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ALBA weiter auf Reisen: Am Mittwoch nach Braunschweig

ALBA weiter auf Reisen: Am Mittwoch nach Braunschweig

Nur drei Tage nach dem 69:71 in Bremerhaven steht für ALBA BERLIN am Mittwoch (12.10., 19:30 Uhr) in der Braunschweiger Volkswagenhalle schon das nächste Auswärtsspiel in der Beko BBL auf dem Programm. Kurz darauf, am kommenden Sonntag, müssen die Albatrosse dann in Hagen zum dritten Mal in Folge auswärts antreten.
Trainer Gordon Herbert, der sein Team immer noch in der Aufbauphase sieht, ist aber froh darüber, dass die Albatrosse nach einer so knappen wie ärgerlichen Niederlage schnell die Chance erhalten, es besser zu machen. Dabei denkt der Coach positiv: „Wir haben in Bremerhaven immerhin schon einmal ein Viertel lang richtig guten Basketball gespielt. Auf dieses dritte Viertel gegen die Eisbären können wir am Mittwoch aufbauen. Nur dürfen wir natürlich nicht noch einmal den schon kurz vor dem KO stehenden Gegner am Ende durch eigene Fehler wieder aufbauen.“

Genau diesen Fehler hatte ALBA im Schlussviertel in Bremerhaven gemacht: „Wir haben ihnen durch unnötige eigene Ballverluste leichte Körbe erlaubt. Mit neuem Selbstvertrauen gelangen ihnen dann auch wieder schwierige Würfe. Als dann auch die Zuschauer wieder ins Spiel kamen, war der Lauf nur noch schwer zu stoppen,“ analysiert Gordon Herbert die Niederlage und warnt: „Braunschweig ist wie Bremerhaven eine starke Heimmannschaft.“ Am ersten Spieltag fegten die Niedersachsen Phoenix Hagen mit 103:74 aus der Halle.

Dass mit den Braunschweigern in dieser Saison noch mehr zu rechnen ist als in der letzten Spielzeit, die die Phantoms als Fünfter abschlossen, wurde am Samstag deutlich, als man nur denkbar knapp 87:90 bei Bayern München unterlag. Für die in der dritten Saison vom ehemaligen ALBA-Spieler Sebastian Machowski trainierten Braunschweiger scheint sich auszuzahlen, dass man in der Vorbereitung vergleichsweise viele Testspiele gegen starke Gegner absolviert hat (Bilanz 8:4 Siege).

Durch hochkarätige Neuverpflichtungen ist der Braunschweiger Kader zudem vor allem in der Tiefe stärker geworden. So verleiht der aus Berlin an die Oker gewechselte Immanuel McElroy dem Braunschweiger Spiel mit seiner Defensivstärke durchaus eine neue Dimension. Mit „Mac“ und dem 35-jährigen LaMarr Greer (laut Trainer Machowski „ein Teamplayer, wie er im Buche steht“) können die Phantoms im Backcourt nun auf eines der erfahrensten Duos der Liga zurückgreifen.

Für den Spielaufbau lotste Trainer Machowski mit Stephen Dennis und Nick Williams zwei weitere Wunschkandidaten nach Braunschweig. Dennis, 2010 als bester Spieler der NCAA2 ausgezeichnet, spielt nach einem Jahr in der D-League zum ersten Mal in Europa, glänzte aber gleichwohl in den ersten beiden Spielen hinter Power Forward Rich Melzer (jeweils 18 Zähler) mit 16 bzw. 18 Zählern als zweitbester Werfer der Phantoms.

Der athletische Melzer ist im neuen Braunschweiger Team als exzellenter Rebounder und auch aus der Dreierdistanz gefährlicher Schütze die Speerspitze der starken und vergleichsweise groß aufgestellten langen Garde um die Center Kyle Visser (2,11) und Nick Schneiders (2,21). Für Mittwoch kündigen die Braunschweiger zudem das Bundesliga-Debüt eines weiteren starken Power Forwards, Branko Jorovic, an: Der ehemalige serbische Nationalspieler hatte die ersten beiden Saisonspiele wegen einer Verletzung verpasst.

Abgerundet wird Braunschweigs tiefer Kader durch zwei (zuweilen an der Dreierlinie heiß laufende) deutsche Rollenspieler. Während der als junger Spieler in Braunschweig aufgewachsene Kapitän Nils Mittmann das schon in der vierten Saison für die Phantoms tut, ist der beim TuS Lichterfelde und bei ALBA groß gewordene Berliner Robert Kulawick erst im Sommer aus Göttingen nach Braunschweig gewechselt.

NY Phantoms: Resultate der letzten fünf Wochen
03.09. Sopot/POL – Phantoms (Test) 54:71 (S) McElroy 10, Jorovic 10
07.09. Slupsk/POL – Phantoms (Test) 80:92 (S) Jorovic 18, Melzer 17
09.09. Pardubice/CZE – Phantoms (in Görlitz) 80:97 (S) Jorovic 14, Mittmann 11
10.09. Zielona Gora/POL – Phantoms (in Görlitz) 55:94 (S) Theis 21, Williams 12
11.09. Turow Zgorz./PoL – Phantoms (in Görlitz) 62:73 (S) Dennis 19, Visser 15
17.09. Göttingen – Phantoms (in Göttingen) 67:65 (N) Greer 19, Williams 13
18.09. Phantoms – Oldenburg (in Göttingen) 67:73 (N) Visser 20, Dennis 20
23.09. Phantoms – Gent/BEL (in Br’schwg.) 56:53 (S) Williams 15, Greer 12
24.09. Phantoms – Nymburk/CZE (in Br’schwg.) 58:81 (N) Grrer 16, Theis 11
25.09. Phantoms – Turow/POL (in Br’schwg.) 93:84 (S) Dennis 18, Mittmann 17
01.10. Bamberg – Phantoms (Champions Cup) 86:66 (N) Dennis 16, Melzer 15
03.10. Phantoms – Phoenix Hagen (Beko BBL) 103:74 (S) Melzer 18, Visser 16
08.10. Bayern München – Phantoms (BBL) 90:87 (N) Melzer 18, Dennis 18

ALBA-Bilanz gegen Braunschweig
49 Siege – 8 Niederlagen (in Berlin 26–2)
BBL: 38-6 / Playoff: 7-2 / Pokal 4-0
Höchster Sieg: 112:75 am 7. November 1999 in Braunschweig (Beko BBL)
Höchste Niederlage: 66:76 am 29. Oktober 2004 in Braunschweig (Beko BBL)

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