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ALBA überrolt Oldenburg

ALBA überrolt Oldenburg

Zehn ordentliche Minuten der EWE Baskets Oldenburg in der O2-World waren deutlich zu wenig: Mit 68:99 unterlag die Mannschaft von Headcoach Predrag Krunic im entscheidenden fünften Viertelfinalspiel bei ALBA BERLIN. Während die Hauptstädter ab Mittwoch auf die DEUTSCHE BANK SKYLINERS treffen, ist die Saison für Oldenburg beendet. 13525 Zuschauer erlebten eine überraschend einseitige Begegnung, in der Julius Jenkins für Berlin mit 19 Zählern die meisten Punkte erzielte. Bei den Gästen kam Eddie Gill auf 15. Knapp 500 Baskets-Fans mussten sich enttäuscht auf die Heimreise machen.
Angeführt vom im ersten Viertel überragenden Rickey Paulding, der im Auftaktabschnitt 11 Punkte erzielte, präsentieren sich die Baskets zunächst auf Augenhöhe. Zwar war die 5:4-Führung (2. Minute) nur von kurzer Dauer, doch konterten die Oldenburger eine starke Berliner Phase (15:9, 6.) postwendend. Das 22:19 für ALBA zum Ende von Viertel eins ließ alle Beteiligten von einem weiteren spannenden Spiel dieser abwechslungsreichen Serie ausgehen.

Berlin aber hatte an diesem Abend keinerlei Interesse an engen Verhältnissen. Über 26:21 (12.) und 31:21 (14.) setzten sich die Hausherren in der 15. Minute erstmals deutlicher ab (35:22). Die Baskets kamen nur noch für einen kurzen Moment in Schlagdistanz (27:35, 16.), bevor die Schützlinge von Trainer Muli Katzurin noch einen Gang höher schalteten. Jetzt wurden die Baskets überrollt – die Aktivierung etwaiger Reserven gelang nicht. Beim Halbzeitstand von 50:32 gaben sich die Norddeutschen kaum noch irgendwelcher Illusionen hin.

In der zweiten Halbzeit gerieten Sieg und Weiterkommen für die starken und hochkonzentrierten Berliner nicht mehr in Gefahr. Die ALBA-Würfe fielen, die Fehler der Oldenburger wurden weiterhin kontinuierlich ausgenutzt und die Stimmung in der O2-World nahm Festtagszüge an. Stück für Stück bauten Julius Jenkins und Kollegen den Vorsprung in für Oldenburg höchst unangenehme Dimensionen aus; die Baskets waren nur mehr Gäste auf der großen Berliner Viertelfinal-Party.

Muli Katzurin lobte später „die sehr gute Defensive“ seiner Mannschaft. „Sie hat uns viele Optionen eröffnet.“ Predrag Krunic kam nicht darum herum, das mangelnde Verhalten des eigenen Teams in zwei Schlüsselbereichen zu erwähnen: „Wir waren nicht gut im Reboundverhalten und in der Verteidigung fehlte die Aggressivität.“ Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller erlebte Berliner, „die heute das gespielt haben, was uns in den letzten beiden Spielen ausgezeichnet hat. Sie waren sehr stark in der Verteidigung und haben hier viel Druck auf uns ausgeübt. Mein besonderer Dank geht an unsere Fans, die uns toll unterstützt haben. Es tut mir Leid, dass unsere Mannschaft ihnen heute keinen besseren Abend bescheren konnte.“

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