FB Twitter Instagram YouTube Google+
Albatrosse übermächtig: 70:94-Niederlage in der o2 World

Albatrosse übermächtig: 70:94-Niederlage in der o2 World

Die New Yorker Phantoms mussten dem kräftezerrenden Punktspielprogramm Tribut zollen. Die Mannschaft von Sebastian Machowski kam im vierten Auswärtsspiel in Folge beim Deutschen Serienmeister ALBA BERLIN mit 70:94 (24:48) unter die Räder. In der imposanten o2 World taten sich auf Seiten der Phantoms-Basketballer erneut LaMarr Greer (17 Punkte) aber auch Jason Cain (16) hervor. Eine gute Vorstellung bot darüber hinaus Neuzugang Uros Duvnjak, der es auf 11 Zähler brachte.
Die beim Rebound allzu überlegenen Albatrosse (41:21) kamen besser aus den Startlöchern als die Gäste aus Niedersachsen, bei denen, wie beim 82:78-Sieg in Göttingen vor zwei Tagen, Kevin Hamilton und Kyle Visser verletzt in die Partie gegangen waren. ALBA-Routinier Derrick Allen markierte nach vier Minuten das 9:3 für die Hauptstädter, so dass Phantoms-Coach Sebastian Machowski an früherer Wirkungsstätte die erste Auszeit nehmen musste. Doch auch nach dem Weckruf diktierte die Mannschaft von Muli Katzurin das Spielgeschehen, spielte sich einen 10-Punktevorsprung heraus: 15:5 (7.). Besonders die betonharte Verteidigung der Berliner stellte die beim Abschluss glücklosen Braunschweiger auch in der Folgezeit vor Probleme. Positiv: Uros Duvnjak kam kurz vor der Viertelpause aufs Feld und fackelte nicht lange: Mit seinem Treffer nach 50 Sekunden Einsatzzeit verkürzten die Löwenstädter zur Viertelpause.

Doch es sollte anschließend knüppeldick kommen: Berlins Bryce Taylor (16 Punkte bis zur Halbzeitpause) lief nun heiß, aber auch Yassin Idbihi war gegen seinen Ex-Klub nicht mehr zu halten. Nach einer Viertelstunde führte die Spreetruppe bereits mit 37:13 (15.). Die Trefferquote war bei der Machowski-Truppe bis zur Pause tief im Keller: Gerade einmal 6 von 17 Zweiern landeten im ALBA Korb (Dreier: nur 17 Prozent). Mit einem 24-Zählerrückstand ging es für die geknickten Okerstädter in die Kabine.

Nach dem Seitentausch legte Marcus Goree nach, seine fünf Punkte in Serie konnten aber auch nicht verhindern, dass die Hausherren weiter die Zügel fest in den Händen hielten. Mitte des dritten Viertels leuchtete bereits ein 57:36 auf der Anzeigetafel, ein Debakel kündigte sich an, als Berlin kurz vor dem Schlussviertel einen 30-Punktevorsprung herausgespielt hatte (72:42/29.).

Auch im letzten Abschnitt war kein Kraut gegen die wie im Spielrausch auftretenden Berliner gewachsen. LaMarr Greer hielt für Braunschweig noch die Fahne hoch, mit einem Dreier des Routiniers konnte das Gästeteam fünf Minuten vor Schluss zumindest zwischenzeitlich ein wenig Ergebniskosmetik betreiben: 80:56 (35.). Für die Wende war es zu spät, zudem zu abgeklärt brachte die Spreetruppe die Partie zu Ende.

Trainerstimmen zum Spiel

Sebastian Machowski: Es wirkt als ob wir nach dem anstrengenden, harten Sieg in Göttingen nicht ganz da waren. Mental war die Mannschaft nicht auf dem Weg zu siegen. Uns fehlten einfach die Mittel, um Berlin zu stoppen. Das war natürlich nicht was wir uns vorgenommen hatten. Es tut mir für die Fans und für das Team leid.

Muli Katzurin: Wir haben heute gut gespielt. Die Energie war da, auch die Qualität. Dem Team gelang ein starker Start. Alle haben gut und hart gespielt. Wichtig war es, Vertrauen vor den Auswärtsspielen zu bekommen. Wir haben unser Reboundproblem heute in den Griff bekommen und können sehr zufrieden sein.

New Yorker Phantoms: Thomas 7, Mittmann 2, Visser 7, Schneiders 1, Cain 16 (7 Rebounds), Greer 17, Duvnjak 11, Hamilton 2, Noch, Goree 7

ALBA BERLIN: Schultze 3, Schaffartzik 7, Rochestie 10, Allen 13, Raduljica 7, Dragicevic 2, McElroy 13, Staiger 6, Idbihi 13, Taylor 18

Telekombasketball.de

Alle Spiele LIVE und in HD!

easyCredit Telekom TipBet Spalding Kinder plus Sport