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Bittere Niederlage in Würzburg

Bittere Niederlage in Würzburg

Durch eine bittere 60:92-Pleite bei den s.Oliver Baskets hat die BG Göttingen ihre sechste Niederlage in Folge hinnehmen müssen. Vor 3140 Zuschauern in Würzburg lagen die ersatzgeschwächten Veilchen von Beginn an in Rückstand und vermochten es in der Offensive zu selten Akzente zu setzen.
Die s.Oliver Baskets um die Ex-Göttinger John Patrick, Jason Boone, John Little und Ben Jacobson sicherten sich in souveräner Manier ihren fünften Heimsieg der Saison. Die Veilchen verlebten hingegen einen bitteren Abend. Ballverluste (19 an der Zahl) und mangelnde Durchschlagskraft in der Offensive (in keinem Viertel markierte die BG mehr als 16 Zähler) mündeten in die sechste Liga-Niederlage am Stück.

Nach anfänglichen Problemen bei den Rebounds steigerten sich die Göttinger allerdings beachtlich und konnten das Duell um die Bretter ausgeglichen gestalten. Zum entscheidenden Faktor wurde diese Statistik nicht. 92 Punkte und 13 Dreier des Gegners fielen wesentlich schwerer ins Gewicht.

Besonders Würzburgs Ricky Harris verwandelte von „downtown“ traumwandlerisch sicher. Sieben Dreier netzte der US-Amerikaner ein. Mit 21 Punkten avancierte Harris zum Topscorer des Abends. Für die BG waren Paris Horne (17 Punkte, fünf Assists) und Raymond Sykes (zehn Punkte, zehn Rebounds) die besten Akteure. Beide leisteten sich aber auch fünf beziehungsweise sechs Turnover.

Statistisch auffällig waren insgesamt 13 geblockte Würfe (Würzburg 8; Göttingen 5)

Die Stimmen zum Spiel:

BG-Coach Stefan Mienack: "Herzlichen Glückwunsch an die s.Oliver Baskets zu diesem verdienten Sieg. Wir haben 18 Offensiv-Rebounds geholt, das war eine sehr gute Leistung von uns. Aber Würzburg hat auch 17 Offensiv-Rebounds geholt, wir konnten unser Problem aus dem Spiel in Tiflis also noch nicht lösen. Dazu kamen 19 Ballverluste, so können wir dieses Spiel natürlich nicht gewinnen. Ab Mitte des 2. Viertels wurden wir etwas müde, weil wir wenig Wechsel-Möglichkeiten hatten. Dadurch haben wir nicht mehr die richtigen Entscheidungen getroffen. Ich möchte ausdrücklich ein Lob an die jungen Spieler aussprechen. Marco Grimaldi und Kyle Bailey brauchen noch Zeit, um das Geschehene zu verarbeiten. Auch der Rest des Teams ist noch weit davon entfernt, zum Alltag überzugehen."

Baskets-Coach John Patrick: "Ich bin stolz, dass wir dieses Spiel nach den ersten 10 Minuten gut kontrolliert haben. Wir hatten am Anfang etwas Probleme mit der Göttinger Zonenverteidigung, aber dann haben wir uns daran angepasst und auch ein paar Dreier getroffen. Dann wurde Göttingen müde, und wir haben viel Energie von der Bank bekommen. Robert Tomaszek hat ein sehr gutes Spiel gemacht, auch Ricky Harris mit 21 Punkten von der Bank. Ich bin zufrieden, das war ein guter Sieg für uns. Vor dem Spiel war es ein komisches Gefühl, gegen den ehemaligen Club zu spielen. Beide Mannschaften haben sehr viel in dieses Spiel investiert. Was vor zwei Wochen passiert ist, war ein Schlag für beide Mannschaften. In den 40 Minuten auf dem Feld haben wir uns aber voll auf Basketball konzentriert. Wir sind jetzt zuhause immer noch ungeschlagen. Ich bin natürlich froh, dass wir diesen Heimvorteil haben, aber es ist immer noch früh in der Saison. Unser nächster Charakter-Test folgt schon am Freitag in Braunschweig."

Zum Spielverlauf:

Das Spiel in Würzburg begann, wie das Match in Tiflis unter der Woche aufgehört hatte. Die Veilchen gestatteten dem Gegner zu viele Offensivrebounds. Gleich sieben „zweite Wurfchancen“ konnten die Würzburger ergattern. Zudem netzten die Gastgeber vier Dreier im ersten Viertel ein. Göttingen lag mit 15:24 zurück.

Im zweiten Abschnitt hatten die Veilchen die Chance den Spieß umzudrehen. Mit verbessertem Rebound-Verhalten sicherten sie sich nun selbst ein ums andere mal zweite Wurfchancen. Allerdings verpassten es die Lila-Weißen daraus Kapital zu schlagen. Unter den Körben gelang zu selten ein Korberfolg. Würzburg nutze hingegen seine Chancen und zog durch erfolgreiche Dreipunktewürfe weiter davon. Neunmal trafen die Gastgeber in der ersten Hälfte von jenseits der 6,75m Linie (Halbzeitstand aus BG-Sicht: 29:48).

Im dritten Spielabschnitt kam zwar zunächst kein weiterer Dreier Würzburgs hinzu, dennoch fiel die BG noch deutlicher zurück. In der Offensive agierten die Veilchen zu ungestüm und wenig effektiv. Nach dreißig Minuten betrug der Rückstand 26 Zähler (44:70). Das Match war zu diesem Zeitpunkt entschieden.

In einem belanglosen letzten Viertel änderte sich nichts Wesentliches am Spielverlauf.

Punkte BG Göttingen:
Ahelegbe 10, Dale 6, Horne 17, Saunders 2, Mafra 6, Donkor, Markert, Herwig, Noch 7, Chikoko 2, Sykes 10
Punkte s.Oliver Baskets:
Little 3, Jacobson 11, Boone 9, Kramer 15, Elliott 12, Brown 7, Harris 21, King, Henneberger 4, Tomaszek 8, Clay 2

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