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Artland und Bonn feiern Siege - Oldenburg zieht in die TOP16-Runde ein

Artland und Bonn feiern Siege - Oldenburg zieht in die TOP16-Runde ein

Die Artland Dragons haben den Einzug in die nächste EuroChallenge-Runde gesichert. Gegen Keravnos Strovolou (Zypern) gewann die Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch 93:75 (45:42) und bleibt damit in der Gruppe H ungeschlagen. Vor 1.141 Zuschauern ...
1322593704/img_Adam_Hess_Artland_Dragons.jpg... taten sich die Quakenbrücker Basketballer lange Zeit schwer gegen die Gäste aus Südosteuropa, die das Spiel bis Mitte des dritten Viertels offen hielten. Erst im letzten Abschnitt spielten die Gastgeber ihre Überlegenheit aus und zogen davon. Beste Dragons-Werfer waren Anthony Hilliard und Anthony King mit je 17 Punkten. Für die Gäste aus Zypern punktete Ales Chan am häufigsten (19 Zähler).

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Nach einem Blitzstart der Gäste aus Zypern brachte King die Dragons mit einem Drei-Punke-Spiel (Korberfolg plus Freiwurf) erstmals in Führung (7:6/3. Minute). Die Koch-Truppe kam nun immer besser ins Spiel und zwang den Gästetrainer Panagiotis Yiannaras mit einem 7:0-Lauf zu seiner ersten Auszeit. Aber auch danach lief es für Keravnos nicht viel besser. Einen Dreier von Strahinja Dragicevic zum 18:11 konterte Johannes Strasser ebenfalls mit einem Treffer aus der Distanz zum 21:11 (7.). Mit einem Drei-Punkte-Spiel erhöhte Nathan Peavy den Dragons-Vorsprung zwei Minuten später auf 27:15. Zum Viertelende traf Chan noch einen Dreier für die Zyprer zum 30:20.

Im zweiten Abschnitt geriet das Spiel auf beiden Seiten etwas ins Stocken. Der Ex-Bonner Winsome Frazier brachte Keravnos mit einem Dreier auf 32:23 heran (13.). Nach einem unsportlichen Foul von King folgten vier Gäste-Punkte in Folge zum 36:29 (16.). Die Quakenbrücker waren nun von der Rolle, so dass William Hatcher und Chan zum 36:33 trafen. Anschließend drehte Hilliard auf und ließ seine Dragons mit sieben Punkten in Folge wieder auf zehn Zähler davonziehen (45:35/19.). Dieses Mal zeigte die Yiannaras-Auszeit Wirkung. Ein 0:7-Lauf der Zyprer sorgte für den 45:42-Halbzeitstand.

Nach der Halbzeitpause war die Partie wieder völlig offen. Frazier brachte die Südosteuropäer in der 23. Minute auf 49:48 heran. Dragons-Kapitän Fenn verschaffte seiner Mannschaft mit einem Drei-Punkte-Spiel zum 56:50 wieder etwas Luft (25.). Zwar war es wieder Frazier, der die Partie dieses Mal von jenseits der 6,75-Meter-Marke offen hielt (56:53), doch David Holston konterte zum 59:53. Die „Drachen“ legten nun wieder einen kurzen Zwischenspurt ein, den Holston mit einem weiteren Treffer aus der Distanz zum 66:54 abschloss (28.). Dieses Mal brach die Koch-Truppe zum Ende des Abschnitts nicht ein und ging mit einer 72:61-Führung ins Schlussviertel.

Die Dragons starteten mit einem Ballverlust und einem Foul in die letzten zehn Minuten, machten dies aber sofort wieder gut. Holston und Hilliard ließen die Dragons-Fans einen sehenswerten Alley-Oop bejubeln, gleich darauf wiederholte der US-Forward das Spiel nach Pass von Goran Jeretin (78:62/32.). Zwei weitere Drei-Punkte-Spiele von King später war der Widerstand der Zyprer endgültig gebrochen (87:66/34.). Die letzten vier Minuten brachte Koch die Ergänzungsspieler Florian Hartenstein, Acha Njei und Florian Doeinck auf das Parkett, was den Sieg aber nicht weniger deutlich ausfallen ließ.

Im zweiten Spiel der Gruppe H verlor Elan Béarnais Pau-Lacq-Orthez 67:75 gegen Szolnoki Olaj.

Stimmen zum Spiel:

Stefan Koch (Headcoach Artland Dragons):
„Wir hatten viel Respekt vor Keravnos. Sie sind ein sehr gut vorbereitetes und gut eingestelltes Team und haben es verdient, mit uns in die nächste Runde zu kommen. Vieles ist heute über Statistiken gesagt worden. Was mir daran überhaupt nicht gefallen hat, sind die 15 Offensiv-Rebounds, die wir abgegeben haben. Wir sind im Angriff gut in das Spiel gestartet, haben dann aber versucht die Dinge zu erzwingen, was sich auch auf unsere Verteidigung übertragen hat. Im dritten und vierten Viertel haben wir uns dann wieder gefangen. Wir sind froh, dass wir nach nur vier Spielen schon die nächste Runde erreicht haben.“

Panagiotis Yiannaras (Headcoach Keravnos Strovolou): „Es gibt nicht viel zu sagen über dieses Spiel. Wir wussten, dass es ein schweres Spiel werden würde, so dass wir versucht haben so zu spielen, wie wir immer spielen, mit einer guten Verteidigung. Das haben wir im zweiten Viertel getan, aber zehn Minuten reichen nicht aus, um ein Spiel zu gewinnen. Wir haben uns nicht so angestrengt wie wir es sollten, aber manchmal lernt man aus solchen Spielen mehr.“

Artland Dragons - Keravnos Strovolou 93:75 (45:42)

Die Viertel im Überblick:
30:20, 15:22, 27:19, 21:14

Artland Dragons: Hilliard (17 Punkte, 9 Rebounds), King (17), Jeretin (4), Strasser (10/2 Dreier), Njei, Holston (12/2, 9 Assists), Grünheid (4), Doeinck, Fenn (13/2), Peavy (14/1), Hartenstein (2).

Keravnos Strovolou: Moore (7), Pilavas (3), Frazier (10/2), Katsiamidis, Zaric (n.e.), Trisokkas (7, 8 Rebounds), Haanpää (6), Dragicevic (12/3), Manchache, Hatcher (11, 4 Assists), Chan (19/1).

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Quelle: Artland Dragons

Veilchen verpassen ersehnten Befreiungsschlag

BG Göttingen

1322593728/img_Sean_Evans_BG_Goettingen.jpgDie BG Göttingen muss weiterhin auf den lang ersehnten Befreiungsschlag warten. Trotz einer couragierten Leistung und einer späten Aufholjagd verlor das Team von Headcoach Stefan Mienack am Dienstagabend auch das vierte EuroChallenge Spiel gegen Armia Tiflis vor 1670 Zuschauern in der Sparkassenarena mit 61:69 (29:44). Erneut sorgte eine schwache Trefferquote aus dem Feld von lediglich knapp 33 Prozent für die Entscheidung. Die BG Göttingen bleibt somit Tabellenletzter in ihrer EuroChallenge Vorrundengruppe. „Auch heute haben wir es nicht geschafft über vierzig Minuten lang konstant unseren Basketball zu spielen, so wie wir es uns vorgenommen hatten. Das Team hat sich am Ende zwar noch einmal mit einer Energieleistung zurück ins Spiel gebracht, aber unter dem Strich hat es nicht gereicht“, bilanzierte Veilchen-Coach Stefan Mienack nach Spielende enttäuscht.

Zum Spielverlauf:

Die BG startete mit viel Engagement und Energie in das Match gegen den georgischen Meister. Paris Horne und Max Weber sorgten binnen der ersten Minute für eine 4:0-Führung der Veilchen. Doch in der Folgezeit kamen die Gäste aus Tiflis besser ins Spiel und gingen nach drei gespielten Minuten durch einen erfolgreichen Freiwurf des schwedischen Centerspielers Joakim Kjellbom das erste Mal mit 5:4 in Front. Der überragende US-Amerikaner Jeremy Richardson, mit 23 Punkten Topscorer der Partie, baute die Führung für Armia Tiflis auf 11:6 aus, bevor die Veilchen durch drei erfolgreiche Drei-Punkt-Würfe in Serie von Ahelegbe (2) und Bailey das Spiel wieder ausglichen (15:15/7.). Gaines sorgte dann mit einem erfolgreichen Korbleger für die knappe 19:17-Viertelführung der Gäste.

Auch die ersten Zähler in den zweiten zehn Minuten gingen auf das Konto der Georgier. Antoli Boisa schraubte die Führung der Gäste per Dreier auf 22:17 hoch, ehe BG-Guard Kyle Bailey sein Team nochmal mit 19:22 in Schlagdistanz brachte. In den kommenden Minuten taten sich die Veilchen im Angriff jedoch sehr schwer mit der Zonenverteidigung des Armeesportclubs aus Tiflis. Die BG ließ viele Würfe liegen – die Georgier hingegen nutzten die offensive Durststrecke der Veilchen und zogen Punkt um Punkt davon. Insbesondere beim Rebounding demonstrierte Armia Tiflis seine Stärke, sammelte in der ersten Hälfte insgesamt zehn Offensiv-Rebounds und ging durch einen erfolgreichen Dreier in letzter Sekunde von Richardson mit einer 44:29-Führung in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Hälfte ergab sich den Zuschauern in der Sparkassen-Arena zunächst kein verändertes Bild. Die Veilchen taten sich nach wie vor schwer im Angriff und Richardson traf aus der Distanz weiterhin scheinbar nach Belieben. Nach 27 Minuten lag die BG bereits mit 35:55 im Hintertreffen, bevor die Veilchen nochmals die Intensität und Aggressivität in der Defense spürbar erhöhten. Insbesondere bei den Rebounds griff das Heimteam nun beherzter zu und erlaubte dem Gäste-Team nur noch zwei Offensiv-Rebounds in der zweiten Hälfte. Philipp Noch verkürzte per Dreier zum Viertelende auf 41:55 und ließ die Zuschauer doch noch auf eine verspätete Trendwende hoffen.

Im finalen Viertel knüpften die Hausherren dann auch an den letzten Minuten des dritten Spielabschnitts an und kämpften sich, angetrieben von Kraftpaket Sean Evans, immer dichter an den georgischen Meister heran. Als Kyle Bailey zwei Minuten vor Schluss durch seinen zweiten erfolgreichen Drei-Punkt-Wurf seine Farben auf 57:64 heranbrachte und Max Weber kurz darauf auf 59:64 verkürzte, keimte nochmals Hoffnung auf. Doch die Gäste aus Tiflis präsentierten sich nach den anschließenden „Stop the Clock Fouls“ der Veilchen und den daraus für sie resultierenden Freiwürfen routiniert und abgeklärt und sicherten sich somit ihren dritten Sieg im vierten EuroChallenge Spiel.

Punkte BG Göttingen: Evans 12, Bailey 8, Ahelegbe 12, Horne 4, Noch 8, Weber 7, Sykes 7, Mafra 3.
Punkte Armia Tiflis: Richardson 23, Boisa 6, Kvimsadze, Thomas 12, Kjellbom 11, Diaz 4, Sakvarelidze 3, Gaines 10, Freije.

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Quelle: BG Göttingen

Minsk geschlagen, direkten Vergleich gewonnen

Telekom Baskets Bonn

1322684800/img_Jared_Jordan_Telekom_Baskets_Bonn.jpgZum Auftakt der Rückrunde in der FIBA EuroChallenge haben die Telekom Baskets Bonn einen 93:81 (20:18, 29:19, 25:25, 19:19)-Sieg über die Mannschaft von BC Minsk 2006 errungen - damit gewannen die Rheinländer nach der 71:79-Hinspielniederlage auch den direkten Vergleich. Das Team von Cheftrainer Michael Koch legte mit einem starken zweiten Viertel den Grundstein zum Erfolg und hat weiterhin alle Chancen auf den Einzug in die nächste Runde. Durch das am Dienstagabend vorangegangene 83:81 von Türk Telekom Ankara über Pinar Karsiyaka Izmir stehen alle Mannschaften in der Tabelle mit einer Bilanz von je zwei Siegen und zwei Niederlagen da.

Auf Seiten der Baskets avancierte Jared Jordan mit 20 Punkten zum Topscorer, der auch die Statistik bei den Assists (7) und Rebounds (6) anführte. Für Minsk legte Allaksandar Kudrautsau 23 Zähler auf. Bereits am kommenden Samstag (3.12.2011, 20:00 Uhr) geht es für Bonn mit der Auswärtspartie bei den WALTER Tigers Tübingen weiter. Ob Headcoach Michael Koch dann schon wieder auf den angeschlagenen Benas Veikalas (Muskelfaserriss im Oberschenkel) zurückgreifen kann, wird sich erst kurzfristig entscheiden.

Die Telekom Baskets Bonn erwischten vor 4.000 Zuschauern im Telekom Dome einen guten Start. Dank Dreiern durch Simonas Serapinas, Jared Jordan und Fabian Thülug setzten sich die Hausherren früh ab (16:9, 6. Minute). Der weißrussische Meister antwortete ebenfalls aus der Distanz und kämpfte sich so bis zum Viertelende wieder heran (20:18, 10. Minute). Das Mittel der Wahl blieb aus Bonner Sicht auch zu Beginn des zweiten Abschnitts der Wurf von Außen. Jared Jordan und Zvonko Buljan legten von jenseits der 6,75 Meter-Linie erfolgreich nach, ehe Chris Ensminger nach einem angedeuteten Handover mit zwei harten Dribblings gen Korb zog und per Dunking abschloss (30:20, 13. Minute). Durch seinen Dreier hatte Buljan scheinbar Feuer gefangen, suchte in der Folge öfters den von Coach Koch geforderten Weg ans Brett und sorgte beinahe im Alleingang dafür, dass der Vorsprung zunahm (47:32, 19. Minute).

Nach dem Seitenwechsel behielten die Baskets den Schwung der ersten Halbzeit bei und starteten mit einem 7:2-Lauf weiter durch. Allen voran Youngster Fabian Thülig wusste an beiden Enden des Feldes zu gefallen und setzte viele Akzente, die das Publikum sowie seine Mannschaftskollegen mitrissen (67:48, 27. Minute). Die Gäste ließen jedoch nicht locker, setzten nach, konnten jedoch nicht die magische Zehn-Punkte-Marke knacken (74:62, 30. Minute). Bonn gelang es sich nochmals weiter abzusetzen, so dass früh klar war, dass es für Minsk in den Schlussminuten nur noch um den Gewinn des direkten Vergleich gehen würde. Ein Dreier von Rostislav Vergun ließ den Telekom Dome erzittern (85:75, 36. Minute), doch ein geschlossen hinter den Gastgebern stehendes Publikum hauchte Bonn auf den letzten Metern nochmals Energie in der Verteidigung ein. Schließlich war es Jared Jordan vorbehalten, den Sieg und den Gewinn des direkten Vergleichs an der Freiwurflinie unter Dach und Fach zu bringen.

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Quelle: Telekom Baskets Bonn

EWE Baskets ziehen ins Top16 ein

EWE Baskets Oldenburg

1322684843/img_Ronald_Burrell_EWE_Baskets_Oldenburg.jpgToller Erfolg für die EWE Baskets Oldenburg: Bereits nach vier Spielen in der EuroChallenge hat sich der Beko Basketball-Bundesligist für das Top16 qualifiziert. Gegen den slowakischen Vizemeister und aktuellen Tabellenführer setzten sich die Gastgeber vor 1950 Zuschauern in der EWE ARENA mit 88:79 durch. Adam Chubb und Ronnie Burrell waren mit jeweils 17 Punkten Topscorer bei den Baskets, während Denis Clemente 22 Zähler für Nitra sammelte. Im aktuell gut gefüllten Programm geht es für die Huntestädter an diesem Sonntag daheim weiter: Dann gastiert ab 18 Uhr Aufsteiger s.Oliver Baskets in Oldenburg.

Der sechste Pflichtspielsieg der Baskets war am Mittwochabend zu keiner Zeit gefährdet. Die Hausherren hielten Nitra ab dem zweiten Viertel auf vergleichsweise deutlicher Distanz, vergaßen trotz ihrer Überlegenheit in Halbzeit zwei allerdings, den Gegner entschiedener in die Schranken zu weisen. Die Slowaken, bei denen das Trio Clemente, Mamadi Diane und Robert Vaden (je 18) herausragte, erwiesen sich als zäher Gegner, der zwar keine echte Chance hatte, das Ergebnis entscheidend zu verknappen, sich aber auch nie hängen ließ.

Baskets-Headcoach Predrag Krunic nutzte die Gelegenheit, die Spielzeit auf viele Schultern zu verteilen. Schon am Ende des dritten Viertels hatten gleich neun Akteure mindestens zehn Minuten gespielt, alle trugen sich in die Korbschützenliste ein. „Wir hatten zweimal die Chance, uns mit 20 Punkten und mehr abzusetzen, haben das aber durch Unkonzentriertheiten versäumt und Nitra zurück ins Spiel kommen lassen. Unser Ziel, in die zweite Runde einzuziehen, haben wir nun aber erfreulich früh erreicht“, resümierte Krunic.

Für die 25 mitgereisten Gästefans hielten die Baskets noch eine Überraschung bereit: Die Cheerleader überreichten der stimmungsvollen Gruppe kleine Präsente, um die lange Rückreise in die Slowakei zu versüßen.

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Quelle: EWE Baskets Oldenburg

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