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57:83 – Zu viele einfache Fehler gegen Berlin

57:83 – Zu viele einfache Fehler gegen Berlin

Mit Justin Gray, Johannes Herber, Quantez Robertson, Jon Leuer und Marius Nolte eröffnet Muli Katzurin vor 4380 Zuschauern die Partie. Von der ersten Sekunde sind die Fans in der Fraport Arena auf volle Lautstärke eingestellt und feiern frenetisch den Auftakt des Spiels. Beim Block von Quantez Robertson gegen den ehemaligen Teamkollegen DaShaun Wood in der 2. Minute gellen Jubelschreie durch die Fraport Arena. Doch der Neu-Berliner bleibt die Antwort nicht schuldig und bringt sein Team zunächst mit 2:8 (3.) in Front. Beim Stand von 4:14 reagiert Muli Katzurin mit der ersten Auszeit. Angetrieben von den donnernden Trommelschlägen der Fans präsentiert sich die Mannschaft danach gut und kommt über Dreier von Johannes Herber und gute Teamleistung wieder auf 11:14 (6.) heran. Doch der Berliner Konter lässt nicht lange auf sich warten und nach einem Korbleger von DaShaun Wood geht es mit 13:26 (20.) in die erste Viertelpause.
Key Facts:
• Nach dem starken Anfang der Berliner Mannschaft probiert Frankfurts Cheftrainer Muli Katzurin viele Varianten und Aufstellungen aus, doch seine Mannschaft rennt über das gesamte Spiel einem Rückstand hinterher. Nach überstandener Verletzungspause zeigt Center Jermareo Davidson ein gutes Spiel und auch U20-Nationalspieler Falko Theilig kommt zu seinen ersten Beko BBL-Minuten.
• Frankfurter Highlight des Spiel: In der 25. Minute findet Jon Leuer aus bedrängter Position Jermareo Davidson frei unter dem Korb. Dieser nutzt seinen 2,08 Meter großen Körper und seine langen Arme für einen fulminanten, einhändigen Dunking, der die Stimmung in der Fraport Arena hochkochen lässt
• Beste Spieler der FRAPORT SKYLINERS: Jon Leuer (13 Punkte, 8 Rebounds), Michael Thompson (14 Punkte) und Justin Gray (9 Punkte, 5 Assists)
• Die Viertel in der Übersicht: 13:26 – 13:23 – 10:14 – 21:20
• Zuschauer: 4380
• Nächstes Heimspiel: Samstag, den 12. November um 18:30 Uhr gegen die Eisbären Bremerhaven

In Viertel zwei bekommt Jermareo Davidson seine ersten Minuten in der Beko BBL, zeigt sich voll motiviert und macht mit seinen langen Armen die Räume unter dem Frankfurter Korb zu. Die Konsequenz: Berlin versucht es vermehrt von aussen und ist damit erfolgreich – 19:33 (14.). Das Berliner Händchen bleibt heiß und so netzt Derrick Allen aus gut sechs Metern für weitere Punkte ein, bevor Justin Gray Michael Thompson beim Schnellangriff findet – 23:42 (16.). Sofort sind die Frankfurter Fans wieder voll da und genau so schnell nimmt Berlins Trainer Gordon Herbert die Auszeit um die aufbrandende Stimmung wieder abzukühlen. Danach verlangsamt sich das Spiel ein wenig, beide Teams haben ihre Verteidigungslinien nun gut auf den Gegner eingestellt. Doch da Berlin mit Quoten von 64% aus dem Feld und 42% von jenseits der Dreierlinie weiter hochprozentig trifft, geht es mit 26:49 in die Halbzeit.

Unermüdlich zeigen sich im dritten Viertel die Frankfurter Fans und treiben ihre Mannschaft trommelnd, klatschend, singend und rufend weiter an. Dennoch erwischt die Mannschaft nicht den erhofften Kickstart in das Spiel und so ist es zunächst wieder Berlin mit Punkten – 26:51 (23.). Ein krachender Slam-Dunk von Jermareo Davidson, bei dem er den gesamten Oberkörper in einen Spannungsbogen verwandelt und den Ball einhändig in den Korb hämmert, steigert den Lärmpegel in der Fraport Arena erheblich und lässt einen Ruck durch die eigene Mannschaft gehen. Aber über eine merkliche Verlangsamung der eigenen Spielgeschwindigkeit beruhigt Berlin geschickt das Spielgeschehen. Ebenfalls zu seinen ersten Beko BBL-Minuten kommt im dritten Viertel Aufbauspieler und U20-Nationalspieler Falko Theilig. Gemeinsam mit Danilo Barthel und Fabian Franke bildet er nun einen Kern aus drei Spielern auf dem Feld, die sonst für die FRAPORT SKYLINERS Juniors in der ProB auf Korbjagd gehen. Mit 36:63 geht es in den letzten Abschnitt des Spiels.

Mit der gleichen Formation geht es auf Frankfurter Seite auch in das vierte Viertel. Insgesamt stehen nun sieben deutsche Spieler auf dem Parkett. Und die junge Frankfurter Truppe macht ihre Arbeit bemerkenswert gut, sichert sich einige Rebounds und verteidigt ordentlich. Lediglich im Angriff merkt man einige Unsicherheiten, die Berlin sofort in Punkte ummünzen kann. Symbolisch der Dreier von DaShaun Wood zum 41:73 (35.), denn eigentlich steht ihm Justin Gray gut auf den Füßen, hat die Hand hoben und drängt Wood bis ca. 7,5 Meter vom Korb weg, dennoch fliegt der Ball im hohen Bogen ohne Ringberührung durch die Reuse. Michael Thompson erhält in den Schlussminuten Sonderapplaus, da er mit viel Mut und Geschickt durch die Berliner Zone zieht oder weite Dreier einstreut. Dennoch heißt es am Ende 57:83 für die Berliner Mannschaft.

Stimmen zum Spiel

Muli Katzurin (FRAPORT SKYLINERS): „Gratulation an Berlin. Viele Dinge hätten geschehen müssen, damit wir heute gegen Berlin hätten gewinnen können. Dies ist nicht geschehen. Das Spiel war im Grunde nach dem ersten Viertel entschieden. Berlin hat einige verrückte Würfe getroffen und dadurch Selbstvertrauen getankt. Es gibt nichts Neues: Berlin gewinnt in Frankfurt. Wir hatten zwei sehr gute Trainingswochen, haben aber viele einfache Fehler gemacht und den Ball zu oft verloren. Unser Ziel muss es sein, uns Stück für Stück zu verbessern und Jermareo weiter zu integrieren. Es ist jetzt meine Aufgabe neue Ideen zu entwickeln, damit wir uns weiter verbessern.“

Gordon Herbert (ALBA BERLIN): „Mir hat die Intensität meiner Mannschaft gefallen. Wir kamen durch unsere Verteidigung zu vielen einfachen Punkten. Das hat uns Selbstvertrauen und das Momentum gebracht. In der zweiten Halbzeit waren wir ein wenig unkonzentrierter, aber die erste Halbzeit war gut. Die Niederlage gegen Hagen war ein Weckruf, aber wir haben noch viel zu tun."

Nächstes Heimspiel

Nach dem Auswärtsspiel am Samstag, den 5. November im Bamberg, stehen die FRAPORT SKYLINERS am Samstag, den 12.November um 18:30 Uhr gegen die Eisbären Bremerhaven wieder auf heimischem Parkett. Karten für das Spiel sind über die Geschäftsstelle der FRAPORT SKYLINERS (Tel: 069.928 876 19; Mail: ticket@skyliners.de) oder die bekannten Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket erhältlich.

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