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Berlin muss gegen Turow ran

Berlin muss gegen Turow ran

Den in den ersten drei Eurocup-Spielen ungeschlagenen Basketballern von ALBA BERLIN fehlt in der Gruppe H nur noch ein Sieg, um den Einzug in die ab Januar ausgespielte Top16-Zwischenrunde klar zu machen. Diesen vierten Sieg wollen die Albatrosse am Dienstag ...
... (6. Dezember, 19 Uhr, im TV live auf Eurosport2) auswärts beim polnischen Vizemeister Turow Zgorzelec unter Dach und Fach bringen.

Dass das alles andere als leicht wird, konnte man indes bereits vor einer Woche beim Hinspiel gegen die Polen sehen, als Turow den Berlinern mit einer zuweilen sehr rustikalen Verteidigung bis in die Schlussphase hinein einen harten Kampf geliefert hat, bevor es sich 68:79 geschlagen gab. Angeführt von Spielmacher Ronald Moore (8 Assists) fand Turow dabei in seiner tiefen Rotation immer wieder neue Spieler, die ins Laufen kamen: Im zweiten Viertel im langen US-Center John Edwards, im dritten im quirligen Shooting Guard David Jackson.

Im Schlussviertel explodierte dann auch der bis dahin von der ALBA-Defense gut unter Verschluss gehaltene, sehr bewegliche und vielseitige australische Nationalcenter Daniel Kickert, der mit seiner großen Korbgefährlichkeit am Brett wie von der Dreierlinie am Ende einmal mehr mit 16 Punkten (13 im vierten Viertel) Turows Topscorer war.

Auf Seiten der Berliner war gegen diese tief gestaffelten Polen von großem Wert, dass das Team sehr ausgeglichen und damit für den Gegner unberechenbar punktete: Gleich sechs ALBA-Spieler erzielten neun bis 14 Punkte. „Unsere Bankspieler haben uns einen großen Schub gegeben. Marko, Sven und Yassin haben zusammen 33 Punkte erzielt“, freute sich Trainer Gordon Herbert vor allem über die gute Leistung der Bankspieler.

Mit einer eigenen Bilanz von 1:2 Siegen gleichauf mit Buducnost Posgorica und Dexia Mons, hat Turow in der Gruppe H trotz der Niederlage in Berlin noch alle Chancen, sich zumindest als Gruppenzweiter für das TOP16 zu qualifizieren. Mit einem (hohen) Sieg über ALBA würde für Turow sogar der erste Gruppenplatz wieder in den Bereich des Machbaren rücken.

Für beide Kontrahenten steht somit am Dienstag in der 5.000 Zuschauer fassenden Halle des Sport- und Freizeitzentrums von Zielona Gora viel auf dem Spiel. Da die kleine Sporthalle von Zgorzelec nicht den Eurocup-Standards entspricht, muss Turow seine Heimspiele ins rund 100 km nördlich (und und nur 188 km von Berlin entfernt) gelegene Zielona Gora verlegen. Zahlreiche ALBA-Fans werden sich am Dienstag auf den Weg nach Polen machen. In der Bundesliga gibt es keinen Standort, der so nah an Berlin liegt wie Zielona Gora.

Turow-Trainer Jacek Winnicki sieht darin aber kein großes Handicap: „Wir kennen die Arena in Zielona Gora gut, haben dort auch schon einige Vorbereitungsspiele gespielt.“ Außerdem sind die reiselustigen Turow-Fans es gewohnt, ihr Team auswärts zu unterstützen. Gegen Mons vor zwei Wochen feuerten immerhin 2.000 das Team an.

Während Turow am Wochenende in der polnischen Liga als Tabellenführer beim Fünften Kotwica Kolobrzeg etwas überraschend 54:64 unterlag, freuten sich die Albatrosse über ein spielfreies Wochenende. ALBA-Trainer Gordon Herbert sah diese Pause ursprünglich zwar mit gemischten Gefühlen: „Wir waren doch gerade so schön in Schwung.“ Rückblickend sieht er die Pause aber auch positiv: „Das Team wirkte am letzten Dienstag schon ein wenig müde, einige Spieler waren auch etwas angeschlagen. Da kam diese Pause wohl doch zum rechten Zeitpunkt.“

Das Hinspiel im Stenogramm
ALBA BERLIN – Turow Zgorzelec
79:68 (17:10, 17:17, 22:18, 23:23)
ALBA: Wood 12 (9 as), Tayxlor 14, Weaver 4 (5 as, 6 rb), Allen 13, Francis 6; Simonovic 11, Idbihi 10, Schaffartzik, Schultze 9 (3/6 Dreier). – 55 % Wurfquote (7/15 Dreier), 29 Rebounds (4 off), 13 Ballverluste.
Turow: Gustas 6, Jackson 14, Wysocki 5, Cel 9 (6 rb), Edwards 10 (7 rb, 2 bs); Moore 6 (8 as), Kickert 16, Mielczarek, Lauderdale 2, Chylinski. – 42 % Wurfquote (5/11 Dreier), 35 Rebounds (12 off), 14 Ballverluste.

Die ersten beiden erreichen die Top16-Zwischenrunde.

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