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Berlin kommt zum Spitzenspiel ins Artland

Berlin kommt zum Spitzenspiel ins Artland

Während sich die Artland Dragons nach vier trainingsfreien Tagen ab heute voll und ganz auf ihren nächsten Gegner in der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL), ALBA BERLIN, konzentrieren, steht für den Vizemeister am morgigen Freitag erst einmal die Nachholpartie um die Tabellenführung gegen ratiopharm ulm an. Erst dann beginnt für die Hauptstädter die Vorbereitung auf das nächste Spitzenspiel am Dienstag, 27. Dezember, (19.30 Uhr) in der Quakenbrücker Artland Arena. „ALBA ist auf jeden Fall der Favorit in diesem Spiel“, sagt Dragons-Co-Trainer Tyron McCoy. „Es wird eine sehr schwere Partie für uns.“
Die „Albatrosse“ haben seit dem 16. Oktober in der Beko BBL nicht mehr verloren, verfügen dementsprechend über großes Selbstvertrauen. „Sie gehören zu den besten Offensiv-Mannschaften in der Liga und auch zu den besten Defensiv-Mannschaften“, sagt McCoy. Im Schnitt lassen die Schützlinge von ALBA-Headcoach Gordon Herbert nur knapp 70 Punkte pro Spiel zu, erzielen im Gegenzug 84 Zähler.

Kopf der Mannschaft ist der wertvollste Spieler der vergangenen Saison, DaShaun Wood, der die meisten Punkte seines Teams erzielt (15,6) und auch die meisten Korbvorlagen gibt (5,5). Allerdings ist der US-Guard nicht mehr ganz so dominant wie noch in der vergangenen Spielzeit in Frankfurt. Das muss er aber auch nicht sein, denn in Kyle Weaver, Heiko Schaffartzik, Bryce Taylor, Derrick Allen und Torin Francis hat er gleich fünf Akteure an seiner Seite, die zwischen 11,0 und 9,3 Punkte pro Spiel erzielen. „Berlin ist das am tiefsten besetzte und erfahrenste Team der Liga“, sagt McCoy. „Denn an Position neun und zehn der Rotation kommen in Sven Schultze und Lucca Staiger zwei Nationalspieler.“

Um gegen den Vizemeister zu bestehen, müssen die Dragons vor allem in der Verteidigung hellwach sein, denn Berlin trifft hochprozentig, vor allem von der Drei-Punkte-Linie (37 Prozent Trefferquote, nur Bamberg ist besser). Außerdem gehören die „Albatrosse“ zu den Mannschaften, die die meisten Offensiv-Rebounds holen (12,6). „Wir dürfen ihnen nicht so viele zweite Chancen nach Fehlwürfen erlauben“, sagt McCoy. „Außerdem müssen wir auf den Ball aufpassen.“ Ballverluste leisten sich die Berliner kaum. Nur 11,5 Turnovers pro Partie sind Beko BBL-Spitze.

Die Dragons-Fans sind heiß auf das Duell, Rückläufer-Tickets waren am vergangenen Dienstag in Windeseile vergriffen. Zudem hat sich der schon legendäre „Kuh-Block“ wieder zusammengetan. Für die zu einem großen Teil aus Studenten bestehende Fan-Gruppe ist der Termin ideal, da viele für die Feiertage auf Heimatbesuch im Artland sind.
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