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0:2 Serienrückstand / Patrick: „Es ist noch nicht vorbei!”

0:2 Serienrückstand / Patrick: „Es ist noch nicht vorbei!”

Es war ein großer Playoff-Fight - mit einem bitteren Ausgang. Die BG Göttingen unterlag in Spiel 2 des Playoff-Viertelfinales gegen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS mit 67:76. Vor 2507 Zuschauern in der Rothenbach-Halle Kassel führte DaShaun Wood die Frankfurter mit 26 Punkten zum Erfolg. In der "best of five"-Serie liegt die BG nun mit 0:2 zurück.
„Es war am Ende ein verdienter Sieg Frankfurts. Wir haben gut angefangen und gut getroffen. Als wir zum ersten Mal ausgewechselt haben, hatten wir ein Problem auf der Guard-Position. Wir lagen mit 18 Punkten hinten, ehe wir angefangen haben unseren richtigen Basketball zu spielen. Die letzten sieben Minuten geben uns Hoffnung, denn wir haben gesehen wie wir in der Verteidigung arbeiten müssen. Diese Serie ist noch nicht vorbei!” analysierte BG-Cheftrainer John Patrick und gab zugleich die Marschroute für Spiel 3 vor.

Bester Akteur im Dress der Veilchen war Aufbauspieler Kyle Bailey mit 19 Punkten und fünf Rebounds. Michael Meeks (12) und Dwayne Anderson (10) punkteten ebenso zweistellig. Für Frankfurt war DaShaun Wood mit 26 Punkten, acht Assists und sechs Rebounds einmal mehr der überragende Spieler. Power Forward Roger Powell steuerte 16 Zähler zum Frankfurter Sieg bei. Frankfurts Coach Gordon Herbert freute sich über den Auswärtssieg, betonte aber zugleich: „Die Serie ist noch nicht vorbei, sie hat gerade erst richtig begonnen. Wir wissen, dass noch viel Arbeit vor uns liegt.”

Spiel 3 findet am kommenden Sonntag (15 Uhr) in Frankfurt statt. Die BG Göttingen muss hier unbedingt gewinnen, um das Saison-Aus abzuwenden.

Zum Spielverlauf:
Wie schon in Spiel 1 erwischten die Veilchen einen sehr guten Start in das Match. Durch Dreier von Kulawick (zweimal) und Anderson gingen sie schnell mit 9:2 in Führung. Nachdem Kyle Bailey einen weiteren Dreier zum 15:7 verwandelte, reagierte Frankfurt auf den guten Göttinger Start und nahm eine erste Auszeit. Doch die BG drückte auch in der Folge mächtig auf das Tempo. Bailey schraubte das Ergebnis mit fünf Punkten in Folge auf 20:10 hoch. Bei Frankfurt nahm nun immer mehr MVP DaShaun Wood das Heft in die Hand. Wood führte die Hessen zu einem 9:0 Lauf. Die Folge: nach zehn Minuten betrug der BG-Vorsprung nur noch einen Punkt (20:19).

Der große Schwung aus der Anfangsphase ging der BG im zweiten Spielabschnitt verloren, dafür zeigten die Mannen von John Patrick einen aufopferungsvollen Kampf. Bis zum 23:21 behielt Göttingen einen leichten Vorteil, dann traf Frankfurts Pascal Roller einen Dreier zum ersten Führungswechsel. In nun zum Teil hitziger Atmosphäre zeigten die Frankfurter ein sichereres Wurfhändchen (59 Prozent aus dem Feld in Halbzeit eins). Bis auf acht Zähler setzten sie sich ab, auch weil der BG unter dem Korb selten ein Korberfolg gelang (30:38). Acht Punkte lagen auch zur Halbzeitpause zwischen beiden Teams (37:45).

Bei Wiederbeginn ging es in unverminderter Intensität weiter. Die Frankfurter sicherten sich in dieser Phase wichtige Offensivrebounds, die in der letzten Konsequenz auch zu Punkten führten. Für die Veilchen schien der Korb hingegen wie vernagelt zu sein. Mitte des dritten Viertels lag die BG so mit 41:52 hinten. Kurz vor Ende des dritten Viertels kochten die Emotionen kurzzeitig hoch und es kam zu Rudelbildungen. Jason Boone und DaShaun Wood bekamen unsportliche Fouls angeschrieben.

Mit zehn Punkten Rückstand nach dreißig Minuten schien die Situation für die Veilchen schwierig, aber nicht aussichtslos (45:55). Allerdings fiel der Start in den Schlussabschnitt denkbar ungünstig aus. Erst verwandelte Marius Nolte ein Dreipunktspiel, dann nutze Jimmy McKinney einen Göttinger Ballverlust aus. Bahiense de Mello legte für die Skyliners sogar noch einen Dreier drauf. Die BG zeigte sich beim Stand von 45:63 kurzzeitig konsterniert.
Doch klein beigeben liegt nicht in der Natur des Veilchen-Teams um Captain John Little. Mit großem Aufwand erkämpften sich die Veilchen einen 7:0 Lauf. Dies wirkte wie eine Initialzündung. Nach Dreiern von Kulawick und Little war Göttingen wieder bis auf sechs Zähler dran (60:66). Die Stimmung in der Rothenbach-Halle kochte.

Dwayne Anderson musste in dieser Phase leider angeschlagen ausgewechselt werden und konnte nicht mehr spielen. Zwar kam die BG in der Schlussminute auch ohne Anderson bis auf fünf Punkte heran (65:70), doch Frankfurts Wood blieb eiskalt. Der MVP sorgte mit seinen Freiwürfen nach taktischen Fouls der Göttinger für die Entscheidung.

Mit 67:76 unterlag die BG den DEUTSCHE BANK SKYLINERS letztlich ein zweites Mal.

Punkte BG Göttingen:
Kulawick (9), Bailey (19), Little (6), Dale (2), Tetzner, Meeks (12), Boone (9), Anderson (10), Jordan

Punkte DEUTSCHE BANK SKYLINERS:
Bahiense de Mello (13), Muurinen, Roller (3), Nolte (7), Wood (26), McKinney (7), Robertson, Moss (4), Powell (16)

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