 12/12 im gesamten Spiel), nahmen die Hauptstädter doch noch einen Sieg mit auf den Rückweg nach Deutschland.

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Quelle: ALBA BERLIN

Beeindruckender Eurocup-Auftakt gegen Benetton Basket

FC Bayern München

1321396325/img_Jonathan_Wallace_FC_Bayern_Muenchen.jpgDie FC Bayern Basketballer überzeugen mit einer geschlossenen Teamleistung und schlagen in ihrer Eurocup-Premiere den starken Gegner Benetton Basket Treviso vor 3.019 Zuschauern im Audi Dome hochverdient und zu jeder Zeit souverän mit 72:62 (36:31).

Nach der unglücklichen Niederlage in der Beko BBL bei den Artland Dragons agierten die Bayern von Beginn an hochkonzentriert und ließen keinen Zweifel daran, wer im Audi Dome Herr im Haus ist. Aleksandar Nadjfeji war der dominierende Spieler der Auftakt-Minuten und erzielte für München die ersten Punkte im Eurocup. Der italienische Superstar und Topscorer Alessandro Gentile antwortete trocken mit einem Dreier und stellte die 2:3-Führung der Gäste her, die allerdings ihre letzte bleiben sollte, denn die Spieler von FCB-Coach Dirk Bauermann präsentierten sich sowohl im Angriff als auch in der Defensive bestens aufgelegt. Treviso blieb auf Tuchfühlung, doch die Einwechslung von Jan Jagla war der entscheidende Impuls im ersten Viertel, in dem der Münchner mit seinen sieben Punkten in Folge maßgeblich dafür verantwortlich war, dass sich seine Mannschaft erstmals deutlicher absetzen konnte: 19:13 zur ersten Viertelpause.

Zwei Drei-Punkte-Würfe von Jonathan Wallace und Philipp Schwethelm stellten zu Beginn des zweiten Viertels gar die 25:13-Führung her, Auszeit Treviso. Im weiteren Verlauf sorgte "Mr. Zuverlässig" Je'Kel Foster für wichtige Punkte auf dem Haben-Konto, und auch Demond Greene steuerte einen wichtigen Dreier bei, bevor Unachtsamkeiten bei Bayern die Italiener wieder herankommen ließen; obendrein wollte der Ball in den letzten Minuten vor der Pause einfach nicht in den Korb der Italiener fallen, die sich auf diese Weise wieder bis auf vier Punkte heranpirschen konnten (32:28/19. Minute). Zwei erfolgreiche Hamann-Freiwürfe und ein energisch-gewitzter Korbleger von Jonathan Wallace sicherten die 36:31-Führung zur Halbzeit.

Im dritten Spielabschnitt machte Kapitän Steffen Hamann mit seinem Willen und seiner Energie wieder auf sich aufmerksam, auch Chevon Troutman bestätigte seine Klasse mit einem erneuten Double-Double (11 Punkte/10 Rebounds). Die Qualität der Italiener blitzte immer wieder auf, und die Zuschauer hatten das ungute Gefühl, dass die Gäste im Prinzip in der Lage wären, von der Intensität her noch eine Schippe draufzulegen. Doch das Bayern-Team wusste dagegenzuhalten und mit seiner Ausgeglichenheit auch den letzten Zweifler zu überzeugen: Je'Kel Foster versenkte einen Dreier mit Ablauf der 24-Sekunden-Uhr, Darius Hall punktete sehr zur Freude der bestens gelaunten Fans, und Jonathan Wallace erwies sich erneut als Spezialist für die Körbe in letzter Sekunde, indem er kurz vor der finalen Viertelpause unnachahmlich in die gegnerische Zone zog und den Ball über Jeff Adrien im Korb versenkte: 56:44 für Bayern.

Im letzten Viertel ließen die Münchner nichts mehr anbrennen und behaupteten sich mit beeindruckender Entschlossenheit gegen die zunehmend verzweifelter werdenden
Versuche Trevisos, noch einmal heranzukommen. Drei Minuten vor dem Ende stand das Spiel buchstäblich Spitz auf Knopf, doch eine überragende Defensiv-Aktion von Steffen Hamann, die seinen Gegner zu einem Schrittfehler zwang, und ein wahrhaftiger "Killer-Dreier" von Jan Jagla (70:59/noch 1:14 auf der Uhr) ließen keine Zweifel mehr daran aufkommen, wer diese Partie gewinnen würde. Die Fans feierten das Bayern-Team, und auch Bastian Schweinsteiger war hellauf begeistert.

Aleksandar Djordjevic, Trainer von Benetton Basket, meinte nach dem Spiel: „Ich denke, das bessere Team hat das Spiel gewonnen. Ich bin nicht zufrieden mit der Art und Weise, wie mein Team speziell in der Offensive gespielt hat, hier haben vor allem unsere großen Spieler nicht überzeugt. In der Verteidigung konnten wir gegen die guten Münchner Schützen zu wenig ausrichten."

Das Fazit von Dirk Bauermann, Headcoach des FC Bayern München: "Wir haben gut ins Spiel gefunden, das war ein wichtiger Grundstein für den Sieg heute und hat uns von Anfang an Sicherheit gegeben. Wir haben in Phasen wirklich sehr guten Basketball gespielt, und - das war das Allerwichtigste - zum ersten Mal in dieser Saison über 40 Minuten auf einem auch europäisch hohen Niveau verteidigt. Wir haben nur 62 Punkte zugelassen, und das ist wichtig gegen Mannschaften, die eine so hohe individuelle und mannschaftliche Qualität haben wie Treviso. Also ein guter Tag für uns, und auch die Zuschauer waren wieder sensationell."

Mit diesem Sieg ist Bayern München im Audi Dome weiterhin ungeschlagen, kann mit der Premiere im Eurocup hochzufrieden sein und mit breiter Brust in die nächste Begegnung in der Beko BBL vor eigenem Publikum gehen, die bereits am kommenden Sonntag um 15.00 Uhr stattfindet. Gegner sind die FRAPORT SKYLINERS aus Frankfurt.

Es spielten für den FC Bayern München: Je'Kel Foster (14 Punkte/2 Dreier), Jan-Hendrik Jagla (12/2), Chevon Troutman (11), Jonathan Wallace (10/2), Steffen Hamann (7/1), Aleksandar Nadjfeji (6), Robin Benzing (4), Philipp Schwethelm (3/1), Demond Greene (3/1), Darius Hall (2), Ben Hansbrough (dnp) und Bogdan Radosavljevic (dnp).

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Quelle: FC Bayern München

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