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Als Außenseiter nach Oldenburg

Als Außenseiter nach Oldenburg

Für die LTi GIESSEN 46ers steht das letzte Spiel im Jahr 2011 vor der Tür. Am Freitag gastiert die Mannschaft von Trainer Björn Harmsen in der Beko BBL bei den EWE Baskets Oldenburg. Sprungball in der EWE Arena ist um 20 Uhr. Die Reise zu diesem 15. Spieltag treten die LTi 46ers als krasser Außenseiter an.
„Oldenburg ist der große Favorit. Sie haben wieder tolle Spieler geholt und wurden vor der Saison zurecht als Meisterschaftskandidat betitelt“, weiß Björn Harmsen, wie er die Kräfteverhältnisse einzuordnen hat. Denn das, was die Niedersachsen aufs Feld bringen, kann sich durchaus sehen lassen. Getragen wird die Mannschaft von Predrag Krunic von ihrem Guard Bobby Brown. Der US-Amerikaner, der bereits in der NBA für die Sacramento Kings auf Körbejagd ging, ist deutlicher Topscorer seiner Mannschaft. 18 Punkte markiert Brown im Schnitt und ist damit der zweitbeste Punktesammler der Liga. Mit gleichzeitig 5,3 Assists ist der 1,88-m-große Guard auch in dieser Kategorie einer der Besten in der Beko BBL.

Insgesamt lebt der Meister von 2009 von seiner Starting-Five. Neben Brown scoren alle Starter im Schnitt zweistellig. Ronald Burell kommt neben 13,6 Punkten auch auf 5,7 Rebounds. Rickey Paulding markiert 12,9 Punkte, Kenny Hasbrouck landet im Schnitt bei elf Zählern und der ehemalige LTi 46ers-Akteur Adam Chubb ist für 10,2 Punkte und 7,7 Rebounds gut.

Trotz dieser hochwertig besetzten Mannschaft kam Oldenburg nicht gut in diese Spielzeit 2011/2012. Zwar gewann das Starensemble die ersten zwei Spiele gegen die FRAPORT SKYLINERS und BBC Bayreuth, doch es folgten drei Niederlagen in Folge gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig, Telekom Baskets Bonn und EnBW Ludwigsburg. Insgesamt scheint das neu formierte Team noch nicht zu hundert Prozent zusammengefunden zu haben. Nach zwischenzeitlich drei Siegen in Folge gingen die Baskets in Ulm (83:101) und gegen die Artland Dragons (81:99) als deutlicher Verlierer vom Feld. Zuletzt gab es gegen die WALTER Tigers Tübingen einen 91:69-Heimerfolg.

Viel Aufmerksamkeit will Björn Harmsen den Statistiken des Gegners aber nicht schenken. „Wir müssen auf uns schauen und was wir besser als zuletzt machen können! Wir müssen es schaffen, auch auswärts konstanter aufzutreten und die Verteidigungsleistung, die wir in der Osthalle zeigen, auch mal auswärts aufs Parkett bringen.“ Fraglich ist, ob der weiterhin angeschlagene Maurice Jeffers mitwirken kann. Der US-Amerikaner plagt sich seit mehreren Wochen mit einer Arthrose herum. „Das ist eine unbefriedigende Situation, aber er ist ein Veteran, da tauchen auch mal Probleme auf. Gegen Braunschweig haben wir den Ausfall aber gut kompensiert“, weiß Björn Harmsen, dass seine Jungs trotz des Ausfalls am Sieg schnupperten. In fremder Halle wird dies natürlich noch schwieriger – gerade gegen die hochwertig besetzte Mannschaft aus Oldenburg.

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