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Alles auf Null - es ist Playoff-Zeit

Alles auf Null - es ist Playoff-Zeit

Es die Zeit, die jeder Basketball-Fan liebt und für die jeder Basketball-Profi lebt: Die heißeste und entscheidende Saisonphase – die Playoffs! Am kommenden Samstag (30.4., 18 Uhr, o2 World) beginnt für ALBA BERLIN diese Endrunde um die Deutsche Meisterschaft mit einem ...
1303909574/img_Bryce_Taylor2_548.jpg... Heimspiel gegen die EWE Baskets Oldenburg. Alle ALBA-Fans sind dabei wie immer in den Playoffs aufgefordert, getreu dem Motto "Zeigt Gelb!" in gelben Outfits zum Spiel zu kommen.

Gegen die als Tabellensechster in die Playoffs startenden EWE Baskets Oldenburg genießen die Albatrosse als Dritter Heimvorteil und dürfen die Serie daher am Samstag in der O2 World eröffnen. In allen weiteren Begegnungen der mindestens drei, maximal fünf Spiele umfassenden Serie "best-of-5" wechselt das Heimrecht von Spiel zu Spiel. Die zweite Begegnung findet am 4. Mai (Mittwoch) in Oldenburg, Spiel drei am 7. Mai (Samstag, erneut um 18 Uhr) wieder in Berlin statt. Entschieden ist die Serie best-of-5, sobald ein Team drei Spiele gewonnen hat.

Das Duell der Meister der Jahre 2008 (ALBA) und 2009 (Oldenburg) und der Gewinner der letztjährigen Punktrunde 2009/2010 ist die wohl spektakulärste Paarung der ersten Playoff-Runde. In den anderen drei Paarungen treffen Titelverteidiger Bamberg (1.) auf Bremerhaven (8.), Frankfurt (2.) auf Göttingen (7.) und Quakenbrück (4.) auf Braunschweig (5.).

Muli Katzurin kann für die Playoffs zumindest wieder auf seinen Flügelspieler Immanuel McElroy hoffen. Der US-Guard ist am Montag wieder voll ins Teamtraining eingestiegen. McElroy hatte sich am 26.3. im Spiel gegen Bamberg eine Rückenverletzung (Lumboischialgie) zugezogen, die ihn zu einer vierwöchigen Pause gezwungen hatte.

ALBA stellt seine diesjährigen Playoffs nicht ohne Hintergedanken unter das Motto „Das Beste zum Schluss!“: Die Albatrosse wollen eine turbulente Saison mit einem Happy End abschließen. Dasselbe planen aber auch die Oldenburger, die zusammen mit ALBA zu Saisonbeginn von allen Experten noch als die gefährlichsten Herausforderer des Titelverteidigers Bamberg eingestuft wurden, diese Einschätzung mit sehr wechselhaften Leistungen zunächst aber lange nicht rechtfertigten. Der sechste Platz markiert für die EWE Baskets die schlechteste Platzierung der letzten vier Jahre.

Nach einigen personellen Wechseln (der ursprüngliche Spielmacher Nemanja Protic wurde durch den US-Amerikaner Eddie Gill, US-Forward Steven Smith durch den Serben Luka Bogdanovic ersetzt) hofft Oldenburgs Trainer Predrag Krunic nun auf eine konstantere Leistung seines Teams in der entscheidenden Saisonphase – eben auch auf „Das Beste zum Schluss“.

Dass sie das Potenzial haben, auch in dieser Saison wieder ganz oben mitzumischen, deuteten die Oldenburger dabei vor zwei Wochen ausgerechnet im Heimspiel gegen den Tabellenführer Brose Baskets an, den man am Rande einer Niederlage hatte (78:83) – in der Hinrunde waren die EWE Baskets im Dezember noch in Bamberg 66:101 unter die Räder gekommen. Die Oldenburger teilen somit auch in dieser Hinsicht einige Erfahrungen mit den Albatrossen, die allerdings das letzte direkte Duell am 26. Februar in Oldenburg mit 93:81 für sich entschieden haben. Das Hinspiel in Berlin am 31. Oktober – damals noch auf beiden Seiten in den ursprünglichen, inzwischen erheblich modifizierten Aufstellungen – gewann ALBA nach Verlängerung 77:75.

Der große Star der Oldenburger ist auch in dieser Saison wieder der athletische und vielseitige US-Forward Rickey Paulding. Dessen Dreierquote ist zwar im Vergleich zur Oldenburger Meistersaison von 45 Prozent auf 30 Prozent gesunken. Aber mit im Schnitt 13 Punkten bleibt er trotzdem Topscorer in einem Oldenburger Team, in dem der Litauer Mindaugas Lukauskis und der lange serbische Forward Luka Bogdanovic jetzt die sichersten Dreierschützen sind.

Auf der Spielmacherposition bilden der in der letzten Saison mit Bremerhaven zum besten Point Guard der Liga gekürte Louis Campbell und der NBA-erfahrene Eddie Gill (beide 32 Jahre alt) das routinierteste Spielmacher-Duo der Liga. Im Frontcourt gibt mit dem Serben/Bosnier Oliver Stevic einer der defensivstärksten Power Forwards der Liga den Ton an.

EWE Baskets Oldenburg: Resultate der letzten fünf Wochen
27.03. EnBW Ludwigsburg - EWE Baskets 89:96 (S) 29. Spieltag Beko BBL
08.04. EWE Baskets – BBC Bayreuth 87:60 (S) 30. Spieltag Beko BBL
10.04. EWE Baskets – Eisbären Br’haven 71:83 (N) 31. Spieltag Beko BBL
15.04. EWE Baskets – Brose Baskets 78:83 (N) 32. Spieltag Beko BBL
17.04. ratiopharm Ulm – EWE Baskets 86:91 (S) 33. Spieltag Beko BBL
23.04. EWE Baskets – Giants Düsseldorf 77:64 (S) 34. Spieltag Beko BBL

Gesamtbilanz gegen Oldenburg
25 Siege – 8 Niederlagen (in Berlin 16–1)
BBL: 17-5 / Playoff: 6-3 / Pokal: 2-0
Höchster Sieg: 105:60 am 25. Oktober 1998 in Oldenburg (Pokal)
Höchste Niederlage: 64:79 am 17. Februar 2007 in Oldenburg

Frühere Playoff-Serien gegen Oldenburg
2006 im Viertelfinale: ALBA (1) – EWE Baskets (8) 3:2
(102:92, 74:80, 83:77, 79:83, 110:82)
2008 im Halbfinale: ALBA (1) – EWE Baskets (5) 3:1
(86:79, 79:66, 73:79, 72:68)

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Quelle: ALBA BERLIN



Neustart unter Katzurin

EWE Baskets Oldenburg

Erfolgreicher Start, durchwachsener Mittelteil und energischer Endspurt – die Saison von ALBA BERLIN bescherte den Fans der Hauptstädter eine Achterbahnfahrt.

1303998812/img_Daniel_Hain.jpgDazu kam ein Trainerwechsel, Bewegung im Kader und eine furchterregende Niederlage beim Titelverteidiger. Hat der achtmalige Deutsche Meister von der Spree jetzt zur richtigen Zeit die passende Form gefunden? Die EWE Baskets werden es im Playoff-Viertelfinale erleben.

Mit acht Siegen aus den ersten neun Spielen starteten die Albatrosse in die Spielzeit 2010/2011, erreichten zudem absolut souverän das Top16 im Eurocup und ließen nicht unbedingt erahnen, dass nur kurze Zeit später ein mittlerer Sturm über dem Team hereinbrechen würde. Der kam in Gestalt von drei Niederlagen am Stück – darunter eine 52:103-Demütigung bei den Brose Baskets aus Bamberg.

Nach diesem Debakel konnte sich Headcoach Luka Pavicevic nur noch kurz im Amt halten, bevor die Verantwortlichen um Manager Marco Baldi die berühmte Reißleine zogen. Verpflichtet wurde dann in Muli Katzurin ein Trainer, dessen Name den meisten Fans in Deutschland eher nicht geläufig war. „Luka Pavicevic und Muli Katzurin unterscheiden sich in ihren Philosophien“, weiß Oldenburgs Trainer Predrag Krunic. „Katzurin liebt das schnelle Spiel und setzt auf viele Fastbreaks“, so der Bosnier.

Der Kader der Berliner ist spätestens nach der späten Verpflichtung von Taylor Rochestie und Miroslav Raduljica exzellent zu nennen. Eine tiefe Bank, viele offensive Waffen und große Individualkunst paaren sich zu einer Mischung, die Berlin wohl zum Hauptherausforderer von Meister Bamberg macht. Wenig überraschend, dass einem unrunden Saison-Mittelteil (6:7 Siege) ein starkes Finish folgte – zehn der letzten zwölf Begegnungen wurden gewonnen.

„Gegen Berlin darf man sich praktisch keine Fehler erlauben“, so Predrag Krunic. „Jeder Ballverlust wird direkt bestraft.“ Die Berliner Mannschaft ist in der Tat mit so viel Qualität besetzt, dass jeder Akteur auf Fehler des Gegners direkt und routiniert reagieren kann. Der nimmermüde Derrick Allen, der wurfgewaltige Julius Jenkins oder der quirlige Point Guard Rochestie (um nur einige zu nennen) – auf Oldenburg kommt einiges zu.

30.04.2011, 18.20 Uhr: ALBA BERLIN – EWE Baskets (live bei Sport1) 04.05.2011, 20.00 Uhr: EWE Baskets – ALBA BERLIN 07.05.2011, 18.00 Uhr: ALBA BERLIN – EWE Baskets (live bei Sport1)

Das Spiel am Samstag, 30. April, wird auch im Havana am Pferdemarkt in Oldenburg gezeigt. Karten für die Partie am 4. Mai gibt es unter www.ewe-baskets.de/tickets und an den Vorverkaufsstellen.

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Quelle: EWE Baskets Oldenburg
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