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Bamberg trifft am Mittwoch auf schwäbische Effizienz - ratiopharm ulm zu Gast

Bamberg trifft am Mittwoch auf schwäbische Effizienz - ratiopharm ulm zu Gast

ratiopharm ulm heißt der Gegner der Brose Baskets am morgigen Mittwoch um 19:30 Uhr in der Stechert Arena. Ebenso wie die Brose Baskets sind die Ulmer in der noch jungen Beko BBL-Saison bisher ungeschlagen, haben dabei aber bereits ein Spiel mehr auf dem Konto.
1318342314/img_Anthony_Leon_Tucker_Brose_Baskets.jpgAm letzten Wochenende mussten die hoch gehandelten Artland Dragons in Ulm eine Niederlage wegstecken. Schon am ersten Spieltag gewann Ulm in Bayreuth und glänzte dabei mit einer geschlossener Verteidigung, kam aber in dem hart erkämpften Auswärtssieg (einer von zwei Auswärtssiegen am ersten Spieltag) insgesamt nur auf eine Dreier-Wurfquote von 25 Prozent.

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Eine Sache, die Thorsten Leibenath vorausgesehen hat: „Besonders auswärts wird es darauf ankommen, dass wir gut verteidigen, weil du dich in fremder Halle nie auf deine Würfe verlassen kannst.“ Besonders unter den Körben warten die Ulmer mit einer echten Waffe auf: Center John Bryant gleicht auf den ersten Blick und mit Samson-Lockenpracht auf dem Haupt zwar nicht dem Idealbild eines Centers. Ein Blick in die Statistiken der letzten Saison macht allerdings klar, dass er genau das ist. Mit 10,9 Rebounds im Schnitt führte der 127-Kilo-Koloss die Beko BBL in der vergangenen Saison an. Ein Effektivitätswert von 20,9 machte ihn auch in dieser Kategorie zum Spitzenreiter. Apropos Effektivität: Ganz oben in diesem Ranking war auch sein Teamkollege Dane Watts zu finden.

Angeführt wird der „fünfte bayerische Bundesligist“ – die neue Arena steht in Neu-Ulm und somit im Freistaat – von Nationalspieler Per Günther. Der 1,84 Meter große Guard erzielte in der letzten Saison 12,4 Punkte im Schnitt. Im ersten Spiel der Ulmer in der neuen Saison konnte er sich knapp steigern und steuerte 13 Punkte bei. Besser sein als letzte Saison, ist auch das offizielle Ulmer Ziel, was alles ab Platz 13 wäre. Insgeheim schielt man aber dennoch nach den begehrten Playoff-Plätzen.

Brose Baskets Head Coach Chris Fleming analysiert den Gegner im Vorfeld der Partie so: „Ulm hat eine sehr gute Vorbereitung gemacht und ist gut in die Saison gekommen. Sie spielen jetzt zu diesem frühen Zeitpunkt schon als sehr kompakte Mannschaft. Die Rollen sind sehr klar verteilt. Sicherlich sind sie sehr von ihren Außenspielern geprägt, von Swann, Esterkamp und auch von Günther. Es ist eine sehr aggressive Mannschaft, in den ersten beiden Spielen haben sie über 70 Freiwürfe geschossen. Ich glaube, wichtig für uns ist, dass wir die Guards verlangsamen, schon frühzeitig im Spiel, und sie auch nicht zum Spielen kommen lassen und dass wir offensiv unsere Qualitäten ausnutzen, insbesondere im Schnellangriff.“

Brose Baskets vs. ratiopharm ulm. 12. Oktober 2011 um 19:30 Uhr in der Bamberger Stechert Arena. Tickets für die Begegnung sind auf brosebaskets.de, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter der Hotline 0951 238 37 sowie an der Abendkasse erhältlich. Radio Bamberg überträgt live vom Spielfeldrand. Webradio auf radio-bamberg.de.

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Quelle: Brose Baskets

Rendezvous mit dem Überteam

ratiopharm ulm

Bei den Brose Baskets aus Bamberg bekommt es ratiopharm ulm am Mittwoche (19.30 Uhr) mit dem Nonplusultra der Beko BBL zu tun. "Angst haben wir dennoch nicht", sagt Thorsten Leibenath. Direkt im Anschluss an den zweiten Erfolg im zweiten Saisonspiel (84:79 vs. Quakenbrück) stand für ratiopharm ulm am Sonntagabend eine intensive Trainingseinheit auf dem Programm. "Wir haben zwei wichtige Siege eingefahren, sind aber erst am Anfang unserer Entwicklung und dürfen uns noch längst nicht ausruhen", erklärt Head-Coach Thorsten Leibenath die Maßnahme. Zeit zum Feiern bleibt den Ulmern ohnehin nicht, denn an diesem Mittwoch wartet in der Bamberger Stechert Arena (19.30 Uhr) ein ganz schwerer Brocken.

Die Brose Baskets sind ohne Frage das Nonplusultra der jüngeren Bundesliga-Geschichte. Vier nationale Titel - jeweils zwei Meisterschaften und Pokalerfolge - konnten die Franken in den letzten beiden Jahren gewinnen. Und es kommt noch besser für die Brose Baskets: Auch mit Blick auf die kommende Spielzeit sind "Freak City" große Titelchancen einzuräumen. Das verdeutlichte unlängst auch der 107:63-Kantersieg gegen Göttingen. Und auch die Ulmer wissen bereist aus eigener Erfahrung um die Klasse des Meisters: bei einem Vorbereitungsturnier verloren sie mit 71:80. "Angst haben wir aber keine. Doch uns ist klar: Wir müssen in Bamberg eine sehr gut Leistung zeigen, wenn wir nicht untergehen wollen", ordnet Leibenath den Gegner ein. Insbesondere der Spielbeginn ist entscheidend: "Wenn wir nicht überrollt werden wollen, müssen wir ein Mittel gegen den Druck finden, den Bamberg von Anfang an macht", erklärt Leibenath.

Für die Bamberger Qualität ist vor allem eines verantwortlich: Kontinuität. Head-Coach Chris Fleming ist seit 2008 angestellt und gehört damit zu den dienstältesten Übungsleitern der Beko BBL. Fast genauso lang spielen viele der Leistungsträger bei den Brose Baskets: Casey Jacobsen, Anton Gavel und Tibor Pleiß stehen allesamt seit 2009 unter Vertrag, Predrag Suput gar seit 2007 - das sind vier von fünf Startern der letztjährigen Erfolgsmannschaft.

Aber nicht nur das Zusammengehörigkeitsgefühl stimmt in Bamberg; auch die Klasse der einzelnen Spieler ist wohl unübertroffen. Small Forward Jacobsen bringt NBA-Erfahrung mit, ist ein Mann für die großen Würfe und außerdem einer der teamdienlichsten Stars der Beko BBL. Ähnliches gilt für Scharfschütze Gavel, der ligaweit einer der bissigsten Verteidiger auf den Guard-Positionen ist. Selbst Peja Suput, der zu Beginn seiner Zeit in Deutschland als rein offensivorientierter Spieler galt - und im Angriff zweifelslos einer der korbgefährlichsten Forwards der Liga ist -, hat sich längst in die defensive Grundordnung der Mannschaft eingegliedert. Und die Verteidigungspräsenz des 2,15 Meter langen Tibor Pleiß ist ebenfalls hinlänglich bekannt. "Bamberg spielt für mich sowohl den besten Fastbreak, als auch die beste Verteidigung der Liga", so Leibenath anerkennend.

Den erprobten Stamm der Meistermannschaft ergänzten Head-Coach Fleming und Manager Wolfgang Heyder im Sommer mit weiteren Qualitätsspielern. Aus Berlin wechselte Shooting Guard Julius Jenkins ins Frankenland. Dass der zweifache Liga-MVP (2008 und 2010) in Bamberg nun für Punkte von der Bank sorgt, ist ein Indiz für die Tiefe des Kaders. Die Center-Position mit Pleiß teilt sich ab sofort Marcus Slaughter als Ersatz für den nach Piräus abgewanderten Kyle Hines: Der Überathlet führte die Beko BBL in der Saison 2008/09 bei den Punkten an (18,8 PpS), ehe sein Engagement in Bremerhaven vorzeitig endete. Auf den beiden Flügelpositionen sorgt mit dem NBA-erfahrenen P.J. Tucker ein weiterer talentierter US-Amerikaner für Entlastung.

Von großer Bedeutung für den Ausgang der Saison könnte indes die Entwicklung von Brian Roberts sein. Roberts hatte sich in der Offseason eigentlich schon aus Bamberg verabschiedet, um bei einem europäischen Top-Club anzuheuern. Nach der schweren Verletzung von Starter John Goldsberry (fällt mit einer Knieverletzung bis mindestens März aus) kam allerdings eine Rückkehr des 25-Jährigen nach Bamberg zustande. Roberts soll das Team in dieser Saison als Starting-Point-Guard zu einer weiteren Meisterschaft führen.

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Quelle: ratiopharm ulm

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