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70:79 – Play-off-Atmosphäre und –intensität reicht nicht aus

70:79 – Play-off-Atmosphäre und –intensität reicht nicht aus

Vor ausverkaufter Ballsporthalle kämpfen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS mit allem was sie haben und liefern 5002 Fans einen tollen Basketballnachmittag. Doch am Ende reist ALBA BERLIN mit einem 70:79 Sieg wieder zurück in die Hauptstadt.
Es dauert genau 25 Sekunden da hat sich Berlins Aufbauspieler Taylor Rochestie sein bereits zweites Foul zugezogen – Ausdruck der immensen Intensität des Spiels. Die ersten beiden Punkte des Spiels erzielt McElroy. Mit einem Dreier erobert Kimmo Muurinen die erste Führung für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS zum 7:6 (3.). Den ersten Höhepunkt erreicht die Stimmung in der Ballsporthalle durch eine extrem starke Sequenz der Heimmannschaft. Erst findet Kimmo Muurinen Chris Moss zum freien Dunking unter dem Korb und gleich im Anschluss arbeitet die Verteidigung exzellent und leitet den Schnellangriff ein. Dieser wird, inklusive Foul, durch Quantez Robertson abgeschlossen. Der Freiwurf sitzt und es steht 12:6 (3.). Mit seinem zweiten Dunking erhöht Chris Moss, doch im Gegenzug kann Derrick Allen ebenfalls Punkten – 18:14 (6.). Berlin findet nun besser ins Spiel und verkürzt durch McElroy, doch auf der Gegenseite kann Marius Nolte den Korbleger und den Freiwurf einnetzen – 21:16 (8.). Den letzten Frankfurter Angriff schließt Pascal Roller mit einem Halbdistanztreffer nach Assist von Dominik Bahiense de Mello ab. Somit geht es mit dem Zwischenstand von 26:23 in das zweite Viertel.

Gleich zu Beginn des zweiten Viertels kann Tadija Dragicevic mit seinem zweiten und dritten Dreier den DEUTSCHE BANK SKYLINERS die Führung entreißen. Headcoach Gordon Herbert reagiert sofort mit der Auszeit. Aus der Auszeit stellt Berlin ihre Ganzfeldpresse auf und hat damit Erfolg. Gleich zwei leichte Ballverluste führen zu leichten Punkten für die Gäste – 26:31 (12.). Doch so leicht werden Geschenke in der Ballsporthalle nicht verteilt. Blitzschnell kämpfen sich die DEUTSCHE BANK SKYLINERS wieder zurück und gleichen mit einem Dreier von Jimmy McKinney zum 31:31 (14.) wieder aus. Sehr interessant zu beobachten ist in diesem Spiel der gegenseitige Umgang der Frankfurter Spieler mit Derrick Allen und umgekehrt. Bei aller Härte und Intensität des Spiels ist in den Interaktionen der ehemaligen Mannschaftskollegen sehr viel Respekt und Freundschaft zu erkennen. Nach einem technischen Foul von Taylor Rochestie stehen bereits vier Fouls für den Amerikaner in der Statistik und nach Freiwürfen und Bonusangriff wieder ein 41:39 für die Heimmannschaftauf der Anzeigetafel. Mit einem brachialen Monsterdunk sorgt Roger Powell kurz vor Schluss der ersten Halbzeit für die 45:39 Führung. Doch mit der Schlusssirene kann Derrick Allen die letzten Punkte der ersten Hälfte erzielen – 45:41.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit verliert das Spiel weiter an Geschwindigkeit. Beide Teams tasten nun die Schwachstellen in der gegnerischen Verteidigung ab und lassen Ball gut laufen. Schnell wird es wieder bei den nächsten Punkten durch DaShaun Wood. In vollem Sprint überrennt er die gesamte Berliner Mannschaft und hat vorne noch die Kraft mit einem athletischen Korbleger die Punkte zu machen – 49:43 (23.). In der 27. Minuten hat sich die Mannschaft von Muli Katzurin wieder vollständig herangekämpft und kann durch Bryce Taylor den Ausgleich erzielen – 51:51. Gordon Herbert reagiert mit der Auszeit und gibt neue taktische Vorgaben an seine Jungs weiter. Nach einer langsameren Phase zu Beginn des zweiten Viertels wird das Spiel nun wieder deutlich schneller. So gut wie jeder Angriff bringt nun einen Führungswechsel mit sich. Dennoch ist es Berlin die das bessere Ende aus diesem Viertel für sich haben. Vor allem Yassin Idbihi ist in diesem Viertel nicht zu stoppen und erarbeitet für seine Mannschaft eine 56:64 Führung vor dem dritten Viertel.

Oft bewährt hat sich Gordon Herberts Strategie DaShaun Wood und Pascal Roller gemeinsam auf dem Feld zu haben, um mehr Kontrolle im Spielaufbau zu haben. Zwar funktionieren die Spielzüge in dieser Phase gut und der Ball wird schnell verteilt, doch bleibt am Ende ein wenig das Wurfglück aus. Erst ein Korbleger von DaShaun Wood bringt wieder Punkte – 60:66 (34.). Als Bryce Taylor einen Halbdistanztreffer nachlegt, muss Herbert erneut eine Auszeit nehmen. Quantez Robertson verkürzt per Treffer im nach hinten fallen zum 62:71 (36.). Es kommt nun die Phase in der jeder Fan der DEUTSCHE BANK SKYLINERS seine Hoffnungen auf DaShaun Wood baut. Dieser findet auch direkt Jimmy McKinney der per Dreier verkürzen kann– 64:71 (36.). Doch Berlin hat die Zeit auf seiner Seite und lässt die eigenen Angriffe ruhig aufbauen. Nach offensiven Rebounds wird neu formiert und weitere wertvolle Sekunden von der Uhr genommen. Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS hingegen werfen nun alles was sie haben in Richtung Berliner Korb. Erst Roger Powell, dann Quantez Robertson tanken sich kraftvoll durch und verkürzen auf 68:73 (38.). Am Ende reicht es allerdings nicht mehr – 70:79.

Stimmen zum Spiel

Gordon Herbert (DEUTSCHE BANK SKYLINERS): "Gratulation an Berlin. Sie haben heute sehr gut gespielt. Gerade ihre Bank hat viel zum Berliner Sieg beigetragen. Wir hatten Probleme mit ihrer Verteidigung. Einige schlechte Angriffe haben auch unsere Verteidigung beeinflusst. Wir haben zu viele einfache Punkte hergegeben."

Muli Katzurin (ALBA BERLIN): „Ich kam für ein Liga-Spiel, aber es war ein hartes Play-off Spiel. Frankfurt hat uns einen harten Kampf geliefert. Daher bin ich froh für meine Jungs, die diesen Sieg heute unbedingt wollten. Trainer sind keine Magier, die Lorbeeren haben sich die Spieler verdient! Yassin Idbihi hat in der zweiten Halbzeit sehr gut gespielt“

Einen ausführlichen Spielbericht, die Fotogalerie vom Spiel, sowie das Video zum „Play-of-the-game“ finden Sie in Kürze auf unserer Website.
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