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Bonn unterliegt Frankfurt im kleinen Finale

Bonn unterliegt Frankfurt im kleinen Finale

Bei der zweiten Auflage des MARITIM Cups haben die Telekom Baskets Bonn den vierten Platz erreicht. Die Mannschaft von Trainer Michael Koch unterlag im kleinen Finale den FRAPORT SKYLINERS mit 84:90 (17:20, 23:19, 26:20, 18:31). Nach einer eng geführten ersten Hälfte konnten sich die Gastgeber nach dem Seitenwechsel erstmals etwas absetzen, mussten im letzten Durchgang jedoch einen vorentscheidenden 22:2-Lauf hinnehmen.
Der kämpferisch einwandfreie Comeback-Versuch war nicht von Erfolg gekrönt, wenngleich die Baskets nochmal auf vier Zähler herankamen. Zum erfolgreichsten Werfer der Rheinländer avancierte Zvonko Buljan mit 18 Punkten, für die Hessen traf Justin Gray (34, darunter sieben von zwölf Dreier) am besten.

Coach Koch startete mit einer ersten Fünf um Simonas Serapinas, Chris Ensminger, Benas Veikalas, Jared Jordan und Tony Gaffney in die Begegnung. Die Anfangsformation sorgte in der Verteidigung mit viel Einsatz für ein moderates Tempo der Partie. Bei gelegentlichen Verschärfungen der Gangart bewies Jordan sein gutes Auge für den freien Mann lieferte auf den Punkt genaue Pässen, die in einfache Zähler umgewandelt wurden. Frankfurt streute von Zeit zu Zeit eine Zonenpresse ein, um den Rhythmus der Baskets zu stören, was den Mainhattan Giganten nur selten gelingen sollte, dafür aber zumindest die 24-Sekunden-Uhr wertvoll herunter ticken ließ (40:39, 20. Minute).

Nach einem ordentlichen dritten Viertel sah es so aus, als ob sich Bonn vor dem Schlussakt würde zweistellig absetzen können, doch Frankfurt ließ die Koch-Truppe nicht vollends enteilen. Angeführt von Nationalspieler Johannes Herber stürmten die SKYLINERS mit einem 22:2-Lauf an den Baskets vorbei (68:81. 37. Minute). Nach einen Gaffney-Dreier kämpfte Bonn sich noch einmal heran, konnte in der Kürze der Zeit jedoch nicht mehr die Oberhand gewinnen.

Baskets-Forward Zvonko Buljan, am Vortag mit 26 Punkten und neun Rebounds Bonn bester Akteur, setzte auch im kleinen Finale wichtige Akzente. Der Kroate tat dabei nicht mehr, als entstandene Lücken zu nutzen und durch Einsatz zu überzeugen. Bei einem Einwurf und zwei Sekunden verbleibender Angriffszeit traf er einen Turnaround-Jumper zur Grundlinie hin, wenig später setzte er einem Fehlwurf Ensmingers nach und verwandelte am Brett gegen die komplette lange Frankfurter Garde.

Wichtige Impulse setzte Routinier Simonas Serapinas, der im dritten Viertel einen harten Schlag auf die linke Hand bekam, sich davon allerdings nicht aus der Ruhe bringen ließ. Der Litauer schien anschließend noch fokussierter zu Werke zu gehen und versenkte zwei Dreier in Serie. Lautstark koordinierte er das Comeback der Hausherren im letzten Viertel, wodurch der Rückstand zwischenzeitlich nochmals auf 84:88 gedrückt werden konnte.

Auf Seiten der Gäste wusste Johannes Herber mehr als zu überzeugen. Beim vorentscheidenden 22:2-Run im letzten Viertel war es der Nationalspieler, der mit Offensivaktionen und klaren Ansagen an seine Mitspieler das Momentum auf Seiten der Hessen brachte. Herber beendete die Partie mit zehn Punkten und vier Assists.

Neben Herber stach bei den SKYLINERS Justin Gray hervor, der den Baskets vor allem durch sein heißes Händchen von jenseits der 6,75m-Linie zusetzte. Allein in der ersten Hälfte versenkte der Amerikaner drei Dreier, zwei davon nach guten Ball-Movement vom rechten Flügel aus. Nach dem Seitenwechsel machte Gray auf der diagonal gespiegelten Stelle aus der Distanz nervenstark weiter und ließ vier weitere Treffer von „Downtown“ folgen - seine 34 Punkte bedeuteten Rang eins auf der teaminternen Topscorer-Liste.

Baskets-Headcoach Michael Koch: "Ich bin mit dem Spiel zufrieden, denn wir konnten wieder viele Dinge ausprobieren und haben eine Menge neuer Erkenntnisse gewonnen. Gerade defensiv konnten wir mehrere Rotationen versuchen. Nach dem Frankfurter Lauf haben wir ordentlich reagiert, das zeigt die Einstellung der Spieler.“

Im Finale des MARITIM Cups setzten sich am Nachmittag die Eisbären Bremerhaven mit 90:80 gegen KK Zagreb durch.

Telekom Baskets Bonn:

Serapinas (17/3 Dreier), Ensminger (7), Veikalas (12/1), Buljan (18), Mangold, Thülig, Jordan (9, 9 Assists), Hain (3/1), Gaffney (16/2), Wohlfarth-Bottermann (2)

FRAPORT SKYLINERS:

Thompson, Herber (10. 4 Assists), Gray (34/7), Nolte (16), McKinney (10/2), Barthel, Robertson (1), Ohlbrecht (5), Leuer (14)

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