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Berlin-Bezwinger Tübingen kommt

Berlin-Bezwinger Tübingen kommt

Mit den WALTER Tigers Tübingen kommt am Sonntag das Sensationsteam vom letzten Wochenende an die Volme. Um 17 Uhr erwartet Phoenix Hagen die Neckarstädter in der ENERVIE Arena. Den Tübingern gelang die Überraschung, als sie ALBA BERLIN mit 74:70 ...
... besiegen konnten. Mit sechs Siegen und zehn Niederlagen liegen sie auf Platz 13 und damit eine Position besser als die Feuervögel. Am Donnerstagabend treffen die Tigers vor dem Ausflug nach Hagen in einem Nachholspiel noch auf die Telekom Baskets Bonn.

Verlängerter Arm von Tübingens Trainer Igor Perovic ist der 25-jährige Spielmacher Branislav Ratkovica, der mit im Schnitt 7,4 Assists der beste Passgeber der Beko BBL ist. Sein Zusammenspiel mit den Centern Anatoli Kashirov und Kenneth Williams funktioniert gut. Unterstützt wird Ratkovica vom Serben Radovan Markovic, einem gefährlicher Dreierschützen, und von den beiden ehemaligen Berlinern Johannes Herber und Nicolai Simon.

Weitere Leistungsträger im Tübinger Team sind die beiden großen Flügelspieler Chris Oliver und Dane Watts, die zu den besten Reboundern der Beko BBL zählen und die mit 13,3 und 14,1 Punkten pro Spiel auch die korbgefährlichsten Spieler der Tigers sind. Während der aus Göttingen nach Tübingen gewechselte Oliver häufig in Korbnähe agiert, zeichnet sich Watts auch durch seinen guten Distanzwurf aus. Unter dem Korb weiß der russische
2,15 m-Center Anatoli Kashirov (11,2 Punkte) auch mit seinem exzellenten Wurf aus der Halbdistanz zu gefallen, während der Linkshänder Kenneth Williams für seine gute Verteidigung bekannt ist.

Ingo Freyer, Trainer von Phoenix Hagen, ist sehr angetan von namhaft besetzten Kader der Tübinger: „Wer gestandene Bundesliga-Spieler wie Oliver, Kashirov, Watts oder Ratkovica in seinen Reihen hat, hat ganz einfach ein gutes Team. So erklären sich dann auch Ergebnisse wie gegen Berlin.“ Gefallen findet Freyer auch an Kenneth Williams („Zusammen mit Kashirov ein starkes Duo“).

Seine eigene Mannschaft hatte am Montag nach dem so wichtigen 92:76-Sieg in Gießen einen Tag frei. „In Gießen haben wir – auch mit Abstand betrachtet – gut gespielt. Wir haben viele richtige Entscheidungen getroffen und waren sehr ballsicher.“ Jetzt hofft Freyer, dass das Selbstvertrauen seiner Spieler gestärkt ist: „Das tat natürlich gut nach den sieben verlorenen Spielen. Gegen die starken Tübinger haben wir das aber auch nötig.“

Phoenix-Geschäftsführer Oliver Herkelmann hofft am Sonntag auf die besondere Unterstützung der Fans: „Wir gehören zu den besseren Auswärtsmannschaften der Liga, aber zu Hause haben wir erst zwei Spiele gewonnen. Das liegt sicherlich auch an zu vielen Hallen in zu kurzer Zeit und daran, dass wir erst seit kurz vor Weihnachten regelmäßig in der ENERVIE Arena trainieren können. Es wird Zeit, dass die ENERVIE Arena eine Festung wird. Dafür brauchen wir auch die bedingungslose Unterstützung unserer Fans - so wie beim Spiel gegen Göttingen!“

JBBL-Derby als Vorspiel: Phoenix Youngsters erwarten BBV Hagen

Am Sonntag steht in der ENERVIE Arena eine Doppelveranstaltung an: Vor dem Spiel der Beko BBL zwischen Phoenix Hagen und den WALTER Tigers Tübingen treffen die Phoenix Hagen Youngsters im Lokalderby auf den BBV Hagen.
Sprungball zu der JBBL-Partie ist um 13 Uhr.

Um die theoretische Chance auf den Hauptrundeneinzug zu wahren, bereiten sich die Youngsters professionell auf dieses besondere Spiel vor. Das Team trainierte die ganze Woche gemeinsam mit der NBBL-Mannschaft der Phoenix Hagen Juniors – und zwar täglich von 11 bis 14 Uhr. „Es ist das erste gemeinsame Camp von den Youngsters und den Juniors. Falk Möller und ich sind sehr zufrieden mit dem Verlauf und sind überzeugt davon, dass die Jungs sich hier individuell stark verbessern und als Team und Jugendabteilung enger zusammenwachsen. Ich denke, dass dies meinen Spielern für Sonntag noch einmal den richtigen Kick geben wird", glaubt Phoenix-Jugendkoordinator und JBBL-Headcoach Matthias Grothe.

Auch wenn der BBV Hagen erst zwei Siege auf dem Konto hat, konnten die Youngsters im Hinspiel erst im letzten Viertel davonziehen, um am Ende mit 76:61 zu gewinnen. Außer dem langzeitverletzten Mark-Alexander Dickgraefe stehen Matthias Grothe alle Spieler zur Verfügung. Das Eintritt zum Derby ist für alle Inhaber einer Karte zum anschließenden Beko BBL-Spiel kostenlos.
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