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68:87 – Die Ballsporthalle verneigt sich vor Pascal Roller

68:87 – Die Ballsporthalle verneigt sich vor Pascal Roller

Vor ausverkaufter Ballsporthalle (5002 Zuschauer) verlieren die DEUTSCHE BANK SKYLINERS mit 68:87 gegen Berlin. Bereits in den letzten Minuten des Spiels zollen sämtliche Fans in der Frankfurter Ballsporthalle Anerkennung und Respekt vor Pascal Roller. Nach elf großen Jahren tritt DAS Gesicht der DEUTSCHE BANK SKYLINERS mit einer leichten Verbeugung vor den Fans von der Basketballbühne ab. Ganz im Sinne des sympathischen und fairen Sportsmanns wünschen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS ALBA BERLIN viel Erfolg in der Finalserie.
Key Facts:
• Beste Spieler der DEUTSCHE BANK SKYLINERS: Quantez Robertson (20 Punkte, 5 Rebounds), Roger Powell (14 Pkt)
• Die Viertel im Detail: 13:26 – 23:19 – 12:20 – 20:22
• Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS laden alle Fans und Freunde zur Saisonabschlussfeier am kommenden Samstag, den 4. Juni ab 15 Uhr, im Beachclub in Hattersheim (Rheinstraße3, 65795 Hattersheim – Okriftel - http://www.clublongbeach.de) ein. Der Eintritt ist für alle kostenlos

Stimmen zum Spiel:

Gordon Herbert (Frankfurt): „Gratulation an Muli Katzurin und Berlin. Eine seltsame Serie endet in einem seltsamen Spiel. In Spiel 4 haben wir sie mit unserem Willen geschlagen. Heute ist Berlin das mit uns gelungen. Die Offensive darf deine Verteidigung nicht beeinflussen, aber genau das ist heute bei uns geschehen. Bei einem Spiel 5 geht es nicht darum, was sie oder wir tun, es geht nur um Einsatz, Energie und Willen. Da waren sie heute einfach besser als wir."

Muli Katzurin (Berlin): „Ich bin glücklich, dass wir heute auf der Gewinner-Seite waren. Beide Teams verdienen absoluten Respekt für diese einzigartige Serie. Es war nicht leicht drei Mal hier in Frankfurt zu gewinnen. Vor dem Spiel habe ich meiner Mannschaft gesagt, dass es heute nicht um spielerische Qualität, sondern einzig und allein um unsere Energie geht. Vor allem unsere Veteranen haben heute stark gespielt. Ich will mich bei den mitgereisten Fans, meinen Spielern und meinen Assistenztrainern, die für mich eher wie Partner sind, bedanken."

Spielverlauf

Spiel Fünf – mehr Dramatik geht nicht. Entsprechend intensiv und bissig präsentieren sich beide Mannschaften in den ersten Sekunden des so wichtigen Spiels. Berlin eröffnet das Spiel mit Punkten von Raduljica, gleich zweimal ist der Berliner Hüne erfolgreich – 0:4 (2. Minute). Die ersten Frankfurter Punkte? Ein krachender Dunking von Chris Moss nach Pass von Quantez Robertson – 2:4 (2.). Die klare Devise beider Teams ist den Ball unter den Korb zu bringen, dem Gegner Fouls anzuhängen und gleich demonstrieren, dass heute keiner zurückstecken wird. Playoffbasketball erlangt eine neue Dimension, wenn es um den Einzug ins Finale geht. Berlin findet besser ins Spiel und zieht auf 4:11 (5.) davon, doch Headcoach Gordon Herbert baut auf den Charakter seiner Mannschaft und verzichtet zunächst auf eine Auszeit. Erst netzt Quantez Robertson per Sprungwurf ein, danach wird Berlin zu einem Ballverlust gezwungen. Doch Berlin kontert die gute Frankfurter Phase mit einem Dreier von Taylor Rochestie aus der Ecke – 10:21 (9.). Den letzten Punkt des Viertels erzielt Pascal Roller mit einem spektakulären Korbleger. Somit geht es mit 13:26 aus dem ersten Viertel.

Berlin findet auch im zweiten Viertel schneller ins Spiel und kommt über Punkte von Taylor und Jenkins zu einer 13:31 (12.) Führung. Die Frankfurter Fans geben nun ihr Bestes um der Mannschaft wieder auf die richtige Bahn zu helfen und feuern sie lauthals an. Den Ruf hat wohl Roger Powell am besten vernommen, denn nach einem hart umkämpften Rebound hängen gleich drei Berliner Verteidiger an seinen Armen. Dennoch ist der sprunggewaltige „Maskenmann“ nicht zu stoppen und haut den Dunking durch den Ring. Den nächsten Angriff verwandelt der Amerikaner per Dreier und auf einmal ist die Ballsporthalle wieder der berüchtigte Hexenkessel – 19:33 (13.). Nach Punkten von Schaffartzik reiht sich auch Jimmy McKinney in die Liste der Dreierschützen ein – 28:42 (16.). Das Ziel muss lauten bis zur Halbzeit unter die magische Zehn-Punkte-Marke zu gelangen und den Rückstand deutlich zu verkürzen. Teilerfolge führen zum großen Ganzen. Allen voran ist es nun Quantez Robertson der mit Rebounds und unglaublicher Geschwindigkeit das Heft in die Hand nimmt. Es ist vor allem ihm zu verdanken, dass zur Halbzeit der Rückstand auf neun Punkte verkürzt werden kann – 36:45.

Beide Teams starten nervös in die zweite Halbzeit. Noch will der Ball nicht in den Ring. Die Ballsporthalle hält für eine Sekunde die Luft an, als Roger Powell mit Urgewalt in die Lüfte steigt und zum nächsten Dunking ansetzt. Doch steht der Verteidiger im Weg, so dass die Flugbahn des Athleten nicht zu seiner Vollendung kommt. Berlin sucht nun wieder den Weg über die „Big Men“, vor allem in Person von Miroslav Raduljica. Die Frankfurter Verteidigung überzeugt aber durch flinke Beine und daraus resultierenden Balleroberungen, aber im Angriff will der richtige Rhythmus noch nicht schlagen. Nachdem Raduljica sein viertes Foul bekommt, nimmt Muli Katzurin die Auszeit – 43:50 (24.). Quantez Robertson mit dem Dreier zum 46:50 (25.), allerdings gelingt auf der Gegenseite Derrick Allen der Korbleger und der Bonusfreiwurf. Das Tempo wird nun deutlich gesteigert. Der in der Serie selten gesehene Sven Schultze zwingt Gordon Herbert mit einem Dreier zur Auszeit – 46:58 (27.). Es sind die berühmten kleinen Dinge welche in dieser Phase für Berlin besser laufen, immer wieder landen die Bälle in deren Händen und selbst freie Frankfurter Würfe wollen nicht durch den Ring. Dadurch gelingt es den Hauptstädtern sich zum Ende des dritten Viertels auf 48:65 abzusetzen.

Einen rabenschwarzen Tag erwischt heute der amtierende MVP. Jeder Wurf von DaShaun Wood rollt auf den Ring und fällt von der falschen Seite wieder herunter. Ganz anders Berlin. Mit einem Dreier bringt Heiko Schaffartzik seine Mannschaft mit 53:73 in Führung (34.). Auch die wildesten Berliner Würfe finden ihr Ziel und wenn sie es nicht tun, dann gelingen Punkte eben von der Freiwurflinie. In der 36. Minute steht es 53:79. Druckvolle Ganzverteidigung soll das Berliner Spiel stören. Dies gelingt zunächst gut, denn Quantez Robertson netzt für drei Punkte ein – 59:79 (36.). Die Zeit läuft nun gegen die Mannschaft von Headcoach Gordon Herbert und so reicht es am Ende nicht für das so dringend benötigte Comeback. Eine tolle, faszinierende und emotionale Saison endet mit 68:87.

Pascal Roller

Dennoch und absolut verdient bejubeln die Frankfurter Fans ihre Mannschaft und einen Mann ganz besonders: Pascal Roller! Nach elf Jahren im Frankfurter Trikot wird der 122-fache Nationalspieler nach dieser Saison seine Karriere beenden. Der letzte Gruß der 5002 Anhänger währt mehrere Minuten lang, es hat fast den Eindruck, als weigerte sich Frankfurt seinen Publikumsliebling ziehen zu lassen. Immer wieder brandet in diesem hoch emotionalen Moment der Beifall für den 1,85 Meter großen Aufbauspieler auf, der sich ganz typisch für seine sympathische Art mit einer leichten Verbeugung von den Fans verabschiedet. Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS sagen DANKE Pascal Roller!

Saisonabschlussfeier

Um gemeinsam eine tolle Saison abzuschließen, gemeinsam zu feiern und nach vorne zu blicken, laden die DEUTSCHE BANK SKYLINERS alle Fans in den Beachclub nach Hattersheim (Rheinstraße3, 65795 Hattersheim – Okriftel - http://www.clublongbeach.de) zur Saisnabschlussfeier ein. Ab 15 Uhr geht es los, der Eintritt ist kostenfrei. Wir freuen uns, uns euch alle dort begrüßen zu können und eine tolle Saison zu feiern.
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