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Bamberg zu stark für die Dragons

Bamberg zu stark für die Dragons

Die Artland Dragons liegen in der Halbfinalserie der Beko BBL Play-offs 1:2 zurück. Am Mittwochabend verlor die Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch deutlich 61:84 (32:47) bei den Brose Baskets aus Bamberg. Vor 6.800 Zuschauern in der ausverkauften Bamberger Stechert Arena dominierte der fränkische Titelverteidiger und hohe Favorit die Partie von Beginn an, so dass die Quakenbrücker Basketballer nicht ein einziges Mal die Führung übernehmen konnten. Den von Verletzungssorgen geplagten Gästen aus dem Artland wurde eine miserable Trefferquote vor allem von der Drei-Punkte-Linie zum Verhängnis (2 von 17). Bester „Drachen“-Werfer war Bryan Bailey mit elf Punkten. Für die Bamberger traf Anton Gavel am häufigsten (20 Zähler).
Der Start der Dragons war zwar nicht ganz so schlecht wie der im ersten Spiel, dennoch lagen die Quakenbrücker in der 4. Minute schon 2:8 zurück. Mit einem Drei-Punkte-Spiel (Korberfolg plus Freiwurf) brachte Tyrese Rice seine „Drachen“ auf 5:8 heran, doch den Bambergern war keinerlei Nervosität anzumerken. Mitte des ersten Abschnitts startete die Mannschaft von Baskets-Headcoach Chris Fleming eine Zwischenspurt und zog mit elf Zählern in Folge auf 7:22 davon. Zum Viertelende gelang es den Gästen aus dem Artland, sich ein paar kleine Vorteile zu erarbeiten, so dass sie auf 13:26 verkürzten.

Im zweiten Abschnitt waren die Dragons im Spiel, erwischten aber im Gegensatz zu den fränkischen Gastgebern einen rabenschwarzen Tag von der Drei-Punkte-Linie. Nicht ein einziger Treffer von jenseits der 6,75-Meter-Marke gelang der Koch-Truppe in den ersten 20 Minuten – bei neun Versuchen. So verringerte Andrej Mangold den Rückstand in der 15. Minute mit zwei Freiwürfen auf 21:31, doch Kyle Hines und Gavel punkteten postwendend. Danach verließ die Quakenbrücker auch die Treffsicherheit von der Freiwurflinie, Darren Fenn und Bailey verwandelten nur zwei von sechs so genannten Foul-Würfen zum 23:35 (17.). Vor der Halbzeitpause kämpften sich die Dragons zwar noch einmal heran, aber immer wenn sie die Chance hatten, den Rückstand auf eine einstellige Zahl zu bringen, sprangen die Würfe wieder aus dem Korb heraus. Somit gingen die Gäste mit einem 32:47 in die Kabine.

Das dritte Viertel begannen die Gastgeber wie das erste – mit einem Lauf zum 32:56 (23.). In der anschließenden Auszeit machte Koch seinem Team wieder deutlich, dass er mit der Einstellung nicht zufrieden war, so dass Nathan Peavy mit vier Punkten in Folge auf 38:56 verkürzte. Zwar traf Dragons-Kapitän Fenn in der 26. Minute den ersten Dreier für seine Mannschaft zum 42:60, doch die Bamberger konterten ebenfalls aus der Distanz durch Gavel. Näher kamen die Quakenbrücker in diesem Abschnitt nicht mehr heran und gingen mit einem 49:71-Rückstand ins Schlussviertel.

Im letzten Abschnitt wurde schnell klar, dass der aktuelle deutsche Pokalsieger aus Bamberg es den Dragons nicht leichter machen würde. Zwar trafen die Hausherren nun auch nicht mehr so sicher, doch die Quakenbrücker wussten dies nicht auszunutzen. In der 36. Minute brachte Ruben Boumtje Boumtje seine „Drachen“ auf 56:78 heran. Die Koch-Truppe stoppte den anschließenden Bamberger Angriff, doch verlor den Ball selber in der Offensive, so dass Reyshawn Terry einen Fast-Break zum 56:80 abschloss. Da das Spiel entschieden war schont Koch seine Leistungsträger in den verbleibenden dreieinhalb Minuten, in denen Rob Kurz noch der zweite Treffer von der Drei-Punkte-Linie zum 59:80 gelang.

Am kommenden Samstag, 28. Mai, (15 Uhr, Artland Arena) müssen die Dragons nun unbedingt gewinnen, um die Serie wieder offen zu gestalten und das Saisonende zu verhindern. Rückläufer-Tickets aus dem Kontingent der Bamberger Gäste werden voraussichtlich am morgigen Donnerstagnachmittag in den Vorverkauf gehen.

Stimmen zum Spiel:

Stefan Koch (Headcoach Artland Dragons):
„An einem Tag wie heute, an dem wir den Ball nicht gut werfen, müssen wir unseren Fokus auf andere Dinge lenken, nämlich auf die Energie und die Verteidigung. Wir haben es versäumt, uns mit Energie ins Spiel zu kämpfen und haben deswegen verdient und deutlich verloren. Ich bin schon ein Stück weit enttäuscht darüber, wie wir uns heute präsentiert haben; nicht über die schlechte Wurfquote, aber über die anderen Bereiche.“

Chris Fleming (Headcoach Brose Baskets):
„Ich bin sehr zufrieden mit unserer Konzentration. Artland ist eine sehr gefährliche Mannschaft, das haben sie klar und deutlich am Samstag bewiesen. Wir haben heute das umgesetzt, was wir uns vor der Partie vorgenommen haben und die Intensität in der Verteidigung über 40 Minuten hoch gehalten. Ein besonderes Lob verdienen sich heute Anton Gavel und Kyle Hines.“

Brose Baskets - Artland Dragons 84:61 (47:32)

Die Viertel im Überblick: 26:13, 21:19, 24:17, 13:12

Brose Baskets:
Goldsberry (4 Punkte), Terry (10), Suput (11/1 Dreier), Tadda, Schmidt (2), Stuckey, Neumann, Pleiß (7), Roberts (5/1), Jacobsen (8, 5 Assists), Gavel (20/3), Hines (17, 8 Rebounds).

Artland Dragons:
Rice (9), Keller, Mangold (2), Niebuhr (2), Bailey (11), Fenn (10/1, 8 Rebounds), Peavy (5), Kurz (3/1), Hess (9), Boumtje Boumtje (10), Hartenstein.

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