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"Wölfe" wollen gegen Oldenburg nachlegen

Bereits am Freitag, den 04.03.2011, steigt das nächste Heimspiel des Mitteldeutschen Basketball Clubs. Dann sind ab 19:30 Uhr die EWE Baskets Oldenburg in der Stadthalle Weißenfels zu Gast. Im Hinspiel mussten sich die Wölfe dem früheren Meister mit 58:72 geschlagen geben.
image_1299060613124.jpegMBC-Sponsor Bagel Bakery hält bei dem Heimspiel süße Überraschungen für die Zuschauer bereit.

Damit die Partie gegen den Meister von 2009 am Freitag nicht nur zu einem Basketball-Augenschmaus wird, versorgt die Bagel Bakery das Publikum mit süßen Muffinspezialitäten der Marke „Sugarbabes“. Außerdem gibt es im Halbzeitspiel Geschenkboxen der Bagel Bakery zu gewinnen. Somit steht einer süßen Überraschung gegen die EWE Baskets nichts mehr im Weg. Und dass ein Heimsieg gegen die Niedersachsen möglich ist, hat der MBC in der vergangenen Spielzeit gezeigt.

Damals schickte das Harmsen-Team die Oldenburger mit 74:65 nach Hause. Im Hinspiel der laufenden Saison konnten die Wölfe keine Beute machen und mussten sich mit 58:72 geschlagen geben. Seit der Begegnung im November hat sich im Kader der Nordlichter einiges verändert. Im Dezember drehte sich das Wechselkarussel noch einmal und die Verträge mit Nemanja Protic und Stephen Smith wurden aufgelöst. Beide haben spielerisch nicht ins Konzept gepasst und mussten nach einem durchwachsenen Saisonstart die Koffer packen. Für sie wurden Point Guard Eddie Gill und Power Forward Luka Bogdanovic verpflichtet.

Der 32-Jährige Gill brachte jede Menge Erfahrung mit in den Baskets-Kader, kann u.a. Stationen in der NBA, der D-League, bei Dynamo Moskau oder Oostende vorweisen. In den bisher zwölf Partien für die EWE Baskets markierte der US-Amerikaner 4,8 Punkte im Schnitt und liegt damit zumindest von der Punkteausbeute unter seinem Vorgänger Protic. Luka Bogdanovic kam vom französischen Eurocup-Teilnehmer Chorale Roanne an die Hunte, ging vorher für Partizan Belgrad und Joventut Badalona auf Korbjagd.

In den elf Beko BBL-Spielen überzeugte der Serbe mit 11,7 Zählern im Schnitt. Die beiden Akteure, die am längsten im Kader der Niedersachsen stehen, sind Daniel Hain und Rickey Paulding. Beide tragen bereits seit 2007/08 das Trikot der Donnervögel. Bester Werfer der Oldenburger ist indes Mindaugas Lukauskis. Er ist Teil der litauischen Nationalmannschaft und spielte von 2003-2009 beim Spitzenclub Lietuvos Rytas. Mit 12,3 Punkten in rund 29 Minuten pro Spiel führt der Litauer die interne Scorerliste der Nordlichter an.

Nach 13 Siegen und elf Niederlagen belegen die Oldenburger aktuell den siebenten Tabellenplatz, stehen also auf einem Play-Off-Platz. Die letzte Teilnahme am Finalturnier im Pokalwettbewerb liegt für die Huntestädter nun auch schon neun Jahre zurück. Auch in diesem Jahr blieb den Baskets die Pokalteilnahme verwehrt, da die Oldenburger gegen Braunschweig aus dem Wettbewerb ausschieden. Zuletzt kassierten die Niedersachsen zwei Niederlagen in Folge, mussten aus Tübingen mit einem knappen 89:93 zurückkehren und am vergangenen Wochenende gegen ALBA Berlin eine 81:93-Heimniederlage verdauen. Auf dem Weg zur achten Teilnahme an der Meisterschaftsrunde wollen sich die Huntestädter im Wolfsbau mit einem Sieg empfehlen. Doch auch die Wölfe wollen einen weiteren Schritt zum frühzeitigen Klassenerhalt machen.

Interimscoach Anton Mirolybov blickt respektvoll auf das Heimspiel: „Oldenburg übt während der Spiele auf die Gegner sehr viel Druck aus und läuft in der Offensive viele Fastbreaks. Wir müssen uns diesem Stil so gut es geht entgegenstellen und sehr aggressiv spielen. Wir müssen die großen Spieler gut unter Kontrolle kriegen, die Werfer stoppen und mit einer guten Defense auftreten.“

Der Mitteldeutsche BC muss weiter auf seinen Headcoach Björn Harmsen verzichten, der sich jedoch auf dem Weg der Besserung befindet. Wie schon in den vergangenen Spielen hat der Cheftrainer intensiv an der Vorbereitung des Spiels gegen Oldenburg mitgewirkt.

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Quelle: Mitteldeutscher BC

Gegner widersetzt sich Problemen

EWE Baskets Oldenburg

„Wenn wir diese schwierige Spielzeit, die seit Beginn durch immer wieder neue und anhaltende Probleme geprägt ist, mit dem Klassenerhalt beenden können, dann ist mir das mehr wert als alles Erreichte aus den letzten beiden Jahren!“

image_1299073808956.jpegBjörn Harmsen, derzeit zu einer krankheitsbedingten Auszeit gezwungener Headcoach des Mitteldeutschen BC, fand im Februar in einem Blog-Eintrag (www.lumani.net) klare Worte. Spätestens das 78:74 seines Teams vor gut einer Woche in Bayreuth dürfte die Chancen zur Realisierung dieses Ziels deutlich verbessert haben.

Ob Harmsen, der an einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse leidet und zuletzt durch seine Assistenten Anton Mirolybov und Dirk Dittrich vertreten wurde, am Freitag gegen die EWE Baskets Oldenburg (19.30 Uhr) wieder an der Seitenlinie steht, ist noch nicht gewiss – dass sein Team alles für einen Heimsieg geben wird hingegen schon.

Die mannigfachen Probleme der Weißenfelser sind schnell benannt: Einbruch nach ordentlichem Start, viele Wechsel im Kader – und zuletzt noch der Ausfall des jungen und ungeheuer ehrgeizigen Trainers. Umso bemerkenswerter, dass die Mannschaft um Topscorer Ronald Ross (15,8 Punkte pro Beko BBL-Partie) den immens wichtigen Erfolg bei Aufsteiger Bayreuth einfahren konnte. Gerade die Siege gegen die unmittelbare Konkurrenz zeigen, dass der MBC berechtigte Hoffnungen auf den Liga-Verbleib haben darf: Gegen die LTi GIESSEN 46ers, den BBC Bayreuth und Phoenix Hagen gelangen bislang vier Siege in fünf Spielen. Da indes 16 der anderen 19 Spiele verloren gingen, steckt der Club weiterhin nur knapp vor den Abstiegsplätzen. Auch die Bilanz daheim ist unbefriedigend: Kein Heimspiel wurde 2011 bisher gewonnen, während vor dem Jahreswechsel noch eine 4:4-Ausbeute gelang.

Nach dem vorzeitigen Abgang von Jerome Tillman, Michael Jordan und Vassil Evtimov (alle drei waren beim 58:72 in der Hinrunde in Oldenburg noch mit an Bord) kommt es bis zum Ende der Saison darauf an, dass die verbliebenen Akteure mit den nachverpflichteten Ross, Richard Shields und Rastko Dramicanin die nötigen Siege einfahren, um auch 2011/2012 erstklassig zu sein. Die Neuen waren eine gute Wahl: Sie bekleiden gemeinsam mit Wayne Bernard, dem einzigen MBC-Spieler, der alle 24 Saisonpartien bestritt, die ersten Plätze der teaminternen Erfolgsstatistik. Komplettiert wird der Kader durch Guido Grünheid, Radenko Pilcevic, den lange verletzten Johnnie Gilbert, Velimir Radinovic, Sascha Leutloff, Davon Roberts und Christian von Fintel.

Die Oldenburger verfolgen derweil ebenfalls ein klar definiertes Ziel: Die guten Momente kompensieren und die spielerischen Auszeiten ausradieren, um wichtige Siege im Rennen um einen Playoff-Platz einzufahren. Die bisherige Ausbeute aus Auftritten in Weißenfels ist übrigens verheerend: Alle sechs Liga-Begegnungen gingen verloren. Vielleicht fungieren die Sponsoren, die sich am Freitag im Rahmen der traditionellen Reise des Basketball Business Clubs in diesem Jahr nach Weimar und Weißenfels auf den Weg machen, als Glücksbringer.

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Quelle: EWE Baskets Oldenburg
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