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ALBA BERLIN siegt nach starker zweiter Hälfte gegen den BBC

ALBA BERLIN siegt nach starker zweiter Hälfte gegen den BBC

Rund 100 BBC-Fans unter den 11.000 Zuschauern in der Berliner o2 World erlebten am Samstagabend eine über weite Phasen in der ersten Halbzeit ausgeglichene Partie zwischen ALBA BERLIN und dem BBC Bayreuth. Am Ende waren es die Turnover, die den Ausschlag zu Gunsten der Albatrosse gaben. Mit 94:79 (43:38) unterlag der BBC am Geburtstag von Trainer Andreas Wagner am Ende vielleicht um einige Zähler zu hoch.
Dabei war der Start in der größten Arena der Beko BBL durchaus positiv. Nachdem ALBA in der dritten Minute durch Derrick Allen das 5:2 markierte sorgte ein Bayreuther Doppelschlag von Jared Reiner und Ekene Ibekwe per Dunking für das 5:6. Mitte des ersten Viertels glich Marcus Ginyard an der Freiwurflinie zum 9:9 aus. Dann war es Derrick Allen, der acht Berliner Punkte in Folge erzielte und auf 17:11 erhöhte. Mit dem ersten Dreier des Abends brachte Marcus Ginyard in der zehnten Minute seit Team zum 19:14, ehe ein Dreipunkt-Spiel von Tadija Dragicevic sowie ein Dreier von Lucca Stainer das 25:15 nach zehn Minuten bedeutete.

Fünf weitere Zähler von Derrick Allen schraubten den Spielstand in der zwölften Minute auf 30:15, dann sorgte Steve Wachalski für zwei schnelle Bayreuther Körbe, was der neue Berliner Trainer Muli Katzurin mit einer Auszeit quittierte. Zwar traf zunächst Tadija Dragicevic einen Dreier, dann kam der BBC besser ins Spiel. Pete Campbells Dreier bedeutete das 33:24 (14.), in der 15. Minute startete Steve Wachalski mit seinem Dreier zum 36:27 einen BBC-Lauf, der erst nach zwölf Zählen in Serie – und dem 36:36 Ausgleich – gestoppt wurde. Nach dem Unentschieden hatte der BBC zweimal die Chance, in Führung zu gehen, traf jedoch nicht. Und so waren es die Albatrosse, die durch einen Dreier von Julius Jenkins wieder die Nase vorne hatten. Vier Punkte von Immanuel McElroy kurz vor der Pause bedeuteten dann den 43:38 Halbzeitstand.

Nach dem Wechsel erzielte Jared Reiner das 45:41, dann konnte sich ALBA mit einem Lauf von sieben Punkten am Stück zum 52:41 wieder absetzen. Julius Jenkins (Dreier) und Derrick Allen bewiesen hier Führungsstärke. Nach dem Anschluss von Danny Gibson kassierte Derrick Allen in der 24. Minute sein viertes Foul, Steve Wachalski und anschließend Danny Gibson verwandelten vier Freiwürfe zum 52:47. Nach einem Gibson-Dreier zum 56:50 (26.) konnten der Hauptstadtclub durch ein Dreipunkt-Spiel von Sven Schultze sowie einen von Immanuel McElroy abgeschlossenen Fast Break den Vorsprung wieder auf über zehn Punkte ausbauen. Dieser konnte bis zum Viertelende fast vollständig gesichert werden, beim Stand von 68:58 endete der dritte Abschnitt.

In der 33. Minute keimte nach einem Dreier durch Pete Campbell nochmals Hoffnung auf, die passende Antwort kam jedoch eine Minute später von Tadija Dragicevic, der aus acht Metern zum 75:65 einnetzte. Nach dem 81:72 von Jared Reiner, der in der Partie ein weiteres Double Double für sich verzeichnen konnte, schwanden die Kräfte beim BBC zusehends. Drei ALBA-Dreier in Folge (Jenkins, McElroy, Jenkins) bedeuteten das 92:72 und die endgültige Entscheidung der Partie. Etwas Ergebniskorrektur und ein Dreier von Simon Schmitz sorgten letztendlich für den Endstand von 94:79 für den zuletzt schwächelnden, aber vor allem in der zweiten Halbzeit starken Hauptstadtclub.

Schon am Mittwoch geht es für den BBC erneut um Punkte, diesmal um sehr wichtige. Ab 19:30 Uhr ist der Mitteldeutsche BC zu Gast in der Oberfrankenhalle, der am Abend sein Heimspiel gegen EnBW Ludwigsburg nach hoher Führung mit 77:81 verlor und somit weiterhin nur einen Sieg mehr als der BBC auf dem Konto hat. Tickets gibt es im Vorverkauf beim Nordbayerischen Kurier (Maxstraße 58-60), an der Theaterkasse (Opernstraße 22) sowie online unter tickets.bbc-bayreuth.de.

Trainerstimmen:

Muli Katzurin (ALBA BERLIN): „Ich denke, wir haben viel besser als in den letzten Spielen gespielt. Es war vor der Halbzeit eng aber wenn man am Ende mit 30 Assists das Spiel gewinnt sieht man, dass sich der Ball bewegt, viele Spieler im Spiel eingebunden sind. Meine Spieler wollten das Spiel gewinnen, es war für uns ein sehr wichtiger Sieg. Am Ende haben wir das getan was wir tun mussten und wir haben viel Gutes gemacht. Aber wir haben noch viel Arbeit vor uns. Ich danke den Fans für die Unterstützung, vor allem weil wir vorher so viele Spiele verloren haben. Die Fans haben uns viel Energie gegeben!“

Andreas Wagner (BBC Bayreuth): „ALBA war heute sehr gut, viel besser als in den letzten Wochen. Wir waren heute über die meiste Zeit kein würdiger Gegner, hatten viel zu viele Turnover. ALBA hatte am Ende 17 Würfe mehr als wir und dies gnadenlos ausgenutzt. Unsere Quoten waren sonst sehr gut, sogar besser als bei ALBA. Aber wenn man so viele Würfe mehr zulässt wird es schwer zu gewinnen. Wir haben unsere Leistung lange gebracht, sind dann am Ende aber eingebrochen. Mit den knapp 80 erzielten Punkten auswärts bin ich zufrieden, aber wenn man 94 punkte zulässt hat man auswärts kaum eine Chance.“

ALBA BERLIN – BBC Bayreuth
94:79 (25:15;18:13;15:20;26:21)

ALBA BERLIN: Allen 25, Dragicevic 24, McElroy 18, Jenkins 11, Rochestie 6, Schultze 5, Staiger 3, Idbihi 2, Schaffartzik 0, Marinovic 0, Taylor 0. Dreier: Dragicevic 3, Jenkins 3, Staiger 1, McElroy 1.

BBC Bayreuth: Reiner 19, Wachalski 12, Ginyard 9, Neitzel 9, Gibson 9, Campbell 6, Ibekwe 6, Schmitz 5, Harris 4, Schmidt 0, Heyden 0. Dreier: Campbell 2, Ginyard 1, Gibson 1, Wachalski 1, Schmitz 1.

Wurfquote Feld gesamt: Bayreuth 54% (37 von 68), Bayreuth 55% (28 von 51)
Dreierquote: Berlin 35% (8 von 23), Bayreuth 46% (6 von 13)
Freiwurfquote: Berlin 63% (12 von 19), Bayreuth 81% (17 von 21)
Rebounds (defensiv/offensiv): Berlin 29 (21/8), Bayreuth 31 (27/4)
Turnover/Assists/Steals/Blocks: Berlin 8/30/6/0, Bayreuth 18/16/2/2
Fouls: Berlin 18, Bayreuth 23

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