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Brose Baskets bezwingen Artland Dragons nach Verlängerung

Brose Baskets bezwingen Artland Dragons nach Verlängerung

In einem Pokalfight auf Augenhöhe bezwingen die Brose Baskets im zweiten Halbfinale des Beko BBL TOP FOUR 2011 die Artland Dragons aus Quakenbrück nach Verlängerung mit 101:93 und stehen damit im Finale um den neuen Beko BBL TOP FOUR Pokal. Mann des Abends war Brian Roberts, der für die Brose Baskets nicht nur 21 Punkte erzielte, sondern am Ende der Partie gegen die Artländer erneut die Nerven behielt und die Brose Baskets in die Verlängerung warf.
6800 Zuschauer sahen in der ausverkauften Bamberger Stechert Arena einen Pokalkrimi, dessen Dramaturgie den Fans beider Lager alles abverlangte. Die Brose Baskets erwischten einen Traumstart in das K.O.-Spiel um den Einzug ins TOP FOUR Finale und lagen zu Beginn der Partie schnell mit 11:2 vorne. Bis in das dritte Viertel dominierten die Brose Baskets zwar das Geschehen, konnte sich aber nie entscheidend absetzen. Quakenbrück bewies Moral und kämpfte sich immer wieder in die Partie zurück. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit hatten die Drachen den amtierenden deutschen Meister und Pokalsieger am Rande einer Niederlage, scheiterten aber erneut an einem eiskalten Brian Roberts, der sein Team in fast letzter Sekunde vor einem vorzeitigen Pokalaus bewahrte und in die Verlängerung rettete. Dort gestattete die Brose Baskets den Drachen nur noch 8 Punkte, erzielten aber selbst 16.

Damit stehen die Brose Baskets im Finale des Beko BBL TOP FOUR und haben am morgigen Sonntag, den 3 April, 16:45 Uhr, die Möglichkeit ihren Titel zu verteidigen. Gegner sind die New Yorker Phantoms Braunschweig.
Die Niedersachsen besiegten im ersten Halbfinale des Tages die DEUTSCHE BANK SKYLINERS.

Chris Fleming, Headcoach Brose Baskets:
“Das war sicherlich ein Spiel, das keinen Verlierer verdient hat. Teilweise war es ein bisschen ruppig, und mit den ganzen Fouls sehr schwierig für beide Mannschaften. Mein Kompliment an Artland für ihre unglaubliche Courage und ihre Spielweise. Andererseits natürlich auch Gratulation an meine Mannschaft. Heute hatten wir keinen Spieler, der einen Offensivrhytmus gefunden hat und trotzdem haben sie an sich geglaubt. Große Faktoren waren Robets offensiv und Terry am Brett. Wir sind froh morgen die Möglichkeit zu haben, unseren Titel zu verteidigen.“

Stefan Koch, Headcoach Artland Dragons:
„Ich kann Chris nur zustimmen, das war ein Spiel, das eigentlich keinen Sieger verdient hat. Wir waren am Ende der regulären Spielzeit in einer guten Position bei unentschieden und haben nicht gescored. Entscheidend war sicher unsere Schwäche beim Defensivrebound und unsere Entscheidungen beim Foulmanagement, z. B. das fünfte Foul von Rice. Das sind am Ende aber Kleinigkeiten. Glückwunsch an Chris und sein Team zum Sieg. Ich kann meiner Mannschaften außer den beiden Dingen nichts vorwerfen. Wir sind schlecht ins Spiel und dann auch in die zweite Halbzeit gestartet, aber hier in diesem Hexenkessel dann einen Weg zurück ins Spiel zu finden, verdient Anerkennung. Deshalb tut diese Niederlage aber natürlich trotzdem sehr, sehr weh.“

Für die Brose Baskets spielten:
Brian Roberts (21 Pkt.), Reyshawn Terry (15), Predrag Suput (14), Anton Gavel (14), Kyle Hines (11), Casey Jacobsen (11), Tibor Pleiß (9), John Goldsberry (4), Karsten Tadda (2).

Für die Artland Dragons:
Tyrese Rice (22), Brian Bailey (17), Darren Fenn (16), Robert Kurz (10), Ruben Boumtje-Boumtje (8), Nathan Peavy (5), Adam Hess (5), Johannes Strasser (5), Alexander Seggelke (3), Andrej Mangold (2), Leo Niebuhr.

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