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65:68-Niederlage bei den LTi GIESSEN 46ers

65:68-Niederlage bei den LTi GIESSEN 46ers

Die Brose Baskets verlieren bei den LTi GIESSEN 46ers mit 65:68 und kassieren am Sonntagabend nach den Pleiten bei ALBA BERLIN in der Beko BBL und bei KK Zagreb in der Euroleague die dritte Niederlage in Folge.
Nur 27 Punkte gelangen dem Team von Head Coach Chris Fleming in der ersten Spielhälfte, selbst freieste Würfe fanden nicht ihr Ziel. Die 46ers spielten dagegen sehr couragiert und nutzen ihre Chancen trotz einer größtenteils guten Verteidigung des Deutschen Meisters. Vor allem die Bamberger Wurfquote von jenseits der 6,75m-Linie und die Reboundstatistik der ersten 20 Minuten sprachen eine deutliche Sprache. Nur einer von zehn Dreierversuchen fand bei den Brose Baskets bis zur Pause sein Ziel, das Reboundduell ging mit 18:11 an die Gastgeber. Zwar brachte Brian Roberts sein Team zum Start in die Begegnung im Alleingang mit 6:2 in Führung, das Team fand jedoch in der Folge nicht in die Partie und musste die LTi GIESSEN 46ers auf bis zu 15 Punkte davon ziehen lassen. Ausgerechnet der Ex-Bamberger Koko Archibong erzielte nach fünf Minuten im zweiten Viertel mit einem erfolgreichen Wurf aus der Nahdistanz die höchste Giessener Führung der gesamten Partie. Sechs Punkte in Folge zum Ende der ersten Halbzeit brachte Bamberg dann zur Pause wieder auf 27:35 heran.

Der Start ins dritte Viertel schien die Wende zu bringen. Nach einem unsportlichen Foul von Giessens Jeffers nutzte Slaughter seine beiden Freiwürfe und den nachfolgenden Ballbesitz zu insgesamt vier Punkten. Roberts legte einen Dreier zum 34:35 nach. Es gelang den Brose Baskets aber nicht, jetzt das Moment des Spiels an sich zu reissen. GIESSEN blieb weiterhin in Führung. Ein technisches Foul von Jeffers gestattete Casey Jacobsen zwar, von der Linie auf 42:44 zu verkürzen, der nachfolgende Ballbesitz endet jedoch in einem Fehlwurf. Da auch Gießen nicht verwandeln konnte, nutzte Jacobsen von Außen die Gelegenheit, auf 43:44 zu verkürzen. Der Ausgleich gelang aber erst zum Ende des dritten Spielabschnitts, als Roberts zum 50:50 abschloss. Fast zwei Minuten dauerte es im Schlussabschnitt, bis die ersten Punkte erzielt wurden, sie gingen an Koko Archibong. Roberts legte wieder zum Ausgleich nach. Matthias Perl brachte Gießen mit drei von vier erfolgreichen Freiwürfen dann wieder in Führung, ehe wieder Roberts Verantwortung übernahm und mit einem erfolgreichen Halbdistanzwurf den Weg für die erste Bamberger Führung seit der Startphase legte. Hergestellt wurde sie von Marcus Slaughter 4:47 Minuten vor Ende der Partie. Davon ließen sich die Gastgeber jedoch nicht schrecken. Das Spiel blieb eng, die Führung wechselte mehrmals. Die Brose Baskets fanden kein Mittel, um Gießen abzuhängen. Gut zwei Minuten vor Schluss traf Slaughter zum 62:61 für Bamberg, Gießens Barry Stewart zeigte im Anschluss aber keine Nerven von der Dreierlinie und netzte zum 64:62 ein. Zwar sicherte dann Slaughter einen wichtigen Defensiv-Rebound nach einem Fehlwurf von Stewart - woraufhin Gavel zur Bamberger Führung (65:64) traf – konnte dann Wayne Bernard aber nur per Foul stoppen. Bernard nutzte einen seiner beiden Freiwürfe. Roberts, bis dahin der Spieler, der die Brose Baskets mehr oder weniger im Spiel gehalten hatte, leistete sich nun durch eine Fehlpass einen Ballverlust im denkbar ungünstigsten Moment, der von Barry Stewart sechs Sekunden vor Schluss eiskalt bestraft wurde. Er traf per Dreier zum 68:65 aus Sicht der Gastgeber. Chris Fleming rief sein Team zur Auszeit an die Bank und vertraute auf seinen Crunchtime-Schützen Roberts, der den letzten Wurfversuch zum Ausgleich jedoch mit Ablauf der Uhr an statt in den Ring setzte. Damit standen die LTi GIESSEN 46ers als Sieger fest.

Head Coach Chris Fleming äußerte sich im Anschluss an die Partie: „Gratulation an Gießen. Das war ein verdienter Sieg. Gießen hat mit viel Herz gespielt und immer an den Sieg geglaubt. Davor muss man Respekt zollen. Die Lage ist ganz einfach: Man kann schlechte Tage haben, an denen man schlecht wirft und in der Offensive nicht den Rhythmus findet. Wenn wir aber so am Brett arbeiten, werden wir es in der Bundesliga und vor allem in der Euroleague noch sehr schwer haben. Gießen hatte mehr Kampfgeist als wir. Am Ende des Tages sind es viele Sachen, aber der größte Unterschied war die Arbeit am Brett."

Statistik:
LTi GIESSEN 46ers:
Ovcina 16, Pilcevic 10, Jeffers 2, Archibong 10, Bernard 5, Stewart 17, Perl 3, Zazai 1, Prewitt, Turudic dnp, Oehle 4, Nikagbatse.

Brose Baskets:
Suput 4, Tadda, Jenkins 7, Schmidt dnp, Neumann dnp, Pleiß, Roberts 17, Jacobsen 11, Tucker 5, Gavel 7, Slaughter 14.

Für die Brose Baskets geht es am Mittwoch mit einem Heimspiel in der Euroleague weiter. Um 20:45 Uhr (live auf TV Oberfranken) ist ZSKA Moskau in der Stechert Arena zu Gast.
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