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80:76 Auswärtssieg in Tübingen – Entscheidung in letzter Minute

80:76 Auswärtssieg in Tübingen – Entscheidung in letzter Minute

Spannend, spannender, Spiele der DEUTSCHE BANK SKYLINERS. In einem dramatischen Schlussviertel erkämpft sich die Mannschaft von Gordon Herbert einen knappen 80:76 Auswärtssieg in Tübingen.
Etwas nervös starten beide Mannschaften in diese Partie. Die ersten Angriffe auf beiden Seiten finden ihren Abschluss nicht in Form von Punkten. Nach zwei gespielten Minuten steht es immer noch 0:0. Dane Watts ist es dann, der mit einem Dreier die ersten Punkte auf die Anzeigetafel bringt. Beim Stand von 0:5 (4. Minute) ist es dann DaShaun Wood der per Tipp-In die ersten Punkte für seine Mannschaft erzielt. Auffällig häufig sucht die Mannschaft von Cheftrainer Gordon Herbert in der Anfangsphase Chris Moss unter dem Korb. Aber auch die anderen Spieler suchen nun vermehrt den Weg Richtung Ring und verkürzen so auf 6:9 (6.). Gordon Herbert wechselt kräftig durch, gleich drei neue Spieler kommen ins Spiel: Pascal Roller, Dominik Bahiense de Mello und Roger Powell. Und es gleich der Amerikaner dieses Trios der mit einem Monsterblock in der Verteidigung für klare Verhältnisse sorgt: Dennoch kommen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS nicht weiter an die Tübinger ran. Mit 13:19 geht es in das zweite Viertel.

Mit seinem zweiten Block kann Roger Powell dennoch nicht verhindern, dass der abprallende Ball bei Chris Oliver landet, der den Ball in den Korb legt. Jevohn Shepherd versucht seine Mannschaft mit einem absolut mächtigen SlamDunk gegen Tübingens längsten Mann Kashirov aufzuwecken – 15:19 (12.). Was nun folgt ist ein reines Schützenduell zwischen Branislav Ratkovica und Jevohn Shepherd. Jeweils zwei Dreier hintereinander feuern die beiden durch die Reuse. Die Anzeigetafel kommt mächtig ins Schwitzen, so schnell fallen die Punkte in diesen Minuten. Beim Stand von 21:25 (14.) nimmt Gordon Herbert die Auszeit. Beide Mannschaften erhöhen das Tempo und laufen ihre Systeme sehr präzise durch. Kimmo Muurinen trifft völlig freistehend aus der linken Ecke zum 33:34 (19.). Mit viel Einsatz erobert Moss den Ball und treibt ihn selbst nach vorne. Dabei wird er gefoult und trifft anschließend beide Freiwürfe – 37:38 (20.). Die letzten Punkte der ersten Hälfte erzielt Chris Oliver zum Halbzeitstand von 37:40.

Chris Moss knüpft nahtlos dort an, wo er in der ersten Hälfte aufgehört hat: Mit viel Einsatz unter dem gegnerischen Korb den Rebound sichern und zwei Punkte erkämpfen – 39:41 (22.). Doch auch Dane Watts hat sich sein Händchen warm gehalten und legt per Dreier nach – 45:39 (23.). Nach einem Fehlwurf von Jimmy McKinney landet der Ball in den Händen von Roger Powell. Der wird gefoult, der Ball findet dennoch sein Ziel, der Freiwurf sitzt und es steht 49:50 (27.). Das fehlende Wurfglück von außen verhindert, dass Roger Powell im nächsten Angriff die Frankfurter Führung zurück erobert. Mit zwei weiteren Dreier erhöht Markovic auf 51:59 (29.). Den letzten Punkt des dritten Viertels markiert DaShaun Wood per Halbdistanzwurf zum 53:59.

Das letzte Viertel beginnt mit einem Blitzstart für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Erst stopft Roger Powell Jimmy McKinneys Fehlwurf direkt wieder durch den Korb und dann findet DaShaun Wood Marius Nolte unter dem Korb zum Korbleger – 57:59. Aber immer wenn man das Gefühl hat, jetzt könnte der Frankfurter Lauf starten hat Tübingen eine Antwort parat. Und dann blitzt erneut DaShaun Woods einzigartiger Antritt auf. Seinen Gegenspieler lässt er außen stehen und fliegt gegen den deutlich größeren Verteidiger Richtung Korb zum Ausgleich – 65:65 (36.). Die erste Frankfurter Führung erobert Jimmy McKinney durch einen Halbdistanzwurf im nach hinten fallen – 67:66 (37.). Die Schlussphase wird wieder mal zum absoluten Herzschlagfinale. Ein technisches Foul gegen Tübingen ergibt zwei Freiwürfe und einen Bonusangriff für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Die Freiwürfe, von DaShaun Wood zur Chefsache erklärt, sitzen und der Angriff findet seine formschöne Vollendung in einem Dreier aus der Ecke von Dominik Bahiense de Mello zur 77:76 Führung in der letzten Minute. Zwei weitere Freiwürfe sorgen für ein winziges Polster – 79:76 und noch 12 Sekunden. Tübingen im Angriff. Der Dreier von Johannes Herber findet sein Ziel nicht, DaShaun Wood schnappt sich den Rebound und wird sofort gefoult. Somit gewinnen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS das Auswärtsspiel mit 80:76. Nach dieser knappen Endphase zeigt auch Cheftrainer Gordon Herbert Emotionen und reckt die geballte Faust in Richtung mitgereister Fans um ihnen für die fantastische Unterstützung zu danken.

Stimmen zum Spiel:

Gordon Herbert (DEUTSCHE BANK SKYLINERS): „Tübingen hat sehr hart, physisch und mit viel Willen gespielt. Mit hat gefallen, wie wir dem widerstanden haben und niemals aufgegeben haben. Am Ende hatten wir ein wenig Glück. Das Spiel hätte an beide Mannschaften gehen können. Beide Teams hatten starke Aktionen in der Schlussphase. Unsere Fans haben uns bei diesem schwer erkämpften Sieg toll unterstützt.“

Igor Perovic (WALTER Tigers Tübingen): „Gratulation an Gordon Herbert und seine Mannschaft. Nicht für diesen Sieg, sondern für eine tolle Saison. Es war ein gutes und hartes Spiel. Ich denke, wir hätten es genauso verdient heute zu gewinnen, aber Frankfurt hatte die entscheidenden Momente. Dominiks Dreier aus der Ecke, DaShaun Wood mit seinen Aktionen. Frankfurt hat diese Siegermentalität, welche ihnen heute ganz entscheidend geholfen hat. DaShaun ist ein großartiger Spieler, vielleicht einer der besten der in den letzten 7-8 Jahren in dieser Liga gespielt hat.“

Nächstes Heimspiel

Schon am kommenden Sonntag spielen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS wieder vor heimischem Publikum. Zum Spitzenspiel findet sich das Team von Alba Berlin ein. Karten für das Spiel sind noch über die Geschäftsstelle (Tel.: 069 - 92 88 76 19 – Mail: ticket@skyliners.de) oder die Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket zu erhalten.

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