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Beim wichtigen Sieg Nerven bewahrt

Beim wichtigen Sieg Nerven bewahrt

Die EWE Baskets Oldenburg und der FC Bayern München betrieben am Samstagabend beste Werbung für den Basketballsport. Die Hausherren setzten sich letztlich vor 3148 Zuschauern in der EWE ARENA mit 88:81 durch und beendeten ihre kleine Negativserie von zuvor drei Niederlagen am Stück. Für die Gäste war es die zweite Saisonniederlage – nach vier Siegen in Folge, die sie ihrem verlorenen Auftaktspiel in Bonn hatten folgen lassen. Einmal mehr avancierte Bobby Brown zum Matchwinner: Er kam auf 28 Punkte. Bei München überzeugte Jan-Hendrik Jagla als Topscorer mit 16 Zählern.
Einen guten Start legten die EWE Baskets in den ersten zehn Minuten auf das Parkett. Mit intensiver Verteidigung und vielen sehenswerten Offensivaktionen eroberten sie sich einen 25:15-Vorsprung, optischer Höhepunkt war ein spektakulärer Dunking von Rickey Paulding zum 13:7 (5. Minute). Zumindest in diesem Abschnitt fehlte den Münchnern die Abstimmung.

Das änderte sich im zweiten Viertel. Die Mannschaft von Headcoach Dirk Bauermann stellte um auf Zonenverteidigung und bereitete den Baskets damit große Probleme. Stück für Stück verkürzten die Gäste und verpassten die Halbzeitführung nur aufgrund eines Tip-Ins von Robin Smeulders, der zum 40:39 traf.

Es blieb auch mit Beginn der zweiten Halbzeit spannend. Die Oldenburger bemühten sich durchaus mit Erfolg, Ideen gegen die konsequente Zonenverteidigung zu finden, während die Bayern es verpassten, sich deutlicher abzusetzen. Ein 47:51 (gleichzeitig kassierte Adam Chubb sein viertes Foul) konterten Bobby Brown und Kollegen zum 53:51. Mit einem knappen 63:61-Vorsprung für die EWE Baskets ging es in die letzte Viertelpause.

Die Weichen in Richtung Sieg stellten die Gastgeber ab der 36. Minute: Aus einem 72:72 wurde nach einem Brown-Dreier und einem Tip-In-Dunk von Ronnie Burrell ein 82:72 (38.). In der letzten Minute behielten die Oldenburger an der Freiwurflinie zumeist die Nerven, während die Münchner die Partie schließlich verloren geben mussten. „Ich denke, meine Mannschaft hat heute über weite Strecken gut verteidigt und auch im Rebound gut gearbeitet“, lobte Predrag Krunic sein Team. Dirk Bauermann war „zufrieden mit dem Spiel, nicht aber mit dem Ergebnis. Wir haben hier heute ein stellenweise hochklassiges Basketballspiel gesehen, das beide Mannschaften hätten gewinnen können.“

Für die EWE Baskets geht es am Sonntag, 6. November, ab 18 Uhr bei ALBA BERLIN weiter.
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