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Auf zu feurigen Ufern

Auf zu feurigen Ufern

Nach dem stimmungsvollen Auftakt der Saison mit dem 80:76-Sieg über den FC Bayern München steht für die Telekom Baskets Bonn die nächste Reifeprüfung auf dem Programm. Am 2. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga-Saison 2011/2012 geht es für die Mannschaft von Trainer Michael Koch per Kurztrip an die Volme, wo Phoenix Hagen zum sportlichen Kräftevergleich bittet. Seit dem Aufstieg der Westfalen in die Beletage ist es das fünfte Aufeinandertreffen der beiden NRW-Klubs - bis dato gingen die Baskets in drei der vier Partien als Sieger vom Parkett.
Aufwühlend war nicht nur das Bonner Saisondebüt, auch Hagen erlebte einen emotionalen Start in die frisch angebrochene Spielzeit. Beim Auswärtsspiel in Braunschweig setzte es für Phoenix eine herbe 74:103-Pleite, die absolut nicht nach dem Geschmack von Headcoach Ingo Freyer war. Allerdings fehlte den aus der Asche Neugeborenen der erst kürzlich verpflichtete Jason Crowe. Der 35-jährige US-Amerikaner hat im Wochenverlauf die Freigabe seines alten Vereins Waikato Pistons erhalten und ist für die Partie gegen Bonn einsatzberechtigt. Im neuseeländischen Oberhaus legte der Point Guard zuletzt beeindruckende 12,0 Punkte, 5,0 Rebounds sowie 6,7 Assists pro Partie auf. Auf diese Allround-Fähigkeiten setzte Freyer, der auch 2011/2012 einen schnellen Spielstil favorisiert.

Die Telekom Baskets Bonn haben sich nach dem Overtime-Thriller am Tag der Deutschen Einheit einen Tag Pause gegönnt, ehe sie ab Mittwoch in die Vorbereitung auf das Hagen-Spiel einstiegen. Für Cheftrainer Michael Koch ist es von besonderer Bedeutung, dass seine Schützlinge mit vollem Akku an die Volme reisen. „Hagen schlägt bekanntlich ein hohes Tempo an, da müssen wir von Anfang an hellwach und vor allem topfit ein“, schaut Koch voraus. „Uns erwartet ein vollkommen anderer Stil als noch gegen München.“ Dem Cheftrainer kommt es darauf an, dass sein Team in der Verteidigung mit einer neuen Strategie das Tempo der Begegnung kontrolliert. „In der eigenen Hälfte werden wir anders rotieren müssen, als es noch am Montag der Fall war“, so Koch. „Und der Hagener Angriff ist erst dann beendet, wenn wir den Rebound in Händen halten - Phoenix geht ungemein aggressiv zum offensiven Brett.“
Bei den Baskets hat die 45-Minuten-Schlacht gegen die Bajuwaren keinerlei nennenswerte Blessuren hinterlassen, so dass Koch am Wochenende auf seinen kompletten Kader zurück greifen kann.
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