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Bambergs Gegner ZSKA Moskau hat die TOP16-Endrunde schon gebucht

Bambergs Gegner ZSKA Moskau hat die TOP16-Endrunde schon gebucht

Ausnahmsweise schon am Mittwoch (30. November, 20:45 Uhr, live auf SPORT1+ und TV Oberfranken) betreten die Brose Baskets in dieser Woche die Bühne der Basketball-Euroleague. Am siebten Spieltag ist der russische Meister und ungeschlagene Tabellenführer ...
1322573247/img_Brose_Baskets.jpg... ZSKA Moskau in der Stechert Arena zu Gast, der auch ohne seinen verletzten und nach der Genesung wahrscheinlich in die NBA zurückkehrenden Star Andrej Kirilenko zu den großen Favoriten auf den Titel in der zweitbesten Liga der Welt zählt.

Natürlich dürfen die Bamberger bei allem Respekt vor dem Gegner träumen, wie vor zwei Wochen gegen Panathinaikos auch diesen hohen Favoriten auf dem falschen Fuß zu erwischen. Dabei könnte dem Deutschen Meister zu Hilfe kommen, dass ZSKA sich am letzten Wochenende bereits vorzeitig mit 6:0 Siegen in der Gruppe B für die Top16-Zwischenrunde qualifiziert hat und auch bezüglich des Gruppensiegs auf einem sicheren Kurs ist. Ein Sieg über ZSKA würde die Brose Baskets zwar noch nicht in die TOP16 führen, würde aber natürlich die Position des Deutschen Meisters gegenüber den direkten Konkurrenten um den vierten Platz in der Gruppe B, Kaunas und Zagreb, enorm verbessern.

ZSKA setzt Siegeszug auch ohne Andrej Kirilenko fort

Im Hinspiel vor fünf Wochen waren die Brose Baskets in Moskau letztlich chancenlos und bezogen mit 74:94 ihre höchste Saisonniederlage. Center Tibor Pleiß machte mit 17 Punkten sein bisher bestes Spiel in der Euroleague. Trotzdem hatten die Russen aber gerade unter den Körben mit dem serbischen Nationalcenter Nenad Krstic (19 Punkte ohne Fehlwurf) und den langen Forwards Andrej Vorontsevich (13) und Andrej Kirilenko (12) die entscheidenden Vorteile (30:20 Rebounds).

Während die Bamberger seitdem in der Euroleague nur jenen vor zwei Wochen ausgiebig umjubelten Sieg gegen Panathinaikos landen konnten, dem zuletzt jedoch drei Niederlagen in Serie in Berlin, Zagreb und Gießen folgten, hat ZSKA Moskau seinen Siegeszug in der Euroleague, der russischen Liga und auch in der der osteuropäischen „United League“ mit neun Siegen in Folge fortgesetzt – die letzten drei gelangen ZSKA dabei schon ohne ihren NBA-Star Andrej Kirilenko, der sich bei einem Ligaspiel in Samara eine Schulterverletzung zuzog, die ihn bis Weihnachten außer Gefecht setzt.

Obwohl mit dem litauischen Nationalcenter Darius Lavrinovic (Rückenbeschwerden) noch ein zweiter Leistungsträger fehlt, will ZSKA keinen neuen Spieler verpflichten, zumal Trainer Jonas Kazkauskas immer noch vor der Qual der Wahl steht, welchen seiner nun noch 13 gesunden Spieler er nicht mit nach Bamberg nimmt. In der letzten Woche rückte beim 95:82 über Zalgiris Kaunas der 2,02 m lange Nationalspieler Nikita Kurbanov für Kirilenko in den spielenden Kader auf und sammelte in seinem ersten Euroleague-Spiel der Saison auf Anhieb 10 Punkte in 17 Minuten.

Teodosic und Krstic führen einem unendlich tiefen Kader an

1322573340/img_Julius_Jenkins_Brose_Baskets.jpgAm Wochenende in der russischen Liga wurde beim 78:67 über Unics Kazan im hochklassigen Derby der beiden russischen Europaligisten deutlich, wie gut ZSKA auch ohne Kirilenko aufgestellt ist. So schlüpfte Spielmacher Milos Teodosic mit seinem bisher besten Saisonspiel (19 Punkte, 6 Assists und 3/5 am Ende mit spielentscheidende Dreier) in die Rolle des vom Gegner unhaltbaren Anführers. Am anderen Ende der Mannschaft bildet unter dem Korb der gerade von der Euroleague als Spieler des Monats ausgezeichnete Nenad Krstic ohnehin eine Macht.

Solange ihm Andrej Kirilenko zur Verfügung stand, setzte Trainer Kazlauskas bevorzugt auf eine große Aufstellung (mit Viktor Khrjapa und Kirilenko auf den Positionen drei und vier). Ohne Kirilenko wird ZSKA etwas kleiner: Viktor Khrjapa und Ramunas Siskauskas rücken eine Position nach oben auf die Positionen drei und vier und ein zusätzlicher Guard (gegen Zalgiris Jamont Gordon und gegen Kazan Anton Ponkrashov) rückt in die Startaufstellung auf.

Wie unendlich tief ZSKA auch ohne Kirilenko und Lavrinovic besetzt ist, verdeutlicht das Beispiel des Dominikaners Sammy Mejia, der in der letzten Saison mit Cholet immerhin der fünftbeste Scorer der Euroleague war, bei ZSKA aber kaum Spielzeit findet. „Er kommt bei uns etwas zu kurz, obwohl er im Training wirklich gut arbeitet“, räumte Trainer Kazlauskas am Samstag nach dem Sieg über Kazan ein: „Ich will ihn nicht auf der Bank vergessen, aber ich habe doch auch Teodosic, Gordon, Siskauskas, ... .“ Alle Spieler zufrieden zu stellen, scheint in dieser Saison die größte Herausforderung für den litauischen ZSKA-Trainer zu sein.

ZSKA Moskau im Stenogramm
Guards: Milos Teodosic (25 min, 11 p, 3 rb, 5 as), Jamont Gordon (15 min, 5 p, 1 rb, 1 as, 1 st), Alexej Shved (22 min, 11 p, 2 rb, 4 as1 st), Anton Ponkrashov (6 min, 1 p, 1 rb), Evgeni Voronov (Kurzeinsätze).
Forwards: Ramunas Siskauskas (21 min, 7 p, 2 rb, 1 as, 1 st), Viktor Khrjapa (21 min, 7 p, 3 rb, 3 as, 1 bs), Nikita Kurbanov (aufgerückt für Kirilenko), Sammy Mejia (Kurzeinsätze).
Center: Nenad Krstic (24 min, 15 p, 7 rb, 1 as, 1 st, 1 bs), Andrej Vorontsevich (20 min, 9 p, 4 rb, 2 as, 1 st 1 bs), Sasha Kaun (11 min, 4 p, 2 rb).
Headcoach: Jonas Kazlauskas (fünfte Saison in der Europaliga, 44:37 Siege, Champion 1999 mit Zalgiris Kaunas).

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