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Berlin erreicht nach Sieg über Mons die TOP16-Runde - Frankfurt und München mit Niederlagen

Berlin erreicht nach Sieg über Mons die TOP16-Runde - Frankfurt und München mit Niederlagen

ALBA BERLIN hat am Dienstag mit einem 83:63-Heimsieg über Dexia Mons-Hainaut vorzeitig die Runde der besten Sechzehn des Eurocups erreicht. Auch der Gruppensieg ist für ALBA nun einen Spieltag vor dem Ende der Regular Season greifbar nah.
1323811719/img_DaShaun_Wood_ALBA_BERLIN.jpgDas deutliche Ergebnis wurde dem Spielverlauf gegen die Belgier eigentlich nicht gerecht. Die boten ALBA nämlich 25 Minuten lang einen ganz harten Fight. 40:47 lag das Team von Gordon Herbert, das ohne den wegen eines Trauerfalls in die USA gereisten Kyle Weaver auskommen musste, im dritten Viertel schon zurück, bis es die harte Gangart der Gäste annahm und eindrucksvoll das Kommando übernahm.

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Die letzten 15 Minuten dominierten die Albatrosse die Partie und feierten so am Ende einen sehr deutlich Erfolg, der ihnen vorzeitig das Ticket in die TOP16-Runde bescherte. Und die Chancen, das von Platz eins der Gruppe H aus zu erreichen, stehen gut. Denn gegen den Gegner am letzten Spieltag, Buducnost Podgorica, hat ALBA im Hinspiel ein 16-Punkte-Polster vorgelegt und nur über den direkten Vergleich könnten die Montenegrinier noch an den Hauptstädtern vorbeiziehen.

ALBAs Co-Topscorer waren Dashaun Wood (16 Pt, 9 As, 5 Rb) und Torin Francis (16 Pt, 6 Rb). Ebenfalls zweistellig scorten Derrick Allen (15 Pt, 8 Rb), Bryce Taylor (11 Pt, 4 Rb) und Yassin Idbihi (10 Pt, 4 Rb). Heiko Schaffartzik kam auf 9 Zähler und 5 Assists. Nicht in den Griff bekamen die Albatrosse Mons athletischen Bigman Ahmad Nivins, der 19 Punkte und 9 Rebounds markierte.

Spielverlauf: ALBA kam über Torin Francis unterm Brett gut ins Spiel. Der ALBA-Center markierte vorne fast alle ersten Punkte seines Teams und sorgte hinten mit Rebounds und Blocks für Präsenz. Die Albatrosse gingen schnell in Führung, doch Mons ließ sich nicht beeindrucken und hielt dagegen. Dashaun Wood unterliefen ungewöhnliche fünf Ballverluste, so dass die Belgier mit einfachen Punkten kurz vor der Viertelpause erstmals mit 18:17 in Führung gingen. Ein Buzzer-Floater von Heiko Schaffartzik bedeutete das 19:18 nach zehn Minuten.

Die Berliner erspielten sich im zweiten Viertel viele gute Wurfpositionen, leider wollte aber nicht viel fallen. Besser machten es die Gäste, die nach einem Dreier von Carter in der 15. Minute 27:24 in Front gingen. Auch wenn Lucca Staiger jetzt endlich auch von außen traf, wollte der Knoten nicht so recht platzen. Die immer wieder in Zonenverteidigung wechselnden Belgier behielten ihren kleinen Vorsprung. Die Albatrosse kämpften, aber auch Mons ging mit aller Entschlossenheit zu Werke. Auch wenn Wood am Ende endlich wieder von außen traf, nahmen die Gäste ein 38:36 mit in die o2 World-Kabine.

Zurück auf dem Parkett ging es mit unverminderter Intensität weiter. Mons spielte unter dem Brett knallhart und kaufte den Albatrossen damit lange den Schneid ab. Bis auf 47:40 zogen die Belgier davon, bis ALBA aufwachte und die Härte endlich vollends annahm. Die Hauptstädter kam zwar weiter kaum in den Fastbreak, aber in der Defense legten sie nun eine Schippe drauf. Drei Minuten vor dem Ende des Abschnitts läutete Torin Francis mit einem krachenden Dunk einen 13:0-Lauf seines Teams ein, der einen 59:51-Vorsprung nach 30 Minuten bedeutete.

Die Albatrosse machten im Schlussviertel da weiter, wo sie aufgehört hatten. Mit harter Defense zwangen sie Mons weiter zu schweren Würfen und spielten vorne nun mit viel Selbstvertrauen. Auch die Distanzwürfe fielen nun besser und da tat es auch nicht weh, dass Sven Schultze einen freien Dunk auf den Ring setzte. Idbihi macht es wenig darauf effektiver und stellte per Dunking die höchste Führung von 70:56 her. Bei fünf Minuten Restzeit war die Entscheidung nun endgültig gefallen. Die Gäste gaben sich auf und die Albatrosse nutzten die letzten Minuten zum Schaulaufen und feiern mit ihren Anhängern.

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Quelle: ALBA BERLIN

Eurocup-Heimsieg gegen Banvit will nicht gelingen

FRAPORT SKYLINERS

Mit seiner mittlerweile gewohnten Starting Five (Michael Thompson, Jimmy McKinney, Quantez Robertson, Jermareo Davidson und Tim Ohlbrecht) eröffnet Muli Katzurin das letzte Eurocup-Heimspiel gegen Banvit BK vor 1140 Zuschauer. Die ersten Punkte aus dem Feld sind auch gleich mal ein Ausrufezeichen, denn Tim Ohlbrecht fängt den abgefälschten Ball und schmettert das Leder durch den Ring - 2:0 (1. Minute). In der vierten Spielminute bekommt Frankfurts Neuzugang Jacob Burtschi seinen ersten Einsatz im neuen Team. Banvit nutzt seine Massen- und Längenvorteile unter den Körben geschickt ein und spielt dadurch in der 7. Minute Keith Simmons an der Dreierline frei - 6:14. Muli Katzurin reagiert und lässt seine Verteidigungslinien zwischen Mann- und Zonenverteidigung wechseln, um den Rhtythmus der Türken durcheinander zu bringen. Die letzten Punkte gehören Quantez Robertson, der den Viertelendstand von 8:19 herstellt.

Auch in Spielabschnitt zwei bleiben die Türken ihrer Linie treu, suchen konsequent den Weg Richtung Korb und sichern sich durch einige offensive Rebounds zweite Wurfmöglichkeiten. Beide Mannschaften suchen eher den Spielaufbau, als das schnelle Spiel und versuchen über viele Passstationen die gegnerische Defensive auseinander zu ziehen. Dabei bleibt der Rückstand der FRAPORT SKYLINERS von rund zehn Punkten zunächst konstant erhalten. Viel Spielzeit erhält dabei Jacob Burtschi, der möglichst schnell in das Frankfurter Spiel integriert werden soll. Ein kurzer Sprint der FRAPORT SKYLINERS sorgt beim Stand von 23:30 (18.) dafür, dass Banvit eine Auszeit nehmen muss. Doch Frankfurt kommt nun besser ins Spiel, Jacob Burtschi legt für Marius Nolte zum 25:32 (19.) auf. Der letzte Frankfurter Angriff bringt zwar keine Punkte mehr, doch konnte sich die Mannschaft in den Schlussminuten wieder ins Spiel zurück kämpfen - 25:32.

Ein guter Start der FRAPORT SKYLINERS erlaubt es der Mannschaft den Rückstand schnell weiter zu verkürzen - 29:32 (22.). Das Spiel ist nun deutlich intensiver, beide Mannschaften machen das Spiel schneller als zu Beginn der Partie. Doch kaum hat man den Eindruck, die FRAPORT SKYLINERS könnten das Spiel kippen, besinnen sich die Türken auf ihre Vorteile unter den Brettern. Auf diesem Wege können sie den Frankfurter Lauf stoppen und erneut auf 32:41 (26.) davonziehen. Doch erneut zeigt die Mannschaft von Muli Katzurin Herz, setzt die taktischen Vorgaben geschickt um und kommt bis zum Viertelende wieder ran. Motivationshilfe gibt es dabei durch einen Monsterblock und Dreier von Jacob Burtschi. Die letzte Minute wird ein einziges Highlight, denn erst trifft Banvit den Distanzwurf, dann trifft Jimmy McKinney den Dreier mit Aufleuchten der Spielzeituhr zum Viertelendstand von 44:46.

Auch im Schlussviertel gelingt ein guter Start für die Heimmannschaft. Jacob Burtschi baut seine gute Phase weiter aus und netzt einen weiteren Dreier ein, doch Banvit antwortet mit einem Halbdistanztreffer - 47:50 (32.). Nicht nur die Frankfurter Verteidigung, auch die Frankfurter Fans sind nun voll im Spiel und sorgen dafür, dass es ein spannendes Spiel bleibt. Da hilft es natürlich, dass Jermareo Davidson zum 49:52 (35.) einen zweihändigen Dunk in den Korb hämmert. Aber Banvit bleibt die Antwort nicht schuldig und beruhigt über einen eigenen Dreier und Dunking die in Wallung geratenen Gemüter - 49:57 (37.). Quantez Robertson belebt das Spiel wieder mit zwei blitztschnellen Punkten zum 54:59 (38.). Aber zwei offensive Rebounds in der Schlussminute erlauben es Banvit die Zeit weit herunter zu spielen und können so am Ende mit 56:62 das Spiel für sich entscheiden.

Stimmen zum Spiel:

Muli Katzurin (FRAPORT SKYLINERS):
"Ich bin froh, dass wir heute gegen eine gute Mannschaft mithalten konnten. Unsere Spieler haben gut gekämpft, auch wenn für uns klar war, dass wir nicht mehr in die nächste Runde einziehen können. Unser neuer Spieler hat viel Spielzeit bekommen, aber es wäre nicht fair ihn nach einem Spiel zu beurteilen. Banvit war heute besser als wir, aber wir hatten unsere Chancen. Nach einer Schwächephase sind wir sehr gut wieder zurückgekommen. Ich kann sagen, dass wir im Spiel waren. Dies ist etwas positives, dass wir aus diesem Spiel mitnehmen."

Orhun Ene (Banvit BK): "Wir wussten, dass Frankfurt einen guten Trainer hat und die Mannschaft Charakter besitzt. Wir wussten, dass es kein einfaches Spiel wird. Auswärts zu gewinnen ist ohnehin nie leicht. Vor dem Spiel galt unsere Konzentration auf den offensiven Rebounds von Frankfurt und unseren Ballverlusten. Wir haben gut angefangen, aber dann unser Momentum verloren. Irgendwie haben wir es aber geschafft den Rhythmus wieder zu finden."

Nächste Spiele und Auswärtsfahrt

Für die FRAPORT SKYLINERS stehen nun drei Auswärtsspiele in Folge an (So, 18.12. in Braunschweig; Di, 20.12. in Gran Canaria; Mo, 26.12. in Göttingen), bevor es kurz vor dem Jahreswechsel (Fr, 30.12. um 19:30 Uhr) zum Heimspiel gegen die Artland Dragons kommt.

Am direkt folgenden Montag, den 2.1.2012, spielen die FRAPORT SKYLINERS ihr Hessenderby in Giessen. Die Skybembels bieten für dieses Spiel eine Auswärtsfahrt an, für die man sich auf der Website www.skybembels.de anmelden kann. Anmeldeschluss ist Montag, der 19. Dezember.

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Quelle: FRAPORT SKYLINERS

FC Bayern unterliegt Benetton Treviso mit 66:92

FC Bayern München

1323845744/img_Philipp_Schwethelm_FC_Bayern_Muenchen.jpgDer FC Bayern München verliert am Dienstagabend vor 2.074 Zuschauern im italienischen Treviso mit 66:92 (28:51) gegen die Benetton Baskets. Für den FC Bayern war es bereits die vierte Niederlage im fünften Eurocup-Spiel. Damit scheidet die Münchner Mannschaft bei ihrer Eurocup-Premiere in der Gruppenphase aus dem Wettbewerb aus.

Die Benetton Baskets, Final Four-Teilnehmer der letzten Saison, qualifizieren sich mit dem Sieg im Palaverde neben Spartak St. Petersburg vorzeitig für die nächste Runde. Cedevita Zagreb verlor im zweiten Dienstagsspiel der Gruppe G gegen die weiterhin ungeschlagene russische Mannschaft (68:73) und verpasst damit ebenfalls das Last 16.

Erstmals in dieser Eurocup-Saison gingen die Bayern in ihren weißen Eurocup-Trikots an den Start. Und zunächst sah es sehr gut aus: Neben Robin Benzing, Demond Greene, Steffen Hamann und Chevon Troutman erwischte vor allem Jared Homan einen starken Start ins Spiel und markierte früh die ersten 6 Punkte (6:4). Andrea de Nicolao schoss die Gastgeber nach dreieinhalb Minuten aus der Distanz erstmals in Führung (6:7). Sein Mitspieler Vlad Moldoveanu tat es ihm gleich, doch Steffen Hamann konterte zum 9:10 Zwischenstand aus Bayernsicht. Kurz darauf zwangen Treviso-Neuzugang Jobey Thomas und Power Forward Jeff Adrian FCB-Dirk Bauermann mit ihren Punkten zum 9:15 zur ersten Auszeit. Im Anschluss liefen die Italiener heiß und trafen aus allen Lagen hochprozentig. Im ersten Viertel waren es alleine fünf (von acht) Dreipunkterfolge. Der letzte kam von Massimo Bulleri – bezeichnenderweise per Buzzer Beater mit der Pausensirene zum 15:27-Rückstand für die Bayern.

Im zweiten Durchgang schalteten die Gastgeber sogar noch einen Gang hoch. In der 14. Spielminute war es abermals Bulleri, der die erste 20-Punkte-Führung für seine Mannschaft besorgte (18:38). Die Bayern hielten dagegen, kämpften unentwegt, doch die Italiener ließen den Ball laufen und präsentierten sich vor allem im Abschluss in Höchstform. Bis zur Halbzeit trafen sie allein 86% ihrer „Zweier“ (12 von 14) und 44% der Würfe aus der Distanz (7 von 16). Das Ergebnis: Ein 28:51-Rückstand zur Halbzeit.

Auch wenn der Halbzeitstand gegen eine derart starke italienische Mannschaft bereits die Vorentscheidung bedeutete, die Bayern gaben nicht auf. Angefeuert von einem Dutzend Bayernfans steigerten sie sich zusehends in der Offensive und gestalteten den dritten Durchgang nahezu ausgeglichen (22:25). Zu Beginn des Schlussviertels lag die Mannschaft von Trainer Dirk Bauermann folglich mit 50:76 zurück. Fünf punktelose Minuten zu Beginn des vierten Viertels brachten der Mannschaft den größten Rückstand ein (50:85). Dennoch fanden die Münchner zurück ins Spiel und stellten über ein 16:16 im Schlussabschnitt den 66:92-Endstand her.

FC Bayern-Trainer Dirk Bauermann sagte nach der Begegnung: „Gratulation an Aleksandar Djordjevic und seine Mannschaft. Sie haben heute exzellenten Basketball gespielt. Es war eine gute Nacht für sie und eine schlechte Nacht für uns. Man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat versucht kämpferisch und spielerisch dagegen zu halten, aber Treviso ist zurzeit in bestechender Form und durch die personellen Veränderungen sogar stärker als vorher. Wir haben das Ziel in dieser sehr schweren Gruppe unter die ersten zwei zu kommen zwar nicht erreicht, trotzdem hat uns die Teilnahme am Eurocup weitergebracht. Wir werden nun alles tun um das letzte Spiel der Gruppe gegen Zagreb zu gewinnen, und uns mit einem Erfolgserlebnis aus dem Eurocup verabschieden. Unsere volle Konzentration gilt ab jetzt der Liga. Für unsere Mannschaft sind dies schwere Zeiten, aber sie verfügt sowohl über Qualität und Charakter und wird aus dieser Phase gestärkt hervorgehen. Ein gut besuchter Audi Dome am Samstag gegen Trier wäre ein wichtiger moralischer Rückhalt für das Team. Besonders bedanken möchte ich mich bei den mitgereisten Fans, die uns trotz eines für alle schwierigen und enttäuschenden Abends hier in Treviso sensationell unterstützt haben.“

Das sechste und letzte Spiel der Eurocup-Gruppe G bestreiten die Bayern am kommenden Dienstag (20.12., 20 Uhr) in eigener Halle gegen Cedevita Zagreb. Doch davor, am Samstag um 19Uhr, ist die TBB Trier zum 13. Spieltag der Beko BBL zu Gast im Audi Dome.

Es spielten für den FC Bayern München: Jared Homan (14 Punkte), Jan-Hendrik Jagla (13/1 Dreier), Chevon Troutman (10), Ben Hansbrough (7/1), Robin Benzing (6/1), Steffen Hamann (6/2), Aleksandar Nadjfeji (4), Jonathan Wallace (4), Demond Greene (2), Philipp Schwethelm und Darius Hall (dnp).

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Quelle: FC Bayern München

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