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Beko BBL: Testspiele kompakt

Beko BBL: Testspiele kompakt

Mit einem herzlichen „Nippon-Team no Minasama yokoso irrasshai masita“ wurde der erste Testspielgegner in Basketball City begrüßt. Rund 370 Zuschauer fanden sich ein, um das erste Mal die neuformierte Mannschaft der FRAPORT SKYLINERS spielen zu sehen.
1314817635/img_Justin_Gray_FRAPORT_SKYLINERS.jpgMit einer Starting Five aus Jermareo Davidson, Fabian Franke, Jon Leuer, Quantez Robertson und Justin Gray eröffnet Headcoach Muli Katzurin das erste öffentliche Testspiel. Die ersten Angriffe der Japaner werden von der aggressiven und beweglichen Verteidigung abgewehrt und im Angriff fallen die ersten Punkte durch Jon Leuer – 2:0 (2. Spielminute). Überraschend eingespielt präsentieren sich Jon Leuer und Jermareo Davidson und schaffen es durch schnelle Kombinationen eine 6:1 (3.) Führung herauszuspielen.

image_1288779294890.pngTeam Germany berichtet live von der EM.

Nach einem kleinen japanischen Zwischenspurt netzt Justin Gray zwei Dreier ein – 12:7 (5.). Und auch der dritte Versuch in Folge berührt nichts weiter als das Netz der Ringanlage. Sehr motiviert an beiden Enden des Spielfeldes präsentiert sich derweil Jon Leuer, offensive Rebounds und Blocks in der Verteidigung machen sich nicht nur im Statistikbogen gut, sondern erfreuen auch die Fans in Basketball City.

Der Jugend eine Chance

Kleine Abstimmungsschwierigkeiten in der Frankfurter Verteidigung gibt es beim einfachen Korbleger von Japans Kosuke Takeuch zum 15:11 (8.). Über viel Einsatzzeit in den Anfangsminuten freuen sich Falko Theilig und Fabian Franke und nutzen diese auch formidabel, erhalten die Führung und leiten selbst Angriffe und Punkte ein. Vor allem Fabian Franke kann mit einem Dreier und Korbleger mit fünf Punkten überzeugen. Einen krachenden Dunking fliegt derweil der große aber sehr bewegliche Joji Takeuch zum Zwischenstand von 23:15 (9.) ein. Man merkt, dass die Japaner bereits einige Testspiele hinter sich haben, denn die Mannschaft kombiniert viel und zeigt schöne Passstafetten. Die letzten Angriffe beider Teams finden auf beiden Seiten keinen Abschluss und somit geht es mit dem Viertelendstand von 23:16 in die erste Pause.

Die „Big Men“

Auffällig: Die Mannschaft von Muli Katzurin fühlt sich wohl, wenn das Spiel schnell wird. Gerade die beiden „Big Men“ Davidson und Leuer können dank ihrer Athletik schneller als der Gegenspieler das Feld überqueren und so für Druck in der japanischen Verteidigung sorgen. Nach der Umstellung auf Zonenverteidigung versuchen die Japaner verstärkt ihr Glück beim Dreier. In der 14. Spielminute steht es 30:19 und man merkt förmlich wie der Frankfurter Angriff sich weiter findet. Insbesondere das Zusammenspiel der großen Spieler funktioniert sehr gut - Marius Nolte nach Anspiel von Jermareo Davidson zum 34:22 (15.). Mit seinem zweiten Dreier des Spiels antwortet Quantez Robertson auf den Halbdistanztreffer von Tomoo Amno – 37:24 (16.).

Jon Leuer trifft und trifft

Täuschung nach links, Kopf runter und mit Volldampf nach rechts und Richtung Korb, danach mit beiden Beinen kraftvoll in die Höhe geschraubt und den Korbleger gegen den Mann versenken; Quantez Robertson zeigt, warum er einer der besten Athleten der Beko BBL ist – 40:27 (18.). Ein wenig Pech hat anschließend Jermareo Davidson in einem der nächsten Angriffe: Zweimal in Folge erkämpft er sich den Rebound und versucht den Ball gegen den Verteidiger zu stopfen, doch der Ball will sich nicht durch die Reuse drücken lassen. Die große Stärke von Jon Leuer ist ganz klar der butterweiche Halbdistanzwurf. Gefühlt erscheint es so, dass er jeden dieser Würfe versenkt – 46:31 (20.). Ihren letzten Angriff der ersten Halbzeit spielen die Japaner lange aus und kommen über einen Freiwurf noch zu einem Punkt bevor Jon Leuer erneut mit einem hoch eingeflogenen Sprungwurf gegen den Verteidiger den Halbzeitstand von 48:32 herstellt.

Erneut guter Start

Zu Beginn des dritten Viertels ist vor allem die Frankfurter Verteidigung deutlich aggressiver und schafft es die Räume eng zu machen. Die gute Arbeit auf der einen Seite ermöglicht es schnell nach vorne zu spielen und so finden die beiden nächsten Angriffe ihre Vollendung in einem Korbleger von Jon Leuer und einem krachenden Alley-Oop Dunking von Quantez Robertson – 52:32 (24.). Die Vorlagen kamen jeweils von Justin Gray, der kurz darauf selber zum Vorstrecker wird und seinen vierten Dreier trifft. Gerade aus der Zonenverteidigung heraus schaffen es die Spieler der FRAPORT SKYLINERS immer wieder das Spiel schnell zu machen und zu einfachen Abschlüssen zu kommen.

Japan kämpft sich zurück

Doch die japanische Verteidigung schafft es nun das schnelle Spiel besser zu unterbinden und auch im Angriff kann per Dreier von Keijuro Matusi auf 57:41 (27.) verkürzt werden. Muli Katzurin reagiert sofort mit der Auszeit und gibt neue Anweisungen. Mit erkämpftem Rebound und viel Einsatz holt Marius Nolte die nächsten Frankfurter Punkte, doch mit zwei Dreiern kommt sofort die japanische Antwort – 61:47 (28.). Das Spiel wird nun von beiden Seiten deutlich schneller geführt. Das bessere Ende dieser Phase haben die Japaner, die bis einer Minute vor Ende des Viertels wieder auf 61:53 herankommen können. Den letzten Frankfurter Angriff übernimmt wieder Justin Gray persönlich. Mit mehreren Dribblings stellt er sich seinen Gegenspieler so hin, wie er es will, täuscht einen Durchbruch zum Korb an und versenkt eiskalt den Halbdistanzwurf zum 63:53.

Das Spiel wird schnell

Jon Leuer eröffnet den Schlussakt mit einem weiteren Halbdistanzwurf. Mit viel Herz und einem wahnsinnigen ersten Schritt zieht Falko Theilig zum Korb und baut die Führung aus, doch ein weiterer Dreier von Japans Keijuro Matusi, sein bereits sechster!, ist die Antwort. Nachdem auch Justin Gray einen weiteren Dreier einstreut, rotiert die Anzeigetafel binnen weniger Minuten auf 72:56 (33.). Nach einem 7:0 Lauf der FRAPORT SKYLINERS reagiert Japans Trainer Tom Wisman beim Stand von 79:56 (35.) mit der Auszeit. Im vierten Viertel kommt auch Jermareo Davidson immer besser ins Spiel und schnappt sich hinten die Rebounds und wird vorne am Ende der Spielzüge gut unter dem Korb angespielt.

Erster Heimsieg

Erstaunlich ist, dass man der japanischen Mannschaft keine Ermüdungserscheinungen ansieht. Die Mannschaft scheint das straffe Vorbereitungsprogramm von fünf Spielen binnen weniger Tage, unter anderem spielte die Mannschaft am Vorabend der Partie noch gegen Bamberg, gut zu verkraften. Gegen Ende des Spiels gibt Cheftrainer Muli Katzurin den jungen Spielern im Kader reichlich Spielzeit. Fabian Franke, Falko Theilig, Danilo Barthel, Amil Klisura spielen beherzt mit und können schöne Angriffe herausspielen. Am Ende des Spiels steht gar eine rein deutsche Formation auf dem Feld und gibt einen Ausblick auf die kommende Saison der FRAPORT SKYLINERS Juniors (ProB). Danilo Barthel erzielt die letzten Frankfurter Punkte nach einem schönen No-Look-Pass von Falko Theilig, so dass die Begegnung am Ende mit 89:73 gewonnen wird.

Nun heißt es für die Spieler der FRAPORT SKYLINERS Koffer packen, denn bereits morgen, am 1. September, reist das Team ins 8-tägige Trainingslager nach Treviso.

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Quelle: FRAPORT SKYLINERS

103:69-Testspielsieg

FC Bayern München

Im ersten öffentlichen Testspiel besiegte der FC Bayern München am Mittwochabend die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen (ProA) mit 103:69. Trotz des nahezu zeitgleichen EM-Auftakts der DBB-Auswahl besuchten 1.400 Zuschauer die Partie in der Sporthalle Augsburg. Je’Kel Foster fehlte beim Testspielauftakt der Münchner. Er knickte im Teamtraining am Dienstag um und wird vorerst bis Montag geschont.

Mit Demond Greene, Sharrod Ford, Ben Hansbrough, Aleksandar Nadjfeji und Jonathan Wallace starteten die Bayern in die Partie. Die ersten Punkte für die Münchner markierte Routinier Aleksandar Nadjfeji in gewohnter Manier. Ihm folgte der spätere Topscorer Sharrod Ford, der sich bei seinen insgesamt 26 Punkten im Laufe der Partie kaum einen Fehltreffer erlaubte. Bereits im ersten Durchgang konnte sich der Beko BBL-Aufsteiger aus München Punkt um Punkt absetzen. Beim Stand von 27:16 ging es schließlich in die erste Viertelpause. Doch die BGler kämpften, verteidigten engagiert, hielten dagegen und wurden belohnt: Das zweite Viertel ging mit 27:24 nur knapp an den haushohen Favoriten aus der Landeshauptstadt. Die besten Münchner Werfer zum 54:40-Halbzeitstand waren Sharrod Ford (14 Punkte) und Bogdan Radosavljevic (10).

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Bayern auch in der Defensive den Druck und zwangen die Leitershofener immer häufiger zu Ballverlusten. Auf der Gegenseite traf US-Collegestar Ben Hansbrough drei Minuten nach Wiederanpfiff erstmals zur 20-Punkte-Führung (62:42). Diesen Vorsprung gaben die Bayern nicht mehr aus der Hand. Ganz im Gegenteil: Die bestens aufgelegten Centerspieler Bogdan Radosavljevic und Sharrod Ford nutzen ihre Vorteile an den Brettern nahezu nach Belieben und vergrößerten den Vorsprung ihrer Mannschaft mit beeindruckender Trefferquote (Team-Quote 2er: 80% (36/45)) auf 36 Zähler (99:63). Mit seinen Punkten 24 und 25 knackte das 18-jährige Centertalent Radosavljevic zur Freude der mitgereisten Bayernfans wenige Minuten vor der Schlusssirene gar die 100-Punkte-Marke.

Bereits am kommenden Wochenende stehen die nächsten Vorbereitungsspiele auf dem Programm. Beim Stechert Cup in Bamberg testen die Basketballer des FC Bayern am Samstag um 17 Uhr gegen die Mannschaft von ratiopharm ulm. Am Sonntag ab 15 Uhr treffen die Münchner dann im Spiel um Platz 3 oder im Finale auf die Brose Baskets oder die s.Oliver Baskets aus Würzburg.

Es spielten für den FC Bayern: Sharrod Ford (26 Punkte), Bogdan Radosavljevic (25), Bastian Doreth (9), Ben Hansbrough (9), Demond Greene (8), Aleksandar Nadjfeji (7), Koko Archibong (6), Stevan Lekic (6), Darius Hall (4) und Jonathan Wallace (3).

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Quelle: FC Bayern München

Knapper 78:74 Sieg über Science City Jena

BBC Bayreuth

Nach kurzer Vorbereitungszeit hat der BBC Bayreuth die Feuertaufe im ersten Testspiel bestanden. Gegen den Pro A-Club Science City Jena – am abend schon im fünften Vorbereitungsspiel aktiv – hat die Mannschaft von Andreas Wagner und Tim Nees einen knappen 78:74 Erfolg eingefahren. Vor allem im ersten Viertel (29:14) hat das neuformierte BBC-Team viel vom Leistungspotential zeigen können.

Der gestern aus Nigeria zurückgekehrte und noch leicht angeschlagene Ekene Ibekwe stand dem Team zur Verfügung, Tom Spöler musste mit Problemen am Fuß sein Debüt im BBC-Dress verschieben. Am Ende durften vier BBC-Spieler eine zweistellige Punktausbeute für sich verbuchen, Testspieler Kelvin Torberts 14 Zähler wurden nur von Kevin Hamilton übertrumpft, er markierte 16 Punkte, verteilte zudem acht Bälle, die zu Körben seiner neuen Mannschaftskollgen verwertete wurden.

Die rund 800 Zuschauer in der Oberfrankenhalle erlebten vor allem in den ersten zehn Minuten einen Einblick von dem, was in der kommenden Saison möglich ist. Treffsicher eröffneten Beckham Wyrick und Brandon Hunter die Partie, nach einem Dreier von Wyrick hieß es nach vier Minuten bereits 9:4. Auch Aufbauspieler Kevin Hamilton bewies seine Künste aus der Distanz zum 12:6 in der gleichen Spielminute. In der siebten Minute zeigte Hamilton sein gutes Auge für den Mitspieler, Stefan Schmidt konnte zum 17:8 abschließen. Der starke A2-Nationalspieler revanchierte sich eine Minute später, legte mustergültig auf Hamilton ab, der zum 21:10 einnetze. Ein weiterer Wyrick-Dreier bedeutete das 24:12, in den letzten beiden Minuten ließ Ekene Ibekwe fünf Zähler zum 29:14 folgen.

Im zweiten Abschnitt kamen die Thüringer besser ins Spiel. Hier merkte man, dass es bereits der fünfte Test für die Mannschaft von Georg Eichler ist, man seit zweieinhalb Wochen intensiv in der Gruppe trainiert. Ein Dreier von Tim Schwartz bedeutete in der 14. Minute das 33:21, dieser läutete einen 0:10 Lauf ein, den erneut Schwartz per Dreier zum 33:28 (15.) beendete. Ereneut war es der Neuzugang von Science City, der seinen dritten Dreier des Viertels zum 36:32 (18.) in den BBC-Maschen versenkte und auf den Trainer Andreas Wagner mit einer Auszeit reagierte. In der 20. Minute ging Jena gar in Führung, Jeremy Black punktete zum 38:39. Dass der BBC doch mit einem hauchdünnen Vorsprung in die Pause ging lag an Stefan Schmidt, der Sekunden vor der Sirene zum 40:39 einnetzte.

Nach dem Wechsel konnte sich auf Seiten der Gäste zunächst Eric Vierneisel in Szene setzen. Zwei Dreier in kurzer Zeit bedeuteten das 42:45, Jena hatte nun zunächst die Nase vorne. Erst in der 24. Minute drehte sich das Blatt. Kevin Hamilton verkürzte auf 46:48, anschließend kam Kelvin Torbert zu einem 3-Punkt-Spiel und Stefan Schmidt legte das 51:48 nach. Das BBC-Team konnte sich nun wieder besser in Szene setzen, vor allem Defensiv war man wieder sicherer. Nach Schmidt-Freiwürfen wuchs der Vorsprung in der 27. Minute auf 55:50 an, Jena konnte jedoch durch Christoph Roquette und Jakob Krumbeck verkürzen und in der 29. Minute, wieder durch Roquette, mit 57:58 in Front gehen. Mit dem Schlusspiff holte Simon Schmitz die Führung zurück.

Im Schlussabschnitt hatte Jena zunächst die besseren Karten, ein Dreier von Kelvin Torbert sorgte jedoch für zweite Luft im BBC-Team, das anschließend weitere fünf Punkte am Stück erzielen konnte. Erneut war es Torbert, der zur 69:63-Führung (34.) traf. Diese knappe Führung sollte auch in den verbleibenden Minuten nicht mehr ins Wanken kommen. Am Ende durften sich die BBC-Fans über einen Sieg freuen, der noch viel Arbeit der Mannschaft aufzeichnete, aber auch viel sehenswerte Aktionen mit sich brachte. Höhepunkt der Partie war sicherlich der erste BBC-Angriff der zweiten Halbzeit, welcher nach einem Alley Oop-Zuspiel durch Kevin Hamilton von Ekene Ibekwe abgeschlossen wurde.

Trainerstimmen:

Georg Eichler (Science City Jena): „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben im ersten Viertel viel zu großen Respekt vor den bekannten Namen gezeigt. Das war auch in Göttingen schon der Fall, dort waren wir auch schon weit hinten. Aber die Jungs sind in der Lage, gegen so eine Mannschaft mitzuspielen, wenn auch nicht über 40 Minuten. Bei uns fehlt noch Lydale Burleson und daher bin ich sehr zufrieden. Man darf auch nicht vergessen, dass wir gestern schon ein Spiel hatten und mit Tyler Kepkay nur ein richtiger Point Guard zur Verfügung stand.“

Andreas Wagner (BBC Bayreuth): „Wir können für den ersten Test sehr zufrieden sein. Im ersten Viertel hatten wir noch richtig Kraft in den Beinen, diese ist uns dann recht schnell ausgegangen. Das ist aber in dieser Phase der Vorbereitung völlig normal. Wir hatten heute vormittag die erste Fünf gegen Fünf einheit bestitten, heute sind Spieler zusammen auf dem Feld gestanden, die sich erst am morgen kennengelernt haben. Taktisch war nicht viel möglich, wir haben heute früh zwei, drei Spielzüge schnell eingeführt. Defensiv haben viele Feinabstimmungen nicht geklappt, auch offensiv kennen sich die Spieler noch nicht gut genug. Das werden wir noch abstellen. Man hat den Unterschied heute gesehen, Jena ist schon über zwei Wochen gemeinsam im Training. Auf die heutige Leistung lässt sich auf jeden Fall aufbauen. Unser Testspieler Kelvin Torbert hat eine vernünftige Leistung gebracht, defensiv und physisch muss er sich noch verbessern. Wir brauchen nun auf jeden Fall viele gemeinsame Trainingseinheiten. Brandon Hunter hat sich am Fuß verletzt, deswegen haben wir ihn am Ende nicht mehr spielen lassen. Ich hoffe, es ist nichts ernstes und uns bleiben die Verletzungssorgen vorerst erspart, damit wir mit zehn Spielern im Training arbeiten können.

BBC Bayreuth – Science City Jena 78:74 (29:14;11:25;19:19;19:16)

BBC Bayreuth: Hamilton 16, Torbert 14, Schmidt 12, Wyrick 10, Ibekwe 9, Jeanty 7, Schmitz 6, Hunter 4, Zeis 0, Durant dnp. Dreir: Wyrick 2, Torbert 1, Hamilton 1, Jeanty 1.

Science City Jena: Schwartz 17, Roquette 15, Vierneisel 10, Kepkay 10, Black 7, Krumbeck 6, Reyes-Napoles 3, Albrecht 2, Voigtmann 2, Barker 2, Strauß 0. Dreier: Schwartz 4, Vierneisel 2.

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Quelle: BBC Bayreuth

Testspielsieg und gute Stimmung

EWE Baskets Oldenburg
Die Begeisterung war Hermann Schüller am Donnerstag auch durch die Telefonleitung deutlich anzumerken. „Das war ein lohnenswerter Besuch“, kommentierte der ehrenamtliche Geschäftsführer der EWE Baskets und Unternehmer aus Westerstede die Eindrücke während seines Aufenthalts im Trainingslager der Profi-Mannschaft. Am Mittwoch erlebte Schüller zudem ein überzeugendes Testspiel: Gegen das slowenische Team KK Sentjur gewann der Oldenburger Beko Basketball-Bundesligist mit 104:78.

„Die Mannschaft hat hier in Rogla wirklich ideale Bedingungen“, so Schüller. „Die Sportanlagen sind innen wie außen exzellent. Das Trainerteam hat die Möglichkeit, sich hier zusammen mit den Spielern voll und ganz auf sich zu konzentrieren.“ Dass genau das auch funktioniert, bestätigen die Eindrücke, die Schüller vor Ort bekam: „Es ist eine Freude zu sehen, wie die Jungs miteinander umgehen. Es herrscht ein enormer Teamgeist, jeder positive Impuls von einzelnen wird sofort von allen aufgenommen.“

Doch keine Euphorie ohne kleine Bremse: „Es ist uns doch allen kein Geheimnis, dass sich der Charakter einer Mannschaft oft erst nach Monaten und vor allem nach schwierigen Phasen offenbart“, so Schüller. „Aber nach allem, was ich hier erlebe und was mir auch von den Trainern und Spielern vermittelt wird, bleibt festzuhalten, dass hier bereits wichtige Grundlagen für eine gute Saison gelegt werden. Die Mannschaft ist als Team bereits sehr weit in ihrer Entwicklung, die Jungs scheinen sehr gut zueinander zu passen.“

Beim Spiel gegen Sentjur (Schüller: „Das war beileibe kein einfacher Gegner!“) deutete das Team dann an, was sich als Spielphilosophie herauskristallisieren soll: „Mit sehr viel Druck auf den Gegner werden Fehler provoziert, die mit Schnellangriffen und entsprechenden Punkten ausgenutzt werden. Tempo, Aggressivität und viel Beweglichkeit auch auf den großen Positionen“ fielen dem Geschäftsführer der Baskets positiv ins Auge.

Korbschützen beim Testspiel, in dem Rickey Paulding nach einer kleinen Blessur aus dem morgendlichen Training pausierte: Chubb (21 Punkte), Burrell (18), Majstorovic (13), Smeulders (12), Hasbrouck (11), Brown (10), Bahiense de Mello (9), Sehovic (8) und Freese (2).

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Quelle: EWE Baskets Oldenburg

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