FB Twitter Instagram YouTube Google+
71-79 – Ein Spiel der Läufe

71-79 – Ein Spiel der Läufe

Key Facts • Ein bärenstarker Tim Ohlbrecht (27 Punkte, 6 Rebounds, 13/13 Freiwürfe) kann in einem Spiel der Läufe viele positive Zeichen setzen. Doch Bayreuth hat auf jeden Frankfurter Konter entweder mit einem Distanzwurf oder über einen eigenen Lauf die richtige Antwort und stoppt auch den letzten Frankfurter Wendeversuch. • Die Viertel in der Übersicht: 26:19 – 13:21 – 13:19 – 19:20 • Die besten Spieler der FRAPORT SKYLINERS: Tim Ohlbrecht (27 Punkte, 6 Rebounds, 13/13 Freiwürfe), Quantez Robertson (12 Punkte, 5 Assists, 4 Rebounds), Jermareo Davidson (10 Punkte, 5 Rebounds) • Zuschauer: 4120 • Die nächsten Spiele o Dienstag, 13.12 um 19:30 Uhr, gegen Banvit BK (Eurocup) o Sonntag, 18.12 um 17:00 Uhr, gegen New Yorker Phantoms Braunschweig  Tickets unter: Tel.: 069-928 876 19; Mail: ticket@skyliners.de
Stimmen zum Spiel

Muli Katzurin (FRAPORT SKYLINERS): „Gratulation an Marco zum Spiel! Wir waren heute ein wenig soft und haben einige notwendige Stops in der Verteidigung nicht geschafft. Gegen Mannschaften die in etwa auf dem gleichen Level wie wir sind, muss man diese Stops machen. Bayreuth hat sehr physisch gespielt und wir haben nicht darauf geantwortet. Im vierten Viertel hat Gibson starke Würfe getroffen, aber wir haben das Spiel nicht am Ende, sondern am Anfang verloren. Tim hat heute ein gutes Spiel gemacht. Mit seiner Größe und Beweglichkeit kann er unter den Körben gut spielen. Es war gut für alle, ihn heute so spielen zu sehen. Er hat seine Chance mit zwei Händen gepackt.“

Marco van den Berg (BBC Bayreuth): „Ich bin extrem glücklich über diesen Sieg. Auswärtssiege wie dieser sind ein Bonus für uns. Zu Hause sind wir ein guter Gegner für alle Gegner, auswärts haben wir unsere Form gegen gute Gegner, und Frankfurt ist für mich ein starker Gegner, auch wenn es der Tabellenstand noch nicht zeigt, noch gesucht. Frankfurt hat in der Liga das Momentum noch nicht bekommen, aber ich bin sicher, dass dies noch kommen wird. Unser Ziel ist es, sich nach 25 Spielen in der Mitte der Liga zu etablieren. Vielleicht gelingt dann die Überraschung und wir gehen in die Playoffs. Siege wie dieser sind für dieses Ziel sehr wichtig.“

Spielverlauf nach Vierteln

Nach einer Schweigeminute für den in einem tragischen Unfall verstorbenen Mitarbeiter der Stadt Frankfurt und Fraport Arena, Pavlos Agoumis, schickt Muli Katzurin Michael Thompson, Jimmy McKinney, Quantez Robertson, Jermareo Davidson und Tim Ohlbrecht als Erste Fünf auf das Feld. Auf Frankfurter Seite zeigen sich Tim Ohlbrecht und Michael Thompson in der Anfangsphase als Aktivposten, während auf der Gegenseite Beckham Wyrick fünf schnelle Punkte erzielt – 6:7 (4. Minute). Das Spiel ist intensiv und körperbetont, beide Mannschaften wollen den Aufwärtstrend der letzten Spiele fortsetzen. Richtig laut wird es in der Fraport Arena nach dem bereits zweiten Kracherdunking von Tim Ohlbrecht, dem ein Korbleger von Quantez Robertson folgt – 16:11 (6.). Bis zum Ende des Viertels bleibt es ein umkämpftes Spiel mit schönen Szenen auf beiden Seiten. Das Viertel endet nach Dreier von Michael Thompson mit 26:19.

Ekene Ibekwe eröffnet das zweite Viertel mit einem Paukenschlag von Dunking und sammelt zwei Punkte für die Bayreuther – 26:22 (11.). Nachdem der lange Flügelspieler für seine Mannschaft seinen zweiten Dreier einnetzt, steht es nur noch 28:25 (14.). Auf einmal läuft es gut für Bayreuth und so erobert die Gastmannschaft mit einem Dunking von Ibekwe die 28:29 (15.) Führung. Auch nach einer Auszeit von Muli Katzurin bleibt Bayreuth am Drücker, bei Frankfurt stemmt sich weiterhin Tim Ohlbrecht unter den Körben gegen den Rückstand und verkürzt auf 35:37 (19.). In der Schlussminute gewinnt die Partie noch mal ordentlich an Fahrt, beide Teams wollen das entscheidende Quentchen Momentum auf ihre Seite bringen. Mit einem Put-Back-Dunking durch Tim Ohlbrecht gelingt das den FRAPORT SKYLINERS. Mit nur einem Zähler Rückstand geht es in die Halbzeit – 39:40.

Das dritte Viertel beginnt mit viel Körpereinsatz beider Teams, am Ende dieser Phase findet Jermareo Davidson Jimmy McKinny für Zwei. Ein Start der Bayreuths Trainer Marco van den Berg gar nicht gefällt, denn bereits nach 50 Sekunden nimmt er beim Stand von 41:40 (21.) die Auszeit. Danach läuft es besser für sein Team, das nach einem Dreier von Danny Gibson mit 43:49 (23.) in Front geht. Nach technischem Foul gegen Frankfurt kann sich Bayreuth zum ersten Mal zweistellig absetzen – 43:55 (25.). Es scheint, als fühlten sich die Frankfurter Spieler an der Ehre gepackt, denn nun wird in der Verteidigung deutlich intensiver zur Sache gegangen und Bayreuth zu Würfen von außen gezwungen. So gelingt es, den Rückstand bis zum letzten Viertel auf 52:59 zu verkürzen.

Das vierte Viertel bringt eine Steigerung an Intensität im Spiel beider Teams. Kein Ball wird verloren gegeben, kein Raum verschenkt. In dieser Phase bekommt Jimmy McKinney sein fünftes Foul. Seine Mitspieler, allen voran Tim Ohlbrecht, springen in die Bresche und stemmen sich gegen die drohende Niederlage. Hoch eingeflogen und den Ball brachial in den Ring stopfend, steigt der deutsche Nationalspieler zum Stand von 56:61 (34.) hoch und lässt nicht nur den Ring, sondern über die jubelnden Fans die ganze Fraport Arena beben. Doch ein Dreier von Danny Gibson und ein weiterer Bayreuther Korbleger beruhigen die Gemüter wieder – 58:66 (35.). Erneut starten die FRAPORT SKYLINERS einen Konterlauf, kommen bis auf vier Punkte heran und erneut schafft es Bayreuth über Distanzwürfe den Lauf zu beenden – 62:71 (37.). Aber Aufgeben ist keine Option für die Spieler von Muli Katzurin und wieder wird ein Lauf gestartet, der die Mannschaft auf vier Punkte heranführt – 69:73 (40.). Am Ende rei cht aber die Zeit nicht mehr für die letzte Wende, so dass die Gäste mit 71:79 das Spiel gewinnen.

Nächstes Heimspiel

Schon am folgenden Dienstag (13. Dezember) stehen die FRAPORT SKYLINERS erneut auf dem Parkett und spielem um 19:30 Uhr im Eurocup gegen die türkische Mannschaft Banvit BK. Im denkbar knappen Hinspiel unterlag man in der Türkei 72:73 und möchte es nun um mindestens zwei Punkte besser machen. Karten für das Spiel sind über die Geschäftsstelle der FRAPORT SKYLINERS (Tel. 069-928 876 19; Mail: ticket@skyliners.de), die Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket oder zum selbst ausdrucken unter http://www.fraport-skyliners.de/tickets/printhome/ erhältlich.
easyCredit Telekom TipBet Spalding Ranko Kinder plus Sport