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Auswärts-Negativserie hat auch in Bremerhaven Bestand

Auswärts-Negativserie hat auch in Bremerhaven Bestand

Auch Bremerhaven war für die s.Oliver Baskets keine Reise wert: Im Eisbären-Käfig unterlag der Aufsteiger am 15. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga nach einer schwachen zweiten Halbzeit mit 71:79 (38:31). Beste Punktesammler der Würzburger bei der 6. Auswärts-Niederlage in Folge waren Ricky Harris mit 19 und John Little mit 15 Punkten.
Es war kein schöner Abschluss des insgesamt sehr erfolgreichen Jahres 2011 für die s.Oliver Baskets. Auch ein Vorsprung von 15 Punkten nach souveränen ersten 18 Spielminuten reichten nicht, um den Auswärtsfluch endlich zu besiegen und den ersten Sieg in fremder Halle seit dem 8. Oktober einzufahren. Die Unterfranken starteten mit dem Selbstbewusstsein des Heimsiegs gegen den FC Bayern München in die Partie und zwangen Eisbären-Trainer Doug Spradley schon in der 4. Minute beim Spielstand von 2:9 aus Sicht der Gastgeber zur ersten Auszeit.

Im Anschluss kämpften sich die Norddeutschen zunächst wieder auf 8:9 heran, ehe Baskets-Topscorer Ricky Harris seinen ersten Auftritt der Partie hatte: 10 der letzten 12 Würzburger Punkte des ersten Viertels erzielte der 24-Jährige, beim Spielstand von 14:21 ging es in die Viertelpause. Auch im zweiten Spielabschnitt hatten die Würzburger zunächst alles im Griff. In der 14. Spielminute holte Chris Kramer per Korbleger und Bonus-Freiwurf den ersten zweistelligen Vorsprung (16:26), zwei Minuten vor dem Seitenwechsel erhöhte Ricky Harris mit seinem dritten Dreier auf 23:38 – die höchste Gäste-Führung der Partie.

Doch die Eisbären waren nicht gewillt, sich ohne Gegenwehr ihre Krallen stutzen zu lassen und starteten noch vor der Halbzeit mit einem 8:0-Lauf die Aufholjagd – 31:38 der Spielstand nach 20 Minuten. Und schon vor der Pause hatte sich angedeutet, dass die Baskets-Spieler mit Ausnahme von Ricky Harris im hohen Norden nicht das richtige Zielwasser getrunken hatten: Nur 4 von 16 Würfen aus der Dreier-Distanz gingen in den ersten beiden Vierteln rein.
„Wir haben heute zwei Gesichter gezeigt. In den ersten 18 Minuten haben wir sehr gut gespielt, aber in den letzten zwei Minuten der ersten Halbzeit haben wir komplett das Momentum verloren“, sagte Baskets-Trainer John Patrick nach dem Spiel: „In der zweiten Halbzeit hat Bremerhaven dann Zonenverteidigung gespielt und wir haben von außen nicht mehr getroffen. Die Eisbären haben verdient gewonnen.“

Selbst völlig offene Dreipunktewürfe wollten nach der Pause nicht mehr in den Eisbären-Korb. Alle acht Dreier-Versuche im dritten Viertel gingen daneben, und auch im letzten Spielabschnitt dauerte es bis zur 37. Minute, ehe Ben Jacobson den ersten Baskets-Dreier der zweiten Halbzeit traf. Die Gastgeber konnten die Würzburger Offensiv-Flaute im dritten Spielabschnitt zu einem 17:0-Lauf nutzen und gingen in der 26. Minute zum ersten Mal in Führung.
51:51 lautete der Spielstand nach 30 Minuten. Nachdem Chester Frazier dann in der 34. Minute sein 5. Foul kassiert hatte, machten die Eisbären den Sack endgültig zu: Angeführt von Chris McNaughton (13 Punkte in der zweiten Halbzeit) und Mike Smith (11 Punkte in den letzten 7 Spielminuten) zogen die Hausherren auf 77:63 davon, ehe Ricky Harris mit zwei Dreiern in der Schlussminute noch Ergebniskosmetik betreiben konnte.

Nur zwei Tage Pause bleiben den s.Oliver Baskets jetzt bis zur nächsten schweren Aufgabe: Am Montag starten sie mit dem Heimspiel gegen ALBA Berlin ins neue Jahr. Sprungball in der ausverkauften Würzburger s.Oliver-Arena ist um 19 Uhr.

Die Statistik zum Spiel:
Eisbären Bremerhaven – s.Oliver Baskets 79:71 (14:21, 17:17, 20:13, 28:20)

Für die s.Oliver Baskets spielten:
Ricky Harris 19 Punkte/5 Dreier, John Little 15/1, Ivan Elliott 9, Jason Boone 9 (6 Rebounds), Chris Kramer 6, Chester Frazier 5, Ben Jacobson 5/1, Robert Tomaszek 3, Alex King, Oliver Clay, Maximilian Kleber.

Bremerhaven:
Anthony Smith 17/1, Terell Everett 14/1 (9 Rebounds, 7 Assists), Jason Cain 14, Chris McNaughton 13, Mike Smith 11/2, Zachary Peacock 7, Anthony Canty 2, Alex Gordon 1, Jermain Raffington.

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