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76:71 – Ein Spiel wie ein Superlativ

76:71 – Ein Spiel wie ein Superlativ

Kurz vor Anpfiff der Partie konnten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS die Verpflichtung des 2,04 Meter großen Chris Moss bekannt geben. 4540 Fans begrüßten den Neuzugang und sahen das spektakulärste Spiel ihrer Mannschaft im bisherigen Saisonverlauf. Ein Spiel wie ein Superlativ. Am Ende steht ein spektakulärer, spannender und verdienter 76:71 Sieg und der zehnte Heimsieg in Folge zu Buche.
Gleich in den ersten Sekunden wird klar: Geschenke gibt es heute nicht. Beide Mannschaften spielen mit sehr hoher Intensität und die Fans in der Ballsporthalle tun ihr Übriges um Spitzenspielatmosphäre herzustellen. Den besseren Start erwischt allerdings die Mannschaft aus Oldenburg. Nach drei gespielten Minuten können sie sich nach dem zweiten Dreier von Louis Campbell auf 4:10 absetzen. Mit einem spektakulären Spin-Move und anschließendem Korbleger trifft DaShaun Wood zum Ausgleich – 10:10 (5.). Wie intensiv die Partie ist zeigt auch, dass Oldenburg schon in der 7. Minute ihr fünftes Teamfoul begehen. Mit einem Dribbling mit anschließendem Korbleger stellt der gut spielende Roger Powell den Viertelendstand von 17:18 her.

Auch im zweiten Viertel bleibt die Intensität auf einem extrem hohen Level. Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS zeigen heute eine geschlossene Teamleistung: Jeder kämpft und spielt für den besser stehenden Mitspieler. Doch auch die EWE Baskets Oldenburg stecken nicht auf und halten das Spiel eng. Roger Powell zeigt was er am besten kann: Den Ball mit brachialer Kraft von oben durch den Ring drücken. Mit den bislang attraktivsten Punkten des Spiels verkürzt er auf 27:29 (16.). Oldenburg erhöht in der Folge den Druck in der Verteidigung und nimmt die Männer um DaShaun Wood bereits in der eigenen Hälfte auf – mit Erfolg. Mit einigen schnellen Punkten kann sich die Mannschaft von Pedrag Krunic auf 29:36 (18.) absetzen. Fünf Sekunden vor Schluss der ersten Halbzeit bleiben erneut alle Münder der Ballsporthalle ob der Sprungkraft des „nur“ 1,98 Meter großen Powell offen. Mit einem beidhändigen MONSTERSLAM-Dunk fliegt Roger Powell zum Halbzeitstand von 33:38.

Mit einem 6:0 Lauf startet die Mannschaft von Headcoach Gordon Herbert in die zweite Halbzeit und erobert blitzschnell die wieder die Führung – 39:38 (23.). Oldenburg muss mit der Auszeit reagieren, um den Lauf zu stoppen. Bis zur 7. Minute des dritten Viertels gelingt Oldenburg kein Punkt, die DEUTSCHE BANK SKYLINERS spielen wie losgelöst und drehen mächtig auf. DaShaun Wood kann nicht mehr daneben werfen. Mit seinem dritten Dreier in diesem Viertel stellt er die 53:38 (28.) Führung her. Oldenburg kann in dieser Phase nur sehr wenig entgegensetzen. Der zweite Dreier von Mindaugas Lukauskis stellt den Viertelendstand von 61:46 her. Das dritte Viertel gewinnen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS mit 28:8.

Das dritte Viertel noch im Nacken stellt Oldenburg nun auf Zonenverteidigung um. Doch nach schönem Anspiel von Quantez Robertson legt Marius Nolte zum 63:46 (31.) vor. Oldenburg findet nun über den Kampf wieder ins Spiel. Mit seinem dritten Dreipunktewurf bringt Lukauskis seine Mannschaft wieder auf 63:51 (34.). heran. In der Folge kommt Oldenburg Punkt um Punkt wieder ran. Als Stevic in der letzten Spielminute per Dunking auf 72:69 verkürzt, wird es noch einmal zum Nervenspiel. Jimmy McKinney bleibt die Ruhe selbst und verwandelt zwei Freiwürfe, doch Oldenburgs Eddie Gill legt per Korbleger nach – 74:71. Aber auch Quantez Robertson bewahrt die Nerven von der Freiwurflinie – 76:71. Am Ende schnappt sich Quantez Robertson den letzten Rebound und sichert somit den Sieg. Der zehnte Heimsieg in Folge ist eingefahren und die Party in der Ballsporthalle nimmt kein Ende.

Gordon Herbert (DEUTSCHE BANK SKYLINERS): "Es war eine richtig tolle Sache, wie wir nach der Halbzeitpause aufgetreten sind. Wir waren viel aggressiver in der Defense und haben deutlich besser gereboundet. Plötzlich ist es einfach gelaufen. Ich denke, so gut, wie wir in diesen sieben, acht Minuten gespielt haben, waren wir schon lange nicht mehr. Unser Einsatz und unser Kampfgeist haben mir richtig gut gefallen. In den letzten fünf, sechs Wochen hatten wir Probleme. Doch heute war das ein deutlicher Schritt nach vorn."

Predrag Krunic (EWE Baskets Oldenburg): "Gratulation an Frankfurt. Unsere erste Halbzeit war solide und gut. Doch entscheidend war natürlich das dritte Viertel, als wir komplett den Kopf verloren haben. Das habe ich selten erlebt, dass wir acht Minuten lang überhaupt keinen Punkt erzielen. Wir waren einfach nicht mehr aggressiv genug, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive."
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