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Baskets verpassen Ausgleich knapp

Baskets verpassen Ausgleich knapp

Die EWE Baskets Oldenburg kämpften verbissen um die große Chance – am Ende blieb ihr engagiertes Tun aber unbelohnt. Das 77:80 gegen ALBA BERLIN in der EWE ARENA war gleichbedeutend mit dem 2:0 für die Hauptstädter, die mit einem weiteren Sieg an diesem Samstag (18.30 Uhr, live bei Sport1, Fanfahrt-Anmeldung bis Donnerstag, 15 Uhr, unter www.thunderstorm-oldenburg.de) ins Halbfinale einziehen und die Saison der EWE Baskets beenden können. Topscorer bei Oldenburg war Mindaugas Lukauskis mit 15 Punkten, für Berlin war Julius Jenkins mit 18 Zählern am erfolgreichsten.
3108 Zuschauer erlebten lange Zeit ein Spiel, in dem sich die Gäste Stück für Stück absetzten und den Oldenburgern im dritten Viertel scheinbar vorentscheidend enteilten. Ein Dreier mit der Schlusssirene des ersten Viertels durch Sven Schultze brachte ALBA mit 25:23 in Führung; die Berliner zogen in der Folge mehr und mehr davon. 44:38 stand es zur Halbzeit, 66:52 schließlich in der 29. Minute.

Dann wurde es kurzzeitig turbulent. Nach einem harten Foul von Yassin Idbihi an Oliver Stevic kam es zu einem Durcheinander, an dessen Ende Idbihi ein persönliches und ein unsportliches Foul erhielt, Stevic bekam ebenfalls ein Unsportliches. Nun war die Halle endgültig geweckt – und die Baskets legten, getragen von der hoch intensiven Atmosphäre, einen beeindruckenden 20:4-Lauf (72:70, 36. Minute) auf das Parkett.

In den letzten Minuten erwiesen sich die Gäste aber als cleverer. Nach einem Korbleger von Taylor Rochestie zur 79:77-Führung und jeweils einer Auszeit der beiden Kontrahenten hatten die Baskets noch einmal Ballbesitz. Doch Rickey Paulding landete, hart bedrängt vom Gegner, mit dem Ball knapp im Aus – Ballverlust, schnelles Foul an Rochestie; und die Partie war gelaufen. Der US-Amerikaner verwandelte Freiwurf eins und setzte den zweiten daneben.

„Gratulation an Muli Katzurin für diesen Sieg, aber auch meinem Team gebührt Respekt für diesen Auftritt“, resümierte Oldenburgs Trainer Predrag Krunic.

„Die Jungs haben toll gekämpft. Für uns war es nicht einfach, über weite Strecken einem großen Rückstand hinterherzulaufen. Wir haben aber in der zweiten Halbzeit und vor allem im letzten Viertel gut verteidigt und gezeigt, dass wir dieses Spiel auch hätten gewinnen können.“ Gäste-Coach Muli Katzurin war zwar erleichtert, zeigte sich aber nicht vollkommen zufrieden: „Oldenburg ist trotz hohen Rückstands zurück in die Partie gekommen und hatte die Chance, das Spiel zu gewinnen. Wir haben heute nicht gut gespielt – und das wissen wir auch. Ich hoffe, dass wir es im dritten Spiel besser machen als heute.“
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