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BIG - Basketball in Deutschland
Bamberg verpasst

Bamberg verpasst "Big Point" gegen Kaunas - Sieg im letzten Spiel gegen Athen Pflicht

Frustrierend verlief ein Abend für die Brose Baskets, welcher der größte der bisherigen Saison hätte werden sollen. Einen verpatzten Start gegen Zalgiris Kaunas konnten die Oberfranken in der ausverkauften Stechert Arena nicht mehr wettmachen und mussten sich am ...
1323984090/img_Marcus_Slaughter_Brose_Baskets.jpg... Ende mit 68:82 (30:44) geschlagen geben. Nur ein Sieg in Athen kommende Woche bei gleichzeitiger Heimniederlage der Litauer gegen Zagreb könnte Casey Jacobsen und Co. jetzt noch helfen, um die Runde der besten 16 Teams Europas zu erreichen.

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Mit der „langen“ Aufstellung, also Roberts, Gavel, Jacobsen, Pleiß und Slaughter, gingen die Oberfranken ins Spiel, für Kaunas hieß die erste Fünf Kalnietis, Lipkevicius, Weems, Jankunas und Javtokas. Fehlwürfe beider Teams eröffneten die Begegnung, ehe Weems und Jankunas erfolgreich nahe am Korb abschlossen und Slaughter der erste Korb für die Gastgeber gelang.

In den ersten knapp drei Minuten blieb dies aber ein singuläres Ereignis, beim Stand von 2:8 durch einfache Punkte des Gegners reagierte Chris Fleming daher umgehend mit der ersten Auszeit. Zwar hatte man bei zwei Würfen viel Pech gehabt, weil der Ball es sich nach längerer Runde auf dem Ring anders überlegt hatte, dennoch war wohl vor allem das Defensivverhalten Thema der Auszeit. Pleiß konnte nach schönem Zuspiel trotz Foul erfolgreich abschließen, versiebte aber den Bonuswurf und Jankunas, der Mann der ersten Minuten, stellte den alten Abstand wieder her.

Jacobsen und der eingewechselte Tucker sorgten mit ihren Energieleistungen für den 8:10-Anschluss, Slaughter konnte per Freiwurf noch einen Punkt beisteuern. Erstmals trat nun Weems in Erscheinung, dies aber mit Urgewalt und einem herrlich eingeflogenen Dunking. Gavel klaute den Ball und legte sicher ab, im Gegenzug befand sich die Defensive allerdings im Tiefschlaf und erlaubte Popovic ein lockeres Dreipunktspiel. Zu leichtfertig agierten die Franken in dieser Phase, gerieten in der neunten Minute mit 11:20 in Rückstand und verloren in ihrem Frust über bestimmte Ereignisse auf dem Feld den Kopf. Tucker konnte nach einem Offensivrebound von der Freiwurflinie zum Viertelende noch auf 13:20 verkürzen.

1323984142/img_Brian_Roberts_Brose_Baskets.jpgMit dem nächsten Dreipunktspiel der Gäste begann der zweite Abschnitt alles andere als vielversprechend, erneut war ein unnötiger Ballverlust und eine anschließende Unterzahlsituation vorausgegangen.

Der ungute Eindruck des ersten Abschnitts setzte sich fort, Bamberg musste für seine Punkte wesentlich härter arbeiten und ließ den Lohn dazu noch reihenweise liegen. Ein 17:29 war die logische Folge, der grüne Fanblock auf der Nordseite der Halle konnte das Geschehen hocherfreut verfolgen, lange Gesichter hingegen herrschten auf Bamberger Seite.

Lediglich die Foulbelastung der langen Litauer entwickelte sich im Bamberger Sinne, allerdings wuchs der Rückstand in bittere Dimensionen, ohne dass Bamberg irgendeine Handhabe dagegen fand. 22:40 hieß es nach 17 Minuten, 0/9 Dreier wies die Statistik für Bamberg aus. Allesamt zu kurz klatschten die Versuche von außen gegen den Ring, Ansätze einer Aufholjagd sabotierte man sich immer wieder selbst. Erst als immer konsequenter der Weg zum Korb gesucht und der Offensivrebound energisch attackiert wurde, konnte man von -20 auf -14 Punkte verkürzen, nahm aber ein Defizit von 30:44 mit in die Kabine.

Kein Treffer bei elf Dreierversuchen und sieben verschossene Freiwürfe fanden sich als Grund für den Rückstand auf dem Statistikzettel, die Ursache allerdings schien eine kollektive Hemmung zu sein, welche die Brose Baskets bis auf wenige Ausnahmen befallen zu haben schien. Auch die ersten Angriffsversuche nach der Pause wirkten gebremst und ängstlich, so war es wieder ein Offensivrebound, mittels dessen man zu den ersten Punkten kam. Auch Kaunas kam zunächst nicht in die Gänge, die Domstädter konnten die Gunst der Stunde aber nicht nutzen, um wirklich aufzuholen. Die Zeit tickte unerbittlich gegen Bamberg, während Kalnietis mit zwei Dreiern auf 34:52 erhöhte.

1323984207/img_Julius_Jenkins_Brose_Baskets.jpgDer Glaube an die Wende war nicht zu spüren, einzelne Hoffnungsschimmer erloschen umgehend durch Gästekörbe mit Ablauf der Wurfuhr. In der 28. Minute schließlich konnte Jenkins den viel umjubelten ersten Dreier für den deutschen Meister zum 43:56 netzen, sofort folgte die Auszeit der Gäste, um die Emotionen wieder herunterzufahren.

Jacobsen verkürzte weiter, Freiwürfe von Delininkaitis und Slaughter hielten die Differenz bei elf Zählern. Gavel ging an die Linie, drückte das Defizit in den einstelligen Bereich. Weems und Kalnietis kamen für die Gäste zurück, dennoch folgte ein Ballverlust und noch knapp 20 Sekunden Zeit für Bamberg, die aber ohne Erfolgserlebnis endeten. Mit 49:58 ging es ins vierte Viertel.

Kalnietis für Kaunas, Suput für Bamberg schlossen die ersten Angriffe sicher ab, der Serbe hielt die Mannschaft mit seinen Aktionen am Leben. Die ersten fünf Minuten des Viertels vergingen, ohne dass sich der Rückstand weiter verringerte, 4:52 Minuten vor dem Ende prangte ein 55:65 auf der Anzeigetafel. Roberts traf einen wichtigen improvisierten Schuss und Suput traf den zweiten Dreier des Abends zum 60:67 bei noch 2:57 Minuten Restspielzeit. Delininkaitis gab die eiskalte Antwort, Gavel vergab und Javtokas netzte trotz Foul ein, womit die Lage innerhalb von 60 Sekunden wieder so gut wie aussichtslos für Bamberg aussah. Litauens Meister ließ sich den Erfolg nicht mehr nehmen.

Die weiteren Spiele:

ZSKA Moskau - Panathinaikos Athen 91:75
KK Zagreb - Unicaja Malaga 67:82

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Quelle: COURT-VISION.de für Brose Baskets

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