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Braunschweig gegen Berlin: Den Reiz nach 20 Jahren nicht verloren

Braunschweig gegen Berlin: Den Reiz nach 20 Jahren nicht verloren

Seit nunmehr zwanzig Jahren zählt das Aufeinandertreffen mit Serienmeister ALBA BERLIN für Braunschweigs Heimpublikum zu den Highlights einer jeden Basketball-Saison. Am Mittwoch, 12. Oktober, ist es wieder soweit – die New Yorker Phantoms treffen am 3. Spieltag ...
... um 19:30 Uhr in der Volkswagen Halle auf die Albatrosse, die als amtierender Vizemeister auch in dieser Spielzeit sicherlich bei der Titelvergabe ordentlich mitmischen werden.

Diese Meinung vertritt auch Phantoms-Cheftrainer Sebastian Machowski. „ALBA BERLIN verfügt trotz einiger Veränderungen wieder über eine sehr starke Truppe. Mit Gordon Herbert steht erstmalig ein nordamerikanischer Trainer an der Seitenlinie, der mit seiner Spielphilosophie eine neue Richtung einschlägt, nachdem in der Vergangenheit vor allem jugoslawische und mit Hendrik Rödl ein deutscher Trainer den Stil bestimmt hatten. Für mich ist ganz klar: Berlin wird allen Unkenrufen zum Trotz wieder um die Meisterschaft mitspielen“, so der 39-Jährige, der selbst fünf Jahre das ALBA-Trikot getragen hatte.

Die ALBA-Verantwortlichen holten mit Gordon Herbert einen Basketballcoach nach Berlin, der über Erfahrung in der Beko BBL verfügt wie wahrscheinlich kein anderer. Der Kanadier wurde aus Frankfurt abgeworben – und brachte aus der Mainmetropole seine rechte Hand gleich mit. Der 25-jährige Aufbauspieler DaShaun Wood war der Überflieger der vergangenen Spielzeit. Dessen Statistiken waren eine Augenweide: Im Schnitt 18,9 Punkte, 4,9 Rebounds und 5,9 Assists – sonnenklar: Der Titel Most Valuable Player (MVP) ging an Wood.

Gezielt suchten die Berliner nach Ersatz für die namhaften Abgänge wie Julius Jenkins (Brose Baskets), Immanuel McElroy (New Yorker Phantoms) und Taylor Rochestie (Le Mans Sarthe Baskets/Frankreich). 120-Kilogramm-Center Torin Francis wechselte vom griechischen Topklub Panellinios Athen zu ALBA, hatte zuvor bei weiteren Vorzeigeadressen in der Türkei und in Israel gespielt. Der US-amerikanische Landsmann Kyle Weaver tauchte zuletzt im Kader von Spirou Charleroi auf, ausgerechnet der Vorzeigeklub Belgiens, der den Albatrossen vor wenigen Tagen den Einzug in die Euroleague vermieste. Der 1,98 Meter-Guard schnupperte bereits bei den NBA-Klubs Oklahoma City und Utah Jazz herein.

Ein echter Beko BBL-Veteran ist Derrick Allen. Der 2,04 Meter große Powerforward hat bereits über 270 Bundesligaeinsätze auf dem Buckel. Mit durchschnittlich 13 Zählern und 4,1 geangelten abprallenden Bällen gehörte der Mann mit der Trikotnummer 15 in der vergangenen Spielzeit zu den Eckpfeilern ALBAs. Dem 31-Jährigen zur Seite steht Neuzugang Marko Simonovic, ein Spieler, der die gute jugoslawische Basketballausbildung durchlaufen hat und zuletzt für den Spitzenverein KK Buducnost Podgorica auf dem Balkan auflief.

Heiko Schaffartzik und Yassin Idbihi trugen in der Saison 2009/10 das Dress der New Yorker Phantoms. Das Braunschweiger Publikum wird den beiden Freunden ein herzliches Willkommen bereiten. Aber auch Routinier Sven Schultze und Dreierschütze Lucca Staiger – wie Schaffartzik aktuelle deutsche Nationalspieler – sind tragende Säulen im Herbert-Team.

95:87 (2010/11), 76:70 (2009/10) und 65:64 (2008/09) lauteten die Endresultate zuhause gegen ALBA. Wie gesagt: Die Berliner, ein attraktiver aber nicht unschlagbarer Gegner.
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