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82:87 – Aufholjagd reicht nicht zum Sieg

82:87 – Aufholjagd reicht nicht zum Sieg

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS gegen ratiopharm Ulm bedeutet nicht nur das Aufeinandertreffen zweier Beko BLL-Mannschaften mit spektakulärer Spielweise. Einen besonderen Reiz bekommt die Begegnung durch das Aufeinandertreffen von zwei der beliebtesten Trainer der Liga.
Laut SPORT BILD erhielt Mike Taylor, Trainer in Ulm seit 2003, von den eigenen Fans die Note 1,42 und belegt damit den dritten Rang in der Trainer-Rangliste des Magazins. Headcoach Gordon Herbert erhielt von den Fans der DEUTSCHE BANK SKYLINERS die Bestnote 1,22. Grund für dieses tolle Ergebnis ist sicherlich die sensationelle Leistung der Mannschaft in der vergangenen Saison. Nachdem der Kanadier das Team während der Saison übernahm, führte er es in eines der spannendsten Finale der Beko BBL-Geschichte.

Immer wieder sucht die Frankfurter Mannschaft im ersten Viertel den Weg zum Ulmer Korb und findet die Lücken. Als Jimmy McKinney mit einem Dreier aus dem Schnellangriff punkten kann, muss Ulm mit der Auszeit reagieren. Doch auch danach sucht und findet DaShaun Wood Marius Nolte unter dem Korb für zwei weitere Punkte, bevor Robin Benzing mit einem Dreier auf 16:11 (6.) verkürzt. Doch der Ulmer Aufschwung währt nicht lange. Erneut sind es Marius Nolte und anschließend DaShaun Wood selber, die mit fulminanten Einsatz und schnellem Spiel wieder auf 20:13 (7.) erhöhen. Mit einem Dreier stellt Jimmy McKinney den Viertelendstand von 23:21 her.

Zu Beginn des zweiten Viertels zeigt insbesondere Roger Powell viel von seiner fantastischen Athletik und kämpft an beiden Enden des Spielfeldes. Die ersten Punkte erzielt aber Kimmo Muurinen gegen die Ulmer Zonenverteidigung. Gleich im Anschluss legt der Finne noch einmal eiskalt nach und erhöht auf 27:23 (13.). Gegen den zehn Zentimeter größeren Robin Benzing holt sich Roger Powell seine ersten Punkte des Spiels. Gegen den stark aufspielenden Marius Nolte holt sich Ulms Centerhüne John Bryant schnell zwei Fouls und muss auf der Bank Platz nehmen. Mit zwei Freiwürfen erobert sich die Heimmannschaft dennoch die Führung wieder – 31:33 (17.). Ulm bleibt hauptsächlich über Freiwürfe im Spiel und verteidigt so ihre Führung. In der ersten Halbzeit treffen sie starke 93% von der Freiwurflinie (14/15). In den letzten Sekunden ist es der Beko BBL ALLSTAR DaShaun Wood der für zwei weitere Frankfurter Punkte sorgt und den Halbzeitstand von 40:41 herstellt.

Auch im dritten Viertel macht Marius Nolte ein tolles Spiel. Er kämpft, rackert, stellt Blöcke und macht die „dreckige“ Arbeit unter den Körben. Das Spiel verliert nun ein wenig an Tempo. In der 23. Minute steht es 41:46, bevor Quantez Robertson mit zwei schnell herausgespielten Korblegern seine Mannschaft wieder auf 45:46 (24.) heranbringt. Das Duell der beiden Aufbauspieler rückt nun immer mehr in den Fokus und verdient diese Aufmerksamkeit auch. DaShaun Wood gegen Per Günther begeistert das Publikum in der Kuhberghalle und die Fans in der Ballsporthalle können sich auf das anstehende Rückspiel am Samstag, 15 Januar um 18:30 Uhr, freuen. So viel Tempo, aber auch Biss hat man bislang selten gesehen. Mit einem 51:60 Rückstand für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS geht es in den Schlussabschnitt.

Mit einem Dreier eröffnet Roger Powell den Schlussakt der Partie und findet nach Ballgewinn und Schnellangriff den völlig freistehenden Jimmy McKinney für den Dreier – 57:60 (32.). Als der athletische Flügelspieler Powell im nächsten Angriff einen Fehlwurf per krachendem Tipp-Dunk über den Ulmer Verteidiger stopft, ist es auf einmal ganz ruhig in der Halle. Ulm punktet unter dem Korb, bevor Jimmy McKinney einen Dreier mit Foul versenken kann. Doch der Freiwurf findet nicht sein Ziel – 77:82 (40.). Ein erneuter Dreier aus vollem Lauf des Beko BBL ALLSTARS Jimmy McKinney verkürzt noch einmal auf 80:84 (31 Sekunden). Im Gegenzug trifft Ulm nur einen Freiwurf, während DaShaun Wood per Korbleger den Rückstand auf nur noch drei Punkte verkürzt – 82:85 (17,8 Sekunden). Ulms Trainer Mike Taylor nimmt die Auszeit. Per Günther muss gefoult werden und sichert seiner Mannschaft mit zwei erfolgreichen Freiwürfen den 82:87 Sieg.

Gordon Herbert (DEUTSCHE BANK SKYLINERS): „Gratulation an Mike und seine Mannschaft! Wir haben gegen ein sehr starkes Team verloren. Lee Humphrey kam von der Bank und wurde zum X-Faktor für seine Mannschaft. Durch Post-Ups und Punkte nach Rebounds konnte Ulm immer wieder zu Punkten unter den Körben kommen, dass war ein weiteres wichtiges Element in ihrem Spiel heute. Ulm hat tolle Fans und die Atmosphäre in der Halle war sehr intensiv.“

Mike Taylor (ratiopharm Ulm): „Ich habe viel Respekt vor Gordon Herbert und dem Frankfurter Team. Meine Mannschaft hat heute ihre Stärken voll ausspielen können. Wir wollten unsere Vorteile unter den Körben, vor allem mit John Bryant, ausnutzen. Dies ist uns auch recht gut gelungen, denke ich. Gerade unsere jungen Spieler haben einen Schritt nach vorne gemacht, insbesondere Robin und Per.“

Nächste Heimspiele

Das nächste Heimspiel der DEUTSCHE BANK SKYLINERS findet bereits am kommenden Sonntag, 9. Januar, um 19:30 Uhr statt. Zu Gast ist die Mannschaft der EWE Baskets Oldenburg. Schon am darauf folgenden Wochenende treffen ratiopharm Ulm und die DEUTSCHE BANK SKYLINERS erneut aufeinander (Samstag, 15. Januar um 18:30 Uhr). Karten für beide Spiele sind noch über die Geschäftsstelle der DEUTSCHE BANK SKYLINERS (Tel: 069 - 92 88 76 19; E-Mail: ticket@skyliners.de) oder die bekannten Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket zu erhalten.

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