FB Twitter Instagram YouTube Google+
ALBA vs. Wölfe - Part II

ALBA vs. Wölfe - Part II

Nur drei Tage nach dem 75:60 in Berlin gewonnenen Nachholspiel gegen den Mitteldeutschen BC stehen sich beide Teams am Samstag (8. Januar, 19:30 Uhr) schon wieder gegenüber - diesmal zum regulären Rückrundenauftakt in der Stadthalle Weißenfels.
image_1294310145401.jpegDiese schnelle Folge von Hin- und Rückspiel kennt man sonst nur aus der Playoff-Runde und die Erfahrung aus solchen Runden lehrt ALBA, sich auswärts auf ein völlig anderes Spiel einzustellen. „Ich hoffe ja, dass der MBC heute nicht mit gezinkten Karten gespielt hat, um uns am Samstag in Weißenfels besser überraschen zu können“, unkte ALBA-Trainer Luka Pavicevic scherzhaft nach dem Berliner 75:60-Sieg am Mittwoch.

Aber selbst, wenn der MBC – wie Trainer Björn Harmsen in seiner Antwort natürlich umgehend bestätigte – am Mittwoch mit offenen Karten gespielt hat, heißt das nicht, dass das Rückspiel am Samstag nicht einen ganz anderen Verlauf nehmen könnte.

Vor allem der Heimvorteil dürfte dabei einen erheblichen Unterschied ausmachen. Dieselben Weißenfelser, die am Mittwoch wegen schwieriger Verkehrsbedingungen erst kurz vor dem Sprungball in Berlin eintrafen, werden aller Voraussicht nach in eigener Halle konzentrierter und mit den eigenen Fans im Rücken auch aggressiver auftreten.

Schon in der letzten Saison machte ALBA die Erfahrung, wie unbequem es in der Weißenfelser Stadthalle werden kann: In der Hinrunde 86:65 erfolgreich, kassierte ALBA dort im Rückspiel eine 69:71-Niederlage und ist damit in Weißenfels noch ohne Sieg, weil der MBC in früheren Jahren seine attraktiven Heimspiele gegen ALBA jeweils nach Dessau, Spergau oder Leipzig verlegte.

Trainer Luka Pavicevic warnt sein Team entsprechend davor, dass der MBC am Samstag seine Stärken am offensiven Brett und in der Verteidigung in eigener Halle mit deutlich größerer Intensität zur Geltung bringen wird, weshalb es in Weißenfels „zweimal, wenn nicht dreimal schwerer“ wird, den Sieg vom Mittwoch zu wiederholen: „Wir müssen uns dort auf deutlich mehr Gegenwehr einstellen als am Mittwoch.“

Um die in Berlin von MBC-Trainer Björn Harmsen im Hinspiel am Mittwoch vermissten „Stops“, also die beim Gegner forcierten Ballverluste, zu erhalten, werden die Weißenfelser sich wahrscheinlich noch mehr auf ihre gerne auch auf das ganze Spielfeld ausgeweitete Pressverteidigung und auf überraschende Wechsel verschiedener Verteidigungsformen besinnen, für die sie auch bekannt sind.

Auf der anderen Seite haben indes auch die Albatrosse den Mitteldeutschen einige Hausaufgaben zur Lösung mitgegeben: So klappte bei den Berlinern am Mittwoch die aus der Not geborene Variante des Spiels mit vier Guards so gut, dass der MBC nicht umhin kommen wird, seine Verteidigung besser darauf einzustellen.

Dabei wird sich zeigen, in wie weit ALBA am Samstag schon wieder auf den zuletzt wegen Verletzung schmerzlich vermissten Innenspieler Tadija Dragicevic bauen kann, der am Samstag zumindest wieder im Kader stehen wird. Noch nicht zum Einsatz kommen wird Yassin Idbihi, der erst am Sonntag wieder ins Training einsteigt. Fraglich für Samstag ist außerdem Julius Jenkins, der an einer Grippe erkrankt ist. Neuzugang Heiko Schaffartzik wird dafür hingegen bereits mit dem Team nach Weißenfels reisen.

Nationalspieler kommt zurück zu ALBA

(06.01.2011). Ein bekanntes Gesicht verstärkt die Albatrosse auf der Aufbauposition: Der Spielmacher der deutschen Nationalmannschaft Heiko Schaffartzik (27) wechselt mit sofortiger Wirkung vom türkischen Erstligisten Türk Telekom Ankara zurück in seine Heimatstadt. Der 1,83 m große gebürtige Berliner, der bereits von 2002 bis 2004 im ALBA-Kader stand, unterschrieb heute einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2011/2012.

ALBA-Cheftrainer Luka Pavicevic: „Heiko hat das Potential ein wertvoller Spieler für ALBA zu werden. Deshalb waren wir schon im Sommer daran interessiert, ihn zu uns zu holen. Damals entschied er sich jedoch für eine andere Option. Da er nun wieder frei wurde, ergab sich für uns die Möglichkeit, ihn zu verpflichten. Es ist gut, dass solch eine Persönlichkeit bei unserem Club spielt. Heiko ist der Richtige für uns und wir sind die Richtigen für Heiko.“

Heiko Schaffartzik: „Ich freue mich sehr, wieder in meiner Heimatstadt zu spielen und zu leben. Es ist für mich eine große Herausforderung, bei so einem erfolgreichen Club zu spielen. Mein Ziel ist es, der Mannschaft schnellstmöglich bei der Erreichung ihrer Ziele zu helfen.“

Vita Heiko Schaffartzik
Heiko Schaffartzik, am 3. Januar 1984 in Berlin geboren, begann seine Basketball-Laufbahn bei ALBA-Kooperationspartner TuS Lichterfelde. Als 13-Jähriger an Leukämie erkrankt, besuchte ihn das ALBA-Team bei der traditionellen Weihnachtsfeier in der Kinderkrebsstation des Virchow-Klinikums. Nach einem Gespräch mit Jörg Lütcke, der bei den gleichen Trainern wie er mit dem Basketball begonnen hatte, stand für Heiko fest: „Basketball wird mein Leben sein.“ Nach seiner Gesundung avancierte Heiko Schaffartzik trotz seiner für den Basketball geringen Körpergröße schnell zu einem der größten Talente seines Jahrganges. Mit TuSLi gewann er in der C- bis A-Jugend vier deutsche Meisterschaften. Im Jahre 2000 unterschrieb er einen vierjährigen Vertrag bei ALBA, in dessen Trikot er mit 18 Jahren am 1. Dezember 2002 in Bonn sein Debüt in der 1. Bundesliga erlebte und 2002/03 die deutsche Meisterschaft feierte. Darüber hinaus glänzte er als Kopf und Punktesammler der Zweitligamannschaft von TuSLi.

Auf der Suche nach möglichst viel Erstliga-Spielzeit und neuen Erfahrungen spielte Schaffartzik von 2004 an bei mehreren Bundesliga-Clubs: 2004/05 für die Gießen 46ers, 2005/06 für sellbytel Nürnberg, 2006/07 für die EWE Baskets Oldenburg, 2007/08 für EnBW Ludwigsburg, 2008/09 erneut für Gießen und 2009/10 schließlich bei den New Yorker Phantoms Braunschweig. Bei der Europameisterschaft 2009 feierte er als Topscorer der deutschen Auswahl ein sensationelles Debüt im Nationalteam, das ihn europaweit ins Rampenlicht rückte. Bei der Weltmeisterschaft 2010 bestätigte er diese starke Leistung. Kurz darauf wurde er vom türkischen Erstligisten Türk Telekom Ankara verpflichtet. Nachdem Ankara Ende Dezember aus dem EuroChallenge ausgeschieden war und Schaffartzik aufgrund der Ausländerregelung in der türkischen Liga mit eingeschränkter Spielzeit rechnen musste, einigte er sich mit dem Club auf die vorzeitige Auflösung seines Vertrages. Damit machte er den Weg frei für die Rückkehr in seine Heimatstadt.

Heiko Schaffartzik ist in einer Basketballer-Familie aufgewachsen. Sein Vater Walter Schaffartzik war selbst mehrere Jahre beim ALBA-Vorgänger DTV Charlottenburg als Spieler und Trainer in der Bundesliga aktiv. Heute steht er als Ärztlicher Leiter des Unfallkrankenhauses Berlin weiterhin im regelmäßigen Kontakt mit den Albatrossen, u. a. bei den Behandlungen der tragischen Verletzungen von Matej Mamic und Demond Greene. Heikos jüngerer Bruder Kevin Schaffartzik spielt derzeit am Odessa Junior College in den USA.

image_1288779294890.png

Quelle: ALBA BERLIN

Die Wechselbörse 2017/18

Immer auf dem aktuellen Stand!

easyCredit Telekom TipBet Spalding Ranko Kinder plus Sport