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Ab in den Süden: FC Bayern München erwartet Phoenix Hagen

Ab in den Süden: FC Bayern München erwartet Phoenix Hagen

Die nächste Runde im Kampf mit den Schwergewichten wartet. Am Samstag tritt Phoenix Hagen in der Beko Basketball Bundesliga beim FC Bayern München an. Sprungball im Audi Dome ist um 19 Uhr. Eine knappe Woche nach dem 98:91-Sieg gegen ALBA BERLIN ist der ...
... emotionale Erfolg über das Team aus der Hauptstadt für Trainer Ingo Freyer längst Vergangenheit: "Wir haben das Spiel analysiert. Wir haben längst nicht alles richtig gemacht. So ist zum Beispiel unsere Dreierquote noch nicht da, wo wir sie gerne hätten." Etwas Luft zum Durchschnaufen bringen die überraschenden Punkte schon, aber: "Wir spielen jetzt bei den Bayern und danach gegen Bamberg, da kann es ganz schnell wieder eng in der Tabelle werden."

Als größtes Plus der Bayern sieht Ingo Freyer deren Routine: "Das ist kein gewöhnlicher Aufsteiger. Sie haben unglaublich erfahrene und verdiente Spieler, dazu mit Dirk Bauermann einen namhaften Coach und mit Bayern München eine starke und potente Marke im Rücken." Zwei Spieler des nächsten Gegners gefallen ihm besonders gut: "Je'Kel Foster und Aleksandar Nadjfeji!" Steffen Hamann, der sich seit Jahren um den Aufbau der Nationalmannschaft kümmert, führt die Riege von Auswahlspielern an, zu der auch Philipp Schwethelm, Robin Benzing und Jan-Hendrik Jagla zählen.

Forward Benzing, nach einer Sprunggelenkverletzung gerade erst ins Team der Bayern zurückgekehrt, ist Ingo Freyer unbequem: "Er war schon immer ein guter Schütze, ist inzwischen aber auch stark beim Zug zum Korb und darum schwer zu verteidigen." Die Athletik und die vielen Schützen sind es, die die Münchner neben ihrer Erfahrung besonders gefährlich machen.

Hinzu kommt die große Ausgeglichenheit im Bayern-Kader. Mit Jonathan Wallace, einem der Aufstiegshelden, und dem hoch veranlagten Neuzugang Ben Hansbrough stehen neben Hamann, Foster und Demond Greene weitere starke Guards zur Verfügung. Einen Großteil der Saison dürfte indes der talentierte Aufbauspieler Bastian Doreth (Knorpelschaden im Knie) verpassen.

Bleiben noch die Center. Und da verfügen die Bayern über eine ganz besondere Mischung. Einmal ist da der 38-jährige Publikumsliebling Darius Hall. Kurz vor Saisonbeginn kam 2,12m-Hüne Ruben Boumtje Boumtje von den Artland Dragons. Gerade erst verpflichtet - und bisher noch ohne Einsatz - ist der Amerikaner Chevon Troutman. Der 29-Jährige ist 2,02 m groß und kommt vom italienischen Erstligisten Sidigas Avellino. Wie SPORT1 berichtet, habe Troutman bisher keine Freigabe aus Italien erhalten, weil die Ausstiegsklausel in seinem Vertrag strittig sei. Nun soll der Weltverband FIBA entscheiden.

Ob er das bis Samstag tut, ist für Ingo Freyer nicht so wichtig: "Troutman ist Center, ebenso wie Hall und Boumtje Boumtje. Darauf müssen wir uns so oder so vorbereiten. Ein Center wird spielen." Am Freitagmorgen machen sich die Hagener auf den Weg nach München. "Um 8 Uhr geht's los. Dadurch können wir nach der Ankunft noch trainieren." Vielleicht treffen die Hagener dabei ja auch die Rock-Band "Glow" („Mr. Brown", „President Of Boarderland") beim Soundcheck, die am Samstag im Rahmenprogramm auftreten wird.

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