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Bittere Niederlage im „Vier-Punkte-Spiel”

Bittere Niederlage im „Vier-Punkte-Spiel”

Eine bittere Niederlage hat die BG Göttingen bei EnBW Ludwigsburg kassiert. Mit 90:96 unterlagen die Veilchen bei einem direkten Konkurrenten im dicht gedrängten Tabellenmittelfeld. In der zweiten Hälfte fehlte ALLSTAR Dwayne Anderson, der sich im zweiten Viertel eine Verletzung zuzog.
Enttäuschte Mienen gab es in der Arena Ludwigsburg auf Seiten der BG Göttingen. Die Veilchen verloren trotz einer kämpferisch starken Leistung und einer, im Vergleich zu den vorherigen Spielen, erheblichen Steigerung in der Offensive. Mit 90:96 gab die BG auch den zweiten Saisonvergleich mit EnBW Ludwigsburg ab.

John Little zeigte eine beherzte Partie und markierte 19 Punkte. Ludwigsburg hatte in Jerry Green (ebenfalls 19 Punkte) den besten Werfer. Die Trumpfkarte der Schwaben war einmal mehr der Dreipunktewurf. Insgesamt 13 Dreier verwandelten die Barockstädter.

„Das ist eine schmerzhafte Niederlage. Wir haben gut gekämpft und viel Herz gezeigt. Aber in den entscheidenden Momenten haben wir zu leichte Fehler gemacht. Wir waren am Ende dicht dran und haben dann den Ball verloren. Ludwigsburg hat sehr gut getroffen. Vene, Harris und Bowler haben für sie die wichtigen Würfe getroffen“, bilanzierte BG Head Coach John Patrick nach dem Spiel.

Zum Spielverlauf:

Der Start gehörte dem Ludwigsburger John Bowler allein. Zuerst eröffnete Bowler das Spiel per Dreier, um wenig später mit einem Dreipunktspiel erfolgreich zu sein. Die BG lag so schnell mit 0:6 hinten. Über eine aggressive Defense fanden die Veilchen in das Spiel. Durch Fastbreak-Punkte wurde der frühe Rückstand egalisiert. Mit einem Dreier sorgte Robert Kulawick schließlich für den Führungswechsel (9:6). Es entwickelte sich ein packendes Spiel. Beide Mannschaften machten deutlich, dass sie in diesem wichtigen Spiel unbedingt gewinnen wollten. Ein 2:7 Lauf gegen die BG sorgte allerdings zum Ende des ersten Spielabschnitts für einen 21:26 Rückstand.

Im zweiten Viertel nahm Ludwigsburgs Jerry Green das Heft in die Hand. Green suchte den Zug zum Korb und war damit erfolgreich. Die Folge: die BG fiel auf 25:33 zurück und beantragte umgehend eine Auszeit. Göttingens Spiel stabilisierte sich wieder. Zwar sorgte Siim-Sander Vene (Ludwigsburg) mit seinen Dreiern für Probleme, doch die BG kämpfte sich wieder zurück und lag zur Pause mit 44:47 im Hintertreffen. Eine Hiobsbotschaft: Dwayne Anderson knickte unglücklich um und konnte in der zweiten Hälfte nicht mehr eingesetzt werden.

Zu dieser schlechten Nachricht gesellte sich ein schlechter Beginn des dritten Viertels. Schnell fiel man auf 45:55 zurück. Ludwigsburg nutze die sich bietenden Räume an der Dreierlinie gekonnt aus. Diese Rückschläge steckte das BG-Team jedoch weg. Ludwigsburgs Ballverluste nutzten die Veilchen um wieder in das Spiel zu kommen. Durch fünf Punkte innerhalb von neun Sekunden verkürzten sie auf 56:60. Mit vier Zählern Rückstand ging es auch in die finalen zehn Minuten (64:68).

Hier setzte Mike Scott zunächst in der Offensive die Akzente, ehe Antoine Jordan das Spiel ausglich (70:70). Die Schwaben antworteten auf den Ausgleich mit neun unbeantworteten Zählern in Serie. Für Göttingen, das nun erneut einem Rückstand hinterher laufen musste, übernahm John Little viel Verantwortung und hielt sein Team in dieser Phase im Spiel. Bis auf 84:87 kam die BG heran. In der Schlussminute legte Toby Bailey für die Hausherren vor, bevor wieder Jordan für die BG konterte und zum 88:91 einnetzte. Die Veilchen verfolgten nun die „stop the clock“-Strategie, um schnell in Ballbesitz zu gelangen. Doch Ludwigsburg sicherte sich von der Freiwurflinie den Erfolg.

Punkte BG Göttingen: Scott (13), Kulawick (8), Meacham (11), Waleskowski (3), Little (19), Dale (3), Meeks, Boone (12), Anderson (7), Raffington, Jordan (14)

Punkte EnBW Ludwigsburg: Green (19), Bekteshi, McCray (7), Lischka (4), Zavackas (6), Harris (18), Bailey (8), Rickert, Vene (17), Bowler (17)
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