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Bamberg kassiert 78:79-Niederlage gegen Malaga - Rückschlag im Kampf um die TOP16-Runde

Bamberg kassiert 78:79-Niederlage gegen Malaga - Rückschlag im Kampf um die TOP16-Runde

Vier Viertel lang fehlten den Brose Baskets nur Sekunden, um an Unicaja Malaga vorbeizukommen, in jedem Spielabschnitt gelangen den Gästen quasi mit der Sirene Punkte, die am ...
1320359571/img_Marcus_Slaughter_Brose_Baskets.jpg... Schluss den Ausschlag zur hauchdünnen und vermeidbaren 78:79 (38:42)-Heimniederlage gaben. 13 Offensivrebounds für die Gäste brachen den Oberfranken vor ausverkauftem Haus ebenso das Genick wie das verschlafene zweite Viertel (11:20), das als einziges nicht an die Gastgeber ging.

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Roberts, Gavel, Jacobsen, Suput und Slaughter, dasselbe Quintett also wie gegen Zagreb vor zwei Wochen, sollte einen ähnlichen Start wie damals fabrizieren, Fitch, Valters, Darden, Zoric und Freeland wollten dies auf Seiten Malagas verhindern.

Zumindest die ersten Punkte gingen an die Gäste, Freeland hatte unter dem Korb nach gutem High-Low mit Zoric keine Mühe, Roberts glich per Sprungwurf aus. Bambergs Aufbau erzielte auch die nächsten Zähler seines Teams zum 5:4, ehe er Jacobsen in der Ecke sah, dessen Dreierversuch ebenfalls sein Ziel fand.

Jeder durfte mal bei den Gastgebern, Gavel per Dreier und Slaughter mit zwei Dunkings nach Traumpässen von Suput schraubten den Spielstand auf 15:6. Fünf Minuten waren da gespielt und Malagas Bank ersparte es die TV-Auszeit selbst eine beantragen zu müssen, nachdem man sich von aggressiveren Gastgebern nach holprigem Start beider Teams hatte überrumpeln lassen.

Freeland und Darden machten den Score zweistellig, Gavel und Slaughter kurz später aber auch die Bamberger Führung. Zwei schnelle Fouls, die einzigen Pfiffe im gesamten Spiel, bremsten dann den bis dahin überragenden Roberts aus, mit ihm ging auch die Ordnung aus dem Bamberger Spiel. Sieben Punkte am Stück zum 24:20 verbuchte Malaga, bis Jenkins beim erfolgreichen Sprungwurf gefoult wurde und auch noch den Bonuswurf eintütete. Weil Pleiß sich etwas zu leicht einen eigentlich schon gesicherten Rebound am eigenen Brett klauen ließ, kamen die Andalusier nach zehn Minuten auf 27:22 heran.

Vier Offensivrebounds hatten die Männer in den grünen Jerseys sich nach 25% der Spielzeit geangelt, der nächste ging aber auf Bambergs Konto, als Tucker Jenkins' Fehlwurf durch die Reuse bugsierte. Diese Aktion konnte aber nicht kaschieren, dass der Wind sich drehte. Viel zu leichte Punkte gestatte man den Spaniern, während man selbst halbgare Abschlusschancen wahrzunehmen versuchte. Folgerichtig wechselte die Führung in der 13. Spielminute, Zorics Korbleger stand symptomatisch für die in dieser Phase unkonzentriert wirkende Vorstellung des deutschen Vertreters in der Königsklasse.

1320359537/img_Julius_Jenkins_Brose_Baskets.jpgBeide Mannschaften streuten Zonenverteidigungen ein, das Spiel entwickelte sich zu einer zäheren Angelegenheit und Bamberg vernachlässigte weiter den Defensivrebound sträflich.

Wohl auch die Wut darüber, dass dies Sinanovic einen leichten Dunking ermöglicht hatte, stachelte Slaughter zu einer unglaublichen Aktion an. Bambergs Center fing die Kugel am Zonenrand und tat mit dem 2,21m-Mann das, was man in den USA „aufs Poster bringen“ nennt.

35:34 gingen die Brose Baskets in der 18. Minute wieder in Front, Garbajosa mit all seiner Ausgefuchstheit und Valters offen an der Dreierlinie drehten den Spieß aber zum 35:40 um. Jacobsen schaffte den Anschluss, doch die Pausensirene zeigte Bambergs Dilemma, denn Fitch konnte den Ball nach zwei Fehlwürfen im Nachfassen zum 38:42 versenken.

Nur einen Freiwurf wies die Statistik zur Pause für Bamberg aus, deutlich zu wenig und ein Zeichen fehlenden Engagements in der Zone, wo man wie befürchtet von den Big Men des Gegners ziemlich abgekocht worden war. So ging es zunächst auch weiter, Freeland warf sich in den zweistelligen Punktebereich und auch Zoric hatte freies Geleit. Nicht einmal ansatzweise schien man in der Lage, die Anspiele auf die langen Leute zu stören, geschweige denn zu unterbinden. Offensive Energieleistungen hielten die Mannschaft im Spiel, die Defensive hingegen wirkte nicht existent. Beim 46:52 intervenierte Fleming per Auszeit, die Körpersprache seiner Mannen konnte weder ihm noch den 6800 Zuschauern wirklich gefallen.

Roberts versuchte es, ging endlich einmal furchtlos zum Brett, holte sich zwei Freiwürfe und besorgte den Anschluss zum 48:53. Der Schwung verpuffte allerdings sofort wieder, Jenkins zog den Dreierversuch vor, verwarf und Zoric stellte per Dreipunktspiel Malagas bis dahin höchsten Vorsprung her. Gavel hatte die Antwort, Roberts versenkte eine Bogenlampe und Jenkins stellte auf 55:58. Der Glaube schien zurück in der Domstadt. Mit vereinten Kräften angelte man sich einen Offensivrebound, Roberts lief mit dem Ball kreuz und quer übers Feld, bis er schließlich die Lücke fand und das 59:60 markierte. Jenkins holte von der Freiwurflinie kurzzeitig die Führung zurück, doch zur Überraschung vieler vollstreckte Sinanovic mit der Sirene blitzsauber per Dreier zum 61:63.

1320359601/img_Anthony_Leon_Tucker_Brose_Baskets.jpgNoch war nichts verloren für die Franken, für die Tibor Pleiß mit einem Block gegen Rowland das nächste Highlight verantwortete. Vorne verfiel man in falsche Muster, ließ sich zu überhasteten Aktionen hinreißen und kassierte hinten durch Rodriguez den Dreier. Gavel schaffte den Anschluss, doch trotz bester Gelegenheiten für die Heimmannschaft war Freeland der nächste Korbschütze. Jenkins feuerte einen erfolgreichen Dreier ab, Malaga fand in 24 Sekunden keine Lösung und Karsten Tadda netzte aus der Ecke trotz Foul zum 69:68 ein, der die Massen elektrisierte. Auch der Freiwurf saß, Malaga glich in der 36. Minute aber zum 70:70 aus und ging kurz darauf wieder in Führung. Tadda war erneut zur Stelle, aber wieder setzte sich ein grüner Akteur am Brett durch. Unentschieden 74:74 ging es in die letzten zwei Minuten, wo ausgerechnet Roberts einen freien Dreier nicht verwerten konnte und Freeland einen Freiwurf für die erneute Führung einnetzte.

Slaughter tat es ihm für den erneuten Ausgleich gleich, Fitch verwarf von weit außen und Slaughter stellte den Block für Jacobsen etwas zu vehement. Roberts schickte Valters an die Linie, der zweimal traf bei noch 25,2 Sekunden Restspielzeit. Erneut war es Roberts, der das Vertrauen bekam, und diesmal lieferte er in gewohnter Manier ab. 13,3 Sekunden verblieben, als sein Dreier zum 78:77 durch den Ring gezischt war, nun waren die Gäste wieder am Zug. Ein Offensivrebound gab Rodriguez den Ball nach einem viel zu kurzen Valters-Dreier in die Hände und der traf eine schwere Bogenlampe zum 78:79. Vier Sekunden verblieben, Roberts bekam den Ball, zielte aber deutlich zu weit nach links.

Die weiteren Spiele:

KK Zagreb - ZSKA Moskau 47:89
Panathinaikos Athen - Zalgiris Kaunas 04.11.

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Quelle: COURT-VISION.de für Brose Baskets

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