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Auch in Ulm Chance auf Sieg erarbeiten

Auch in Ulm Chance auf Sieg erarbeiten

Eine Woche nach der bitteren 69:70-Niederlage gegen die EWE Baskets Oldenburg müssen die LTi GIESSEN 46ers am Samstag (12. Februar) auf den Ulmer Kuhberg. In einer Auswärtspartie des 22. Beko BBL-Spieltages treten die LTi 46ers bei ratiopharm Ulm an, der Sprungball in der altehrwürdigen Kuhberghalle steigt um 19 Uhr.
Nein, das obligatorische Videostudium des letzten Spiels sei diesmal nicht einfach gewesen, ließ Steven Key am Donnerstag zu Beginn des Vorschaugesprächs die heimischen Pressevertreter wissen. „Es war hart nochmal erleben zu müssen, wie wir die zwei Punkte, die wir uns verdient hatten, in den Schluss-Sekunden doch noch abgegeben haben“, trauerte der Cheftrainer der LTi 46ers dem verpassten Sieg gegen die EWE Baskets hinterher. Am Montag im Training sei seinen Schützlingen aber schon wieder ein Lächeln über die Lippen gegangen, wenngleich dieses aufgrund des spielentscheidenden Drei-Punkte-Spiels von "Lou" Campbell 1,7 Sekunden vor dem Ende ein wenig gequält gewirkt habe.

Das Positive, das man aus dem Oldenburg-Spiel mitnehmen konnte, hat Key zufolge aber dafür gesorgt, dass die positive Grundstimmung im Team auch in dieser Trainingswoche erhalten geblieben ist. „Die Jungs waren nicht verzweifelt. Sie wussten, dass sie eine gute Leistung gezeigt und eigentlich genug gemacht haben, um einen starken Gegner zu bezwingen. Für die Zukunft wissen wir, dass wir uns in solch knappen Spielen am Ende nicht auf andere Dinge verlassen sollten, sondern unserer Schicksal in die eigenen Hände nehmen müssen.“

Dass den LTi 46ers morgen in Ulm eine ganz schwere Aufgabe bevorsteht, zeigt ein Blick auf die Ergebnisse der letzten Wochen. In der Kuhbergalle konnten die Ulmer in diesem Jahr sowohl die DEUTSCHE BANK SKYLINERS (87:82) als auch die New Yorker Phantoms Braunschweig (85:71) in die Knie zwingen, die Playoffplätze sind für den drei Siege mehr als die 46ers aufweisenden Tabellenzwölften noch in Reichweite. „Nur weil wir gegen den Tabellensechsten Oldenburg gut gespielt haben und fast gewonnen hätten, bedeutet das nicht, dass wir jetzt selbstverständlich auch in Ulm gewinnen. Die Mannschaften sind sehr eng beisammen. Wenn wir gegen Ulm in der Verteidigung aber die selbe Leistung zeigen wie gegen Oldenburg dann sollten wir uns gegen Ende der Partie eine ebenso gute Chance auf einen Sieg erarbeitet haben wie am letzten Samstag“, setzt Steven Key auf den Trend, der in den Spielen unter seiner Leitung bislang stetig nach oben gezeigt habe.

Ulms Head Coach Mike Taylor hat bei der Zusammenstellung der Mannschaft einmal mehr einen guten Riecher bewiesen, nach einem schwachen Saisonstart (0:8 Punkte) mit der Nachverpflichtung von Roderick Trice Ende Oktober das letzte noch fehlende Puzzlestück hinzugefügt. Der 2,11 Meter große Center John Bryant ist mit 14,4 Punkten und 10,9 Rebounds pro Spiel mit großem Vorsprung auf den zweitplatzierten DaShaun Wood (DEUTSCHE BANK SKYLINERS) der effektivste Akteur der Liga, die deutschen Nationalspieler Robin Benzing (15,5 Punkte) und Per Günther (12,6 Punkte) sowie der mit Allround-Qualitäten ausgestattete Trice (10,5 Punkte, 5,6 Rebounds, 2,3 Assists, 1,2 Steals) weisen ebenfalls einen zweistelligen Saisonpunkteschnitt auf.

„Ulm bevorzugt eine schnelle Spielweise. Mit Bryant haben sie eine Waffe unter dem Korb, von der alles ausgeht. Sie gehören zu den Teams, die es gerne haben, wenn die Trefferquoten aus dem Feld bei beiden Teams nicht so hoch sind, die im Spiel lieber 15-mal mehr anstatt mit einer hohen Quote werfen“, weiß Steven Key, der die folgende Marschroute vorgibt: „Das Beste, um eine Mannschaft zu bremsen die schnell spielen möchte ist, selber gegen sie zu punkten, sie vom Korb wegzuhalten und die Ballverluste zu limitieren.“ Wichtig sei die Anfangsphase. Key: „Ich habe den Spielern in der Videoanalyse gesagt, dass wir den Ulmern genau die gleiche starke Botschaft übersenden müssen wie zu Beginn der letzten Partie den Oldenburgern, die wir zu Turnovern und Notwürfen mit Ablauf der Angriffsuhr gezwungen haben: Hey ihr, wir sind bereit, wir sind gewillt unseren Gameplan konsequent abzuarbeiten und zwar über das gesamte Spiel hinweg.“

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