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96:65-Sieg gegen KK Zagreb - Brose Baskets brennen Feuerwerk zum Euroleague-Auftakt ab

96:65-Sieg gegen KK Zagreb - Brose Baskets brennen Feuerwerk zum Euroleague-Auftakt ab

Keinerlei Zweifel ließen die Brose Baskets zum Auftakt in die Euroleague 2011/12 aufkommen, wer als Sieger das Parkett verlassen würde. Gegen das teils überfordert wirkende Team von KK Zagreb gewannen sie erstmals in der Vereinsgeschichte einen Euroleague-Auftakt - und das ...
1319172186/img_Anthony_Leon_Tucker_Brose_Baskets.jpg... mit 96:65 (52:30) auch so klar wie nie zuvor. Tucker (20), Jacobsen, Slaughter (je 16), Suput (15) und Jenkins (10) konnten sich zweistellig in die Scorerliste eintragen.

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Mulaomerovic, Masic, Simon, Diasse und Kasun durften für die „Ameisen“ bei deren erstem Euroleague-Spiel starten, Chris Fleming schickte Roberts, Gavel, Jacobsen, Suput und Slaughter aufs Parkett der Stechert Arena. Suputs langer Zweier bedeutete einen verheißungsvollen Auftakt, die Gäste suchten ihr Heil über Kasun und Simon hingegen zweimal erfolgreich in Korbnähe.

Ein 9:2-Lauf der Franken, maßgeblich getragen vom entfesselt aufspielenden Suput stellte nach vier Minuten auf 11:6, Roberts gelang mit dem ersten Dreier das auf der Gegenseite prompt beantwortete 14:6. Das konnte Bamberg jedoch nicht aus dem Tritt bringen, denn in Suput hatte man nach wie vor den Protagonisten in seinen Reihen, der ohne Fehlwurf beim 18:9 nach sechseinhalb Minuten bereits zehn Punkte markiert hatte. Eine Gästeauszeit war die logische Folge, am Vorgehen der Kroaten, ihren Topscorer Simon durch Einzelaktionen Räume schaffen zu lassen, änderte sich aber nichts. Drei Wechsel bei den Gastgebern bremsten deren Fahrt nur kurz, dann hatten Jacobsen nach aufmerksamer Abwehrarbeit von Jenkins und Tucker die Differenz von neun Zählern wiederhergestellt und durch Tucker sogar erstmals ein zweistelliges Polster herausgeschossen. Ein 26:16 nach dem ersten Viertel begeisterte die Anhänger in der ausverkauften Arena.

Hohe Intensität, einmal hatte man den Gegner sogar länger als die erlaubten acht Sekunden in dessen Rückfeld halten können, war das Erfolgsrezept im ersten Abschnitt gewesen, die zweiminütige Pause hatte den Gästen aber sichtlich geholfen, sich ein Stück weit zu sammeln. Zudem machte Bamberg zunächst in Person von Pleiß und Jenkins keine allzu glückliche Figur. Erst als Tucker den nächsten Ball an der Mittellinie klaute und der Mann mit der Mähne per Dreier seine ersten Punkte einstreute, legte sich ein erleichtertes Grinsen auf seine Miene. Heytfeld war früh mit drei, Kasun mit zwei Fouls belastet, zudem unterliefen KK mehrfach haarsträubendste Ballverluste. Slaughter erhöhte auf 37:23, die TV-Auszeit, eine 90-sekündige Unterbrechung nach fünf Minuten im zweiten Viertel, bot den Gästen erneut eine willkommene Unterbrechung.


Mit einer Zonenverteidigung kam man zurück aufs Feld, welche Bamberg zunächst nicht zu knacken verstand. Probleme bereitete jedoch vor allem die Offensive, wo nach Mulaomerovic und Garrett mit Babic auch der dritte Aufbau keinerlei Ordnung ins Spiel zu bringen vermochte. Über viereinhalb Minuten blieb man ohne Punkt, bis Slaughter beim Stand von 44:23 mit einem unnötigen Foul beim Dreierversuch den alten Hasen Mulaomerovic zu drei Freiwurfzählern einlud. Schocken konnte das niemanden Tadda versenkte einen mustergültig herausgespielten, weit offenen Dreier und Suput klaute erst hinten den Ball, sprintete dann übers ganze Feld und legte schließlich mit Foul ab. Zweimal traf Zagreb noch, um sein Konto in diesen zehn Minuten auf 14 zu bringen, das letzte Wort hatte aber traditionell Roberts mit einem Korbleger zum 52:30.

Pleiß auf Jenkins hieß der erste Spielzug nach dem Seitenwechsel, eine Kombination, die in der ersten Hälfte noch weniger erfolgreich gewesen war. Zagreb suchte erneut Simon und Kasun, wie zu Beginn der Begegnung. Jenkins revanchierte sich per Assist auf Pleiß, insgesamt wirkte Bamberg über die Viertelstunde Pause merklich eingerostet. Logische Folge war ein Dreier Simons zum 56:39, unmittelbar gefolgt von Chris Flemings erster Auszeit im gesamten Spiel. Jenkins erhöhte per Distanzwurf wieder auf 20, Jacobsen zeigte, dass er auch den Floater im Arsenal hat, Pleiß gab hinten einen Rebound nicht mehr her und stopfte vorne zum 63:39.

Als dann Zagreb in der Abwehr endlich einmal eine starke Sequenz gezeigt hatte, Jacobsen aber mit Ablauf der Wurfuhr traf, weil sein Gegenspieler ausrutschte, schien Coach Androic an der Seitenlinie den Tränen nahe. Die Brose Baskets spielten wie aus einem Guss, verteidigten clever, rotierten im richtigen Moment und fanden die Balance zwischen Tempo und Geduld. 78:45 zeigte die Anzeige nach 29 Minuten, längst herrschte Gewissheit, dass man erstmals mit einem Sieg in die Königsklasse starten würde. Alleine die Höhe sollte im Hinblick auf mögliche Vergleiche noch zu klären sein, nach 30 Minuten führte man mit ebenso vielen Punkten 80:50.

Nicht nur das Ergebnis, auch 6:16 Ballverluste sowie 20:9 Assists sprachen klar für Bamberg, deren Aufwand gegen ein schwaches Team vom Balkan überschaubar wirkte. Weite Dreier schienen das einzige Mittel zu sein, welches hin und wieder für den kroatischen Doublesieger funktionierte, ansonsten sah man an diesem Abend gegen das deutsche Pendant keine Schnitte. 90:55 stand es nach Tucker-Punkten, der die Gegner zeitweise wie Slalomstangen umkurvte und nach Belieben traf. Vier Minuten vor Schluss lag nach Slaughters Freiwürfen zum 92:55 die 100 in der Luft, die Oberfranken ließen aber – wer könnte es ihnen verübeln? - nach einem bombigen Auftakt die Zügel nun schleifen, bis Neumann es noch einmal wissen wollte und Kasun mit viel Energie das fünfte Foul anhängte. Die möglichen Punkte ließ er an der Linie liegen, Slaughter setzte nach zwei Offensivrebounds schließlich die Schlusspunkte.

Die weiteren Spiele:

Zalgiris Kaunas - ZSKA Moskau 74:87
Panathinaikos Athen - Unicaja Malaga 98:77

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Quelle: COURT-VISION.de für Brose Baskets
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