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Behutsame Frischzellenkur

Behutsame Frischzellenkur

Für viele ist das Halbfinale zwischen Bamberg und den Artland Dragons das vorweg genommene Endspiel. Warum dies so ist, bewiesen die Quakenbrücker im Laufe der aktuellen Beko BBL-Saison. Nach zwei enttäuschenden Spielzeiten wurde im Artland runderneuert.
image_1301476368997.jpegVater des aktuellen Höhenflugs – die Dragons liegen auf Playoff-Kurs – ist der neue Coach Stefan Koch. Der zweimalige „Trainer des Jahres“ in der Beko BBL hat es binnen kürzester Zeit geschafft, der Mannschaft Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein einzuflößen.

Damit einher ging eine behutsame Frischzellenkur: Leistungsträger wie Darren Fenn, Nathan Peavy und Alexander Seggelke konnten gehalten werden, die Neuverpflichtungen Tyrese Rice, Ruben Boumtje Boumtje, Johannes Strasser oder auch Rückkehrer Adam Hess entpuppten sich auf Anhieb als konkrete Verstärkungen. Rice als „Scoring Point Guard“ ist die zentrale Figur in der taktischen Ausrichtung; zudem nötigt die lange Garde um Fenn (2,08 Meter), Boumtje Boumtje (2,12 Meter), Peavy (2,03 Meter) und Florian Hartenstein (2,05 Meter) jedem Gegner Respekt ab. Dazu haben sich die Dragons vor Kurzem noch mit Power Forward Robert Kurz (2,06 Meter) verstärkt. Der ehemalige NBA-Profi (Golden State Warriors) eröffnet Coach Koch auf den großen Positionen noch mehr Variationsmöglichkeiten.

Ein Vorgeschmack auf das Halbfinale könnte die Meisterschaftspartie zwischen Bamberg und Quakenbrück in der Stechert Arena gewesen sein. Beim knappen 60:58 für die Brose Baskets dominierten die Abwehrreihen auf beiden Seiten. Ein ähnlich niedriger Score wird auch beim dritten Aufeinandertreffen beider Klubs erwartet, denn sowohl Brose-Trainer Chris Fleming als auch sein Gegenüber Stefan Koch sind Fans intensiver Verteidigungsarbeit. In der Offensive scheinen die Brose Baskets Vorteile auf den „kleinen“ Positionen zu haben, während Quakenbrück unter den Körben ein leichtes Plus zugeschrieben wird.

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